Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 33 (1869)
- Issue
- Heft 11 (16.3.1869)
- Date
- 1869-03-16
- Page
- Seite 212 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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212 Lehrlings-Gesuch Für mein Manufactur-, Leder-, Eisen- und Getreide- Geschäft, welches Sonnabend und Feiertags geschlossen ist, suche zum baldigen Eintritt einen Lehrling. Varenholz a/d Weser. B. W. Frankenstein Inserat. Für mein Mode- und Putzgeschäft suche ich zum sofortigen Antritt eine Putzmacherin, von moralisch sittlicher Führung und welche in diesem Fache sehr bewandert ist. — Anmeldungen baldigst erbeten. Neutomysl, Provinz Posen. D. Bonn. Eine geprüfte Lehrerin, bestens empfohlen, welche bereits einige Jahre mit erfreulichen Erfolge in den Schulwifsenschaften, fremder Sprachen und Musik unterrichtet hat, sucht ein anderweitiges Engagement als Erzieherin. Näheres im Pensionat von Lydia Cronbach, Berlin. Oranienstraße Nr. 63. Pension. In einer sehr achtungswerthen Familie in Berlin können Damen und junge Mädchen Aufenthalt und Unterricht erhalten. Der letztere kann im Hause selbst von zwei tüchtigen, geprüften Lehrerinnen ertheilt werden und brauchte sich nicht auf die theoretische Ausbildung zu beschränken. Eine Theilnahme am Haushalt, sowie Unterweisung in practischen Handarbeiten könnte auf Wunsch besondere Berücksichtigung finden. Nähere Auskunft ertheilt Rabbiner vr. A. M Goldschmidt in Leipzig. Pension. Bei dem Unterzeichneten finden einige israelitische Knaben gute Pension. A. Meyer, Lödische Hofstr. 20, Magdeburg. Referenzen: Rabbiner vr. Rahmer, Magdeburg. Schuldirector vr. Katzenstein, ABC-Straße Nr. 30, Hamburg. Eine geprüfte Erzieherin, «Jüdin) ie in den Wissenschaften, der englischen und französischen Sprache unterrichtet, sucht eine Stelle, Nähere gütige Auskunft ertheilt der Direktor der Realschule Pilanthropie, Herr vr. Bärwald in Frankfurt a/M. Für ein tüchtiges wohlerzogenes junges Mädchen wird in einem guten jüdischen Hause eine Stelle als Wirthschafterin, oder zur Unterstützung der Hausfrau den ersten April oder sofort gesucht. Die besten Empfehlungen sind vorhanden. Es wird weniger auf hohes Salair als auf gute Behandlung gesehen. Persönliche oder briefliche Meldungen werden erbeten bei D. Croner in Berlin Spandauerstr. 73. Ein Mädchen gesetzten Alters, durch seinen Umgang wohl gebildet (Jüdin), die in der Küche sowohl wie in allen häuslichen Arbeiten wohl bewandert, eignet sich dieselbe sowohl zur Gesellschafterin als wie auch zur Stütze der Hausfrau und selbständigen Führung der Wirthschaft. Näheres ertheilt A. Arndt in Guben, Westvorstadt Nr. 701. Eine jnnge Dame aus anständiger jüdischer Familie wünscht in einer eben solchen als Gesellschafterin oder zur Stütze der Hausfrau placirt zu werden. Dieselbe hat schon eine ähnliche Stellung inne gehabt und wird bestens empfohlen. Ansprüche bescheiden. Hierauf Reflectirende belieben ihre Adressen oud 0. 4215 an die Annoncen-Expedition von Rudolf Moffe in Berlin gelangen zu lassen. Pensions- und Erziehungsanstalt für Knaben. von vr. Landsberger in Berlin, Burgstraße 1. Meine seit zehn Jahren hier bestehende Anstalt, die sich auf die wohlwollendste Empfehlung des sehr geehrten Herrn Redacteurs dieser Zeitung berufen darf, werde ich am 1. April d. I. räumlich erweitern und ich bin dadurch in den Stand gesetzt, noch einige Zöglinge aufzunehmen. Es ist ein streng religiöses und wissenschaftlich strebsames Leben im Hause; es wird englisch und französisch gesprochen und alle Sorgfalt sowohl auf die geistige wie auf die leibliche Pflege der Knaben gelegt. vr. Julius Landsberger, Prediger und Direktor der Friedrichstädtischen Religionsschule zu Berlin. Charlottenburg bei Gerlin Oenkranke , Gerlinerstraße 18. Mit dem 1. März d. I. habe ich meine Heilanstalt für Gemiiths- und Nervenkranke, und zwar zunächst für Männer eröffnet. Bre Anstalt rst mrt allem Comfort neu eingerichtet, die ärztliche Behandlung der Kranken wird den neuesten in der Wissenschaft geltenden Principien entsprechen. llXSir3 Küche nach jüdischem Ritus. Aufnahme-Reglements werden auf Anfrage gratis übersandt. Näheres zu erfragen in der Anstalt, oder bei vr. W. Sander in Berlin, erster Assistent der Abtheilung für Geisteskranke in der Charits. Der Dirigent vr. Carl Edel.