Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 33 (1869)
- Issue
- Heft 11 (16.3.1869)
- Date
- 1869-03-16
- Page
- Seite 213 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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213 J. Friedländer’s Erziehungsinstitut für isr. Knaben Halbe rs ta dt. Prospecte und Referenzen auf Anfrage. Isr. Handels-Institut und Pensionat, WiMssM ([üteEgsttetc.]). 348—350 Chaussee d’Etterbeek, dem Thiergarten gegenüber. Geleitet von Professor L. Kahn. Diese Anstalt, seit deren Gründung im Jahre 1863 in beständiger Zunahme, muß zum zweiten Male ihre Räumlichkeiten vergrößern. Es wird ein neues Gebäude für Lehrsäle bestimmt, gebaut. Durch diese Vergrößerung ist sie in der Lage nach Ostern einige neue Zöglinge aufzunehmen. Sie bietet die beste Gelegenheit zur Erlernung der Handelswissenschaften und der neueren Sprachen. Religiöse Erziehung. Vorbereitung zum Examen des einjährigen Militärdienstes. _ Lehr- und Erziehungsanstalt für israel. Töchter von Frau vr. Z. Reckendorf in Heidelberg, Kettengasse 14. Vorzüglicher Unterricht; gewissenhafte geistige und körperliche Pflege und freundliches Leben mit der Familie. Beste Referenzen des In- und Auslandes können gegeben werden._ Töchterpensionat von Lydia Cronbach. Oranienstraße 63, Serlill. Obiges Institut, in der Nähe der besten höheren Töchterschulen, empfohlen durch die Herren Professor Steinthal, Director vr. Auerbach, Prediger vr. Landsberger \ Kfm. Alexander Lachmann, nimmt jeder Zeit Töchter gebildeter Eltern zur geistigen und leiblichen Pflege auf. Näheres durch Prospecte, die auf Verlangen gratis versandt werden. Heirathsgesuch. Ein sehr braves, solides, bestbeleumnndetes hübsches, israel. Frauenzimmer von 27 Jahren, geschickte Putzmacherin, aber auch im Ladengeschäfte und der Hauswirthschast sehr erfahren und gewandt, mit einem Vermögen von ca. 800 Thlr. sucht sich mit einem braven Mann von entsprechendem Alter zu verheirathen. Derselbe sollte an einen solchen Orte wohnen, oder ein solches Geschäft besitzen, wo sie ihre Geschicklichkeit geeignet verwerthen könnte Reelle Anträge bittet man unter der Chiffre L. G. franko an die Baumgärtner'sche Buchhandlung in Leipzig zu senden und sichert größte Verschwiegenheit zu. nos Sttf rn Osteettqueuve früher mit einem -mpn versehen von dem seligen Oberrabbiner Salomon Eiger b-r"7, jetzt von dem zeitigen Rabbinatsasseffor Herrn Joseph Landsberg, in bekannter vorzüglicher Qualität empfiehlt Hartwig Kantorovicz, Posen. Soeben erschienen ■nT'Ott ieo Das Buch Knsari übersetzt von vr. David Cassel. Zweite verbesserte Auflage vollständig Thlr. 3. Leipzig, M W. Kaufmann. Bibel-Ausgaben der israelitischen Bibel-Anstalt. Neue Ausgabe mit größerem Druck. Bibel 0'6O33 min hebräisch ungeb. 1 Thlr. geb. 1 Thlr. 6 Sgr. Pentateuch mm Mi25?35n hebr. und deutsch ungebunden 16, gebunden I84 Sgr. -hebr. und deutsch mit Haphtaroth ungeb. 194 Sgr. geb. 22 Sgr. -hebr. und deutsch mit Haphtaroth und Sabbathgebeten ungebd. 22 Sgr., gebd. 25 Sgr. -hebräisch ungebd. 8 Sgr., gebd. 10 Sgr. -hebräisch mit Haphtaroth ungebd. 114Sgr., gebd. 14Sgr. — - hebräisch mit Haphtaroth und Sabbathgebeten ungebd. 14 Sgr., gebd. 164 Sgr. Propheten, hebräisch, nur gebd. 154 Sgr. Hagiographen, hebräisch, ungebd. 9 Sgr., gebd. 114 Sgr. Haphtaroth ungebd. 34 Sgr., gebd. 5 Sgr. Gavbathgehete ungebd. 24 Sgr., gebd. 4 Sgr. Bisherige Ausgaben der Bibel-Anstalt. Bibel, irmro*) mm hebr. u. deutsch, 2 Bde. ungeb. 1 Thlr. 8 Sgr., gebund. 1 Thlr 18 Sgr. -hebräisch ungeb. 19 Sgr., geb. 24 Sgr. -deutsch ungebd. 19 Sgr., gebd. 24 Sgr. Pentateuch, mm v*Z5?am Nwnn hebräisch und deutsch ungebunden 10 Sgr. geb. 12 Sgr. — hebräisch und deutsch mit Haphtaroth ungebd. 124 Sgr., gebd. 144 @9*- -hebräisch ungebd. 5 Sgr., gebd. 7 Sgr. -hebr. mit Haphtaroth ungebd. 74 Sgr., gebd. 94 Sgr. -deutsch ungebd/5 Sgr., gebd. 7 Sgr. Haphtaroth ungebd. 24 Sgr., gebd. 4 Sgr. Die Ausgaben auf Velinpapier kosten den doppelten Preis. Bei Entnahme von 10 Exemplaren auf einmal wird ein Freiexemplar bewilligt. Die Ausgaben mit größerem Druck dürften sich besonders für die Einführung in jüdische Schulen eignen; sie empfehlen sich neben dem deutlichen das Auge keineswegs angreifenden Drucke durch äußerste Correetheit und verhältnißmäßig billigen Preis. Wir machen für den gottesdienstlichen Gebrauch auf die Ausgaben mit Sabbathgebeten und Haphtaroth besonders aufmerksam. Die Uebersetzungen sind mit der größten Sorgfalt und unter .Benutzung der neuesten Forschung angefertigt, bei schwierigen Stellen unter dem Texte auch abweichende Auffassungen mitgetheilt. Sämmtliche Ausgaben sind durch unsere Commissionärin, die Verlagshandlung Louis Gerschel in Berlin, Withelmsstraße Nr. 86, zu beziehen. Auch ist dieselbe in den Stand gesetzt, bei Einführung in Schulen den Herrn Lehrern Freiexemplare zu gewähren.