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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1869-04-20 · Heft 16 (20.4.1869) · p. Seite 319

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
33 (1869)
Issue
Heft 16 (20.4.1869)
Date
1869-04-20
Page
Seite 319 (sequence 15)
Language
German
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31S Ein junger Mann, Sohn achtbarer Eltern, der ein Jahr lang als Bolontair in einem Manufacturen Zros-Geschäfte im Lagen sowohl wie in der Correspondenz gleich thätig war, augenblicklich noch actio, sucht in einem gleichartigen Geschäfte, das Sonnabend geschlossen, eine Stellung zur Vollendung seiner Lehrzeit. Gest. Offerten beliebe man sah 8. bl. poste rest. Breslau niederzulegen. Annonce: Ein junger Mensch von 16 l/2 Jahren, der die Secunda eines Gymnasiums durchgemacht und zwar mit dem besten Erfolge, wünscht bei freier Station sofort in ein bedeutendes kaufmännisches Geschäft einzutreten. Franko-Offerten unter der Chiffre L. D. besorgt die Exp. d. Bl. Gouvernanten, welche gut französisch sprechen und im Clavierspiel unterrichten können, finden stets vortheilhafte Stelle in Oesterreich und Ungarn durch Mrs. Emily Reisner, Wien _41 Praterstraße._ Eine Gouvernante, die außer dem Elementar-Unterricht in Religion, Französisch, Musik wie Handarbeiten zu unterrichten versteht, wird für 3 kleine Mädchen im Alter von 10, 8, u. 6 Jahren sofort zu engagiren gesucht. Außer dem Salair wird freie Wohnung und Wäsche gewährt. Franko-Offerten unter Chiffre R. 0. 9. befördert die Exp. d. Bl. Gesucht für Cöln a/R. zur Stütze der Hausfrau eine durchaus erfahrene Israelitin gesetzten Alters, befähigt das Hauswesen selbständig zu leiten und die Erziehung einiger Kinder zu überwachen. Franko-Offerten zu richten an die Herren Falk 8» Hertz in Cöln. Eine junge, geprüfte isr. Lehrerin von achtbarer Familie, die in allen Elementarfächern, sowie im Französischen und Englischen gründlichen Unterricht zu ertheilen im Stande ist, auch einige Kenntniffe in der Musik besitzt, sucht Stelle als Erzieherin. Nähere Auskunft ertheilen die Herren Rabbiner Dr. Schwarz und Oberlehrer Hermanns, Filzgaffe 21—23 in Cöln. Ein ifr. Mädchen, welches im Deutschen gewandt, in der französischen, englischen, italienischen Sprache mit der 1. Note geprüft, in Klavier und Handarbeit tüchtig ist, sucht in einem religiösen Hause als Erzieherin eine Stelle. Adreffe E. Kanders München Althammereck Nr. % Ein junges isr. Mädchen, welche mehrere Jahre in einem Manufacturgeschäft thätig war, sucht eine ähnliche Stelle. Der Eintritt kann auf Wunsch sofort erfolgen. Fr. Offerten 8. L. an die Exp. d. Z. Für ein gebildetes junges Mädchen von angenehmen Aeußern, aus guter Familie, 22 Jahr alt, mit entsprechendem Vermögen u. Aussteuer, suchen dessen Eltern, da es an Bekanntschaft mangelt, auf diesem Wege eine passende Partie, am liebsten Geschäftsmann oder tüchtigen Proffessionisten. Gest. Offerten nebst Beifügung der Photographie werden erbeten unter Chiffre A. Z. in der Exp. d. B Diskretion ist Ehrensache. J. Friedlinder’s Erziehungsinstitut für isr. Knaben. Halberstadt. Prospecte und Referenzen auf Anfrage. Lad Streitberg. 'S Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, Z, ® daß ich im Bad Streitberg i fränkische Schweiz.) A <m' auch in dieser Sommer-Saison wieder meine g a israelitische Restauration " ^errichtet habe. B g Für feine Küche, hübsch eingerichtete Zimmer, vo fg nebst prompter Bedienung ist bestens gesorgt. 3 2 Eröffnung am 2. Mai. -■ Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Marx Oppenheimer aus Fürth. Der Unterzeichnete Baumeifier empfiehlt sich zur Anfertigung von Plänen und Kosten- Berechnungen zu neuen Häusern mit Laden; auch bei Reparatur- oder Umbauten solcher Gebäude. Innere Einrichtungen der Laden, auch Schaufenster liefre ick schon seit vielen Jahren, nach dem neuesten Geschmack, auf das zweckmäßigste eingerichtet und solid gearbeitet sehr billig an Ort und Stelle fertig aufgestellt P. E Bacharach, Düsseldorf. Soeben erschien und ist in allen Buchhandlungen vorräthig: Offener Brief. eines Juden an Herrn Professor vr. Birchow. von vr. D. Cassel. Preis 5 Sgr. In lebendiger, überzeugender Darstellung werden in dieser Schrift die jüngsten Angriffe des berühmten Gelehrten auf die Humanität des Judenthums widerlegt, und wird dieselbe gewiß Aufsehen erregen. Berlin. L. Gevfchel, Verlagsbuchhandlung. Wllhelmsstraße 86.

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