Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 32 (1868)
- Issue
- Heft 38 (15.9.1868)
- Date
- 1868-09-15
- Page
- Seite 763 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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763 Verein ganz seiner Benennung „Machsik hadath“ (Erhalter der jüdischen Religion) entspreche." — Am 3. Juni empfing der Herr Cultusminister Baron Eötvös eine Deputation des Großwardeiner israel. Kranken- und Leichenvereins, welche Sr. Excellenz ein glänzend ausgestatteles Ehrenmitgliedsdiplom überreichte. Führer dieser Deputation war Dr. L. Groß. In seiner« Antwort hob der Herr Minister hervor, „daß er sich überaus freue, sich in der Erwartung, welche er schon vor 30 Jahren bezüglich der Emancipation der Israeliten gehegt, nicht getäuscht zu haben. Denn nur die Freiheit fehlte dieser Confession, auf daß ihre Mitglieder zu solch guten Patrioten werden, als welche sie sich gegenwärtig in solch ausgezeichneter Weise manifestiren." Anzeigen. In unserer Gemeinde ist die Stelle des ersten zm baldmöglichst zu besetzen. Der Bewerber muß musikalisch gebildet sein, die Fähigkeit besitzen, in den Anfangsgründen in der Religionsschule zu unterrichten und der rvsir nirrrj vorzustehen. Der Gehalt ist auf 60O Thlr. jährlich festgestellt. Bewerber wollen ihre Anmeldungen mit Beifügung der Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand franco senden. Reisekosten werden nur demjenigen vergütet, der die Stelle erhält. Graudenz, den 21. August 1868. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. M. Rau. Inserat. Zum 1. November a. c. wird in hiesiger israelitischer Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Borbeters und Schächters frei. Einkommen ca. 300 Thlr. Meldungen nebst Copie der Zeugnisse beim Vorstand. Reisekosten werden nicht vergütet. Storkow bei Berlin. Die erste Lehrerstelle an unserer dreiklassigen Elementarschule, mit der das Predigeramt verbunden, ist zu besetzen. Fixirtes Gehalt 400 Thlr., voraussichtliches Nebeneinkommen 200 Thlr. Lehrer von theologischer und höherer wissenschaftlicher Bildung, auch im Predigen geübt, wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse in portofreien Briefen baldigst wenden au den Synagogen- und Schulvorstand in SchWersen z bei Posen. Zum 15. October d. Jahres (vitamtt n"*"i) ist in unserer Filialgemeinde Lenzen die Stelle eines Lehrers, Schächters und Vorbeters zu besetzen. Neben freiem Mittags- und Abendtisch, freier Wohnung und Heizung, sowie den Einkünften der Schechita erhält derselbe ein festes Gehalt von 100 Thlr. p. a. Unverheirathete Bewerber wollen sich schleunigst unter Abschrift ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten wenden. — Perleberg, den 26. August 1868. Der Vorstand des Synagogen-Bezirks. L. Blumenthal. Baeanz. Für die hiesige israelitische Gemeinde wird ein unverheiratheter junger Mann als Religionslehrer, Borbeter und Schächter zum sofortigen Antritt gesucht. Reflectirende belieben sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten zu wenden. Flensburg den 6. Septbr. 1868. M. E. Hirsch. An der hiesigen Religions-Schule soll zum 1. Jan. 1869 ein Hülfslehrer mit einem Gehalt von 140 Thlr. engagirt werden. Junge Leute, die sich dem Lehrerfach widmen wollen, und hierauf reflectiren, ersuchen wir, ihre Zeugnisse nebst Lebensbeschreibung bis zum 15. October d. I. bei uns franco einzusenden. Das hiesige Seminar bietet denselben Gelegenheit, sich in ihrer Ausbildung zu vervollkommenen und im jüdischen Fache steht unser Cultusbeamte gern zur Seite. Bütow, den 7. September 1868. Der Vorstand der Syn.-Gemeinde. S. Ackermann, Adolph Beer. Die hiesige Gemeinde Calcar sucht bis zum 1. Mai künftigen Jahres einen examinirten Religions- und Elementarlehrer und Borbeter. Gehalt 250 bis 300 Thlr. Qnalificirte Bewerber wollen sich gefälligst an hiesigen Vorstand melden. Briefe werden franco erbeten. Der Vorstand. Elias Moses Spier. Stelle-Gesuch Ein im Geschäft erfahrener und zuverlässiger junger Mann, exam. Lehrer, kräftig und von empfehlendem Aeußeren, welcher das Lehrerfach aufgiebt, sucht zum 1. Oct. a. c. einem an nrrd und. geschlossenem Geschäft oder Comptoir Stellung. Offerten mit Angabe der Bedingungen besorgt die Exp. d. Z. unter 11. G. Ein junger Lehrer, der im Besitze 'einer kräftigen, wohlklingenden Stimme, Schochet ist. Unterricht im Französischen ertheilt und dem, besonders von Seiten der Gemeinden, in denen er fungirt, die besten Zeugnisse zur Seite stehen, sucht, um sich zu verbessern, den 1. Oct. d. I. oder den 1. Januar 1869 eine anderweitige Stelle. Hierauf reflectirende Gemeinden belieben ihre Off. unter K. R. P. baldigst der Exp. d. Z. zu übersenden.