Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 33 (1869)
- Issue
- Heft 12 (23.3.1869)
- Date
- 1869-03-23
- Page
- Seite 234 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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284 Anzeigen. Ein geübter Religionslehrer (unverheirathet) neben» bei Schächter und Cantor, wird in der hiesigen Gemeinde vom 1. April auch zum 1. Mai 1869 gesucht. Gehalt nach Qualifikation mindestens 150 Thlr. nebst freier Station und Wohnung. Personen mit guten Zeugnissen wollen sich baldigst melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Kriewen Prov. Posen. In der hiesigen Synagogen-Gemeinde ist vom 1. Mai er. ab die Stelle eines y"n y"ia und p"a verbunden mit einem jährlichen Einkommen von 450 Thlr. bei freier Wohnung, zu besetzen. Qualificirte Bewerber von anerkannt religiöser und moralischer Führung, belieben baldigst ihre Zeugnisse dem Unterzeichneten Vorstande einzureichen. Reisekosten werden nicht erstattet. Witkowo im Februar 1869. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Fuchs» Durch Pensionirung unseres jetzigen Lehrers ist in der hiesigen israel. Gemeinde die Stelle eines Lehrers, <unverheirathet) welcher auch zugleich das Amt eines Vorbeters und nöthigenfalls auch des Schächters übernehmen muß, auf sofort oder Mai d. I. zu besetzen. Der Gehalt ist auf 250 bis 300 Thlr. nebst freier Wohnung exclusive Nebenaccidentien fixirt. Qualificirte Bewerber werden ersucht, ihre Zeugnisse portofrei an den Unterzeichneten Vorstaud gelangen zu lassen. Neustadt-Gödens i/Ostfriesland d. 16. März 1869. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. D. Cohen. S. Bnchler. Am 1. Septbr. d. I. ist in der hiesigen Gemeinde die Stelle eines Vorbeters, Schächters, u. p"a zu besetzen. Qualificirte Bewerber müssen jedoch die Fähigkeit besitzen den heb. Unterricht zu leiten. Das Einkommen beträgt 300 bis 350 Thlr. und freie Wohnung. Hierauf Reflectirende wollen ihre Zeugnisse frco. an den Unterzeichneten Vorstand einsenden. Bei persönlicher Vorstellung werden Reisekosten nicht erstattet. Jutroschin, im März 1869. Der Corporations-Borstand. Mit den 15. October d. I. wird die hiesige Lehrer und Cantorstelle vacant. Bewerber wollen sich gütigst an den Unterzeichneten wenden. Uedem bei Cleve. M. Devries. Vorsteher. Die Gemeinde Lechenich «Rheinprovinz) bedarf eines Lehrers und Cantors. Gehalt beträgt 250 Thlr. nebst freier Station. An unserer Religions-Schule wird zum sofortigen Antritt oder zum 1. April a. c. ein zweiter Lehrer mit wöchentlich 12—15 Lehrstunden gesucht, der sich über seine Befähigung rc. genügend auszuweisen vermag. Kenntniß im Gesänge wäre erwünscht. Das Gehalt ist auf 200 Thlr. pro anno fixirt, hiermit aber noch die Berechtigung verbunden, eine Privat-Vorbereitungsschule für die städtischen Lehranstalten zu halten, wodurch sich das Einkommen bedeutend höher stellt. Meldungen und Zeugnisse nimmt entgegen Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Stolp i/Pommern, 11. März 1869. In der hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines Religionslehrers und Vorsängers mit einem jährlichen Gehalte von fl. 400, nebst freier Wohnung verbunden, sofort zu vergeben. Etwaige Bewerber wollen unter Vorlage ihrer Zeugnisse sich baldigst an unö wenden. Ober-Ingelheim «in Reinh.) März 1869. Der Vorstand. M. Baum. Lehrer-Gesuch. Zum Unterricht in den Elementarfächern und zur Beaufsichtigung von jüngern Knaben wird ein solider, israel. Lehrer, der sich mit guten Zeugnissen, besonders über seine Sittlichkeit, auSweisen kann, zu engagiren gesucht. Gehalt bei freier Station, 100 Prßthlr. Meldungen wollen unter OkiKre L. L. eingesandt werden an die Exped. d. Blattes. Die Stelle eines Cantors ist im Unterzeichneten Verein sofort zu besetzen. Bedingung musikalisch gebildet und Befähigung zur Leitung eines Chors. Festes Gehalt excl. Nebeneinkünste 400 Thlr. Geeignete Bewerber wollen sich an unser Vorstandsmitglied Herrn Marcus Lövtösohn wenden. Reisekosten werden nicht vergütet. Posen, im März 1869. Der Vorstand des Vereins der wohlthätigen Freunde. Ein jüd. Lehrer und Cantor, welcher in den jüdischen und deutschen Wissenschaften, sowie in den neuen Sprachen einen gründlichen Unterricht zu ertheilen, auch religiöse Borträge zu halten im Stande ist und dem über Befähigung und bisherige Wirksamkeit die besten Atteste zur Seite stehen, wünscht für kommenden Herbst bei einer größeren Gemeinde eine dauernde Anstellung. Gefl. frankirte Offerten beliebe man sud. F. F. # 35 an die Expedition dieser Zeitung zu adresstren.