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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1869-03-16 · Heft 11 (16.3.1869) · p. Seite 216

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
33 (1869)
Issue
Heft 11 (16.3.1869)
Date
1869-03-16
Page
Seite 216 (sequence 16)
Language
German
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216 Seidene und wollene ,ninan ,trTifrra ,^b'sn >nrv’bu wie auch alle andern in großer Auswahl zu den billigsten Preisen bei C. Boas in Berlin, Klosterstraße Nr. 1-1, 1 Treppe. Haus- und Gefchaftsverkauf. Ein seit 40 Jahren mit sehr gutem Erfolge betriebenes Galanterie-, Kurz- und Eisenwaaren-Geschäft soll nebst Haus unter vortheilhaften Bedingungen verkauft werden. Reflectanten ertheilt nähere Auskunft Bützow Mecklenburg). D. Löwenthal. Unterstützungscasse des Vereins ist. Elementarlehrer für Westphalen und Rheinprovinz. An außerordentlichen Beiträgen sind ferner eingegangen: Bon Herrn Marx in Camen ("pDlB 73) 1 Thlr., Leiser in Rheine. Collekte iNN. 1 Thlr.; Herrn M. Reinhaus "73 — 15 Sgr.; L. D. 2 Sgr.; Hr. S. Leiser 15 Sgr.; aus dem Verkaufe von Gebetbüchern und Achawah's 28 Sgr.) -- 3 Thlr., WalLaum in Menden. Collekte «die Herren: L. S. Rothschild 10 Thlr.; S. Rothschild 10 Thlr.; I. Keifeuberg 5 Thlr.; A. Rothschild 3 Thlr.; Wallach u. Romberg 2 Thlr.; N. Heirnbach 1 Thlr.; I. Samson 1 Thlr.; N. Rothschild 2 Thlr.; Frau Ww. Rothschild 1 Thlr.) 35 Thlr. Katzenstein in Warendorf, gef. bei einer goldenen Hochzeit 5 Thlr. 7 J/a Sgr. Die geehrten Geber, resp. Einsender, werden wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß sie die betr. Quittungen immer erst zu Anfänge des folgenden Monats durch den Unterzeichneten erhalten, selbst, wenn sie bei ihrer Einsendung an den Herrn Rendanten diesen um Quittullg ausdrücklich ersuchen. Um Duplicat-Quittungen und unnöthiges Porto für die Zukunft zu vermeiden, bitten wir dringend, dieses gefälligst beachten und sich den Postschein einstweilen als Quittung dienen lassen zu wollen. Bielefeld, 20. Febr. 1869. Der Vorstand. Am 21. Februar d. I. verstarb in Berlin Frau Flora Lesser, geb. Flatau in dem zu frühen Alter von 27 Jahren. Der Tod derselben hat in engeren und auch in weiteren Kreisen die tiefste Betrübniß hervorgerufen, denn wer die Verstorbene im Leben kannte, mußte sie wegen der Reize ihrer weiblichen Schönheit und des Adels ihrer Seele lieb gewinnen und verehren. Der Vater, der Commercienrath Herr Theodor Jacob Flatau, hat aus Anlaß seiner in der Blüthe der Jahre dahingerafften Tochter eine Stiftung gegründet, aus deren Zinsen mittellosen Gliedern seiner und der Familie seines Schwiegersohnes Unterstützungen zugewendet werden sollen und diese Stiftung mit einem Grundkapital von 26000 Thlr. dotirt. In dieser Stiftung ist der Dahingeschiedenen ein dauernderes Denkmal gesetzt als von Stein und Erz! In den wohlthuenden Segnungen dieses Denkmals wird das Andenken der Verblichenen fortleben und das Sinnbild ihrer wohlthuenden Seele den würdigsten Ausdruck finden. Ein solches Denkmal vom Vater der Tochter gesetzt, bekundet eben so sicher den Wohlthätigkeitssinn des väterlichen Stifters wie dessen würdige Auffassung von der Verehrung der Tochter! Sanft ruhe ihre Asche! m£"2n H. T. Mt den erblindeten Lehrer Wolfsdorf. Hirsch in Sinzig 1 Thlr. Adele Behrens in Lüneburg 1 Thlr. Lehrer Jacob Eckmann in Schmalkalden lges.) 3 Thlr , von mehreren christl. Lehrern 1 Thlr. 22 Ngr. Goldstein in Grevenbroich von Lehrer Haas in Haltern (ges.l 3 Thlr. 12'/sNgr. und Lehrer Leiser in Hindors 1 Thlr. 19 Ngr., zusam. 5 Thlr. (2 Ngr. Porto ab). Die Redaktion. Außerdem eingegangen bei Lehrer Mandel inLipPstadt durch eigene Sammlung 18Thlr. bei Lehrer Steinweg in Rheda von S. Leiser in Rheine 7 Thlr. M. Steinweg in Beckum 31/*2 Thlr. Kaufmann in Ahlen 1 Thlr. A. Alsberg das. 1 Thlr. zusam. 12^2 Thlr. Warnung. Ein großer, robuster Mann, Namens I. Lichtenstein, giebt sich als „Proselyten" aus und producirt ein Dokument vom Rabbinat inChmelnik. Der I. Lichtenstein ist ein vagabundirender Betrüger, die Urkunde gefälscht. Rabbiner und Gemeinde- Borsteher werden ersucht, diesem Betrüger das gefälschte Dokument abnehmen und das Weitere veranlassen zu wollen. vr. A. Wiener, Rabbiner in Oppeln. Druckfehler. In Nr. 9 S. 116 Sp. 2 Z. 10 v. o. lies „B. Beer' tnicht „Bär"), Z. 15 v. o. „M. A.Levy" (nicht „A-W.Levy") S. 167 Sp. 2 Z. 7 v. o. lies „Romans" (nicht „Namens"). Bemerkungen. D. in I.: Die Legende kann nicht ausgenommen werden, da sie zwar nett erzählt, aber ohne eigentliche Tendenz ist. Die Redaction. Herr Lehrer B. Simon in Laasphe hat eine Agentur übernommen. Das Institut zur Förderung der isr. Literatur. Zue Beachtung! Anzeigen, die wir bis Freitag Mittag erhalten, können in der nächsterscheinenden Nummer Aufnahme stnden, wenn der Jnseratentheil nicht bereits gefüllt ist. Zugleich bitten wir, um Irrthnmer zu vermeiden, um deutliche Handschrift, namentlich der Un terfchriften. Die auf Inserat-Chiffre eingehendenBriefe nehmen wir nur frankirt an; die Weiterbeförderung unsererfeits kan» nur unfrankirt geschehen- Banmgärtner's Buchhandlung in Leipzig. Verlag von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. HLvschfeld. Verantwortlicher Redakteur I&r. H. Lotze. Hierzu Feuilleton-Beilage Nr. 11.

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