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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1868-08-25 · Heft 35 (25.8.1868) · p. Seite 702

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
32 (1868)
Issue
Heft 35 (25.8.1868)
Date
1868-08-25
Page
Seite 702 (sequence 12)
Language
German
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m wie der „Wanderer" mittheilt, haben sich ein Drittheil der wahlberechtigten Israeliten in die Listen ein! vagen lassen. Der „Pester Lloyd," welcher den hier mitgetheilten Act der Intoleranz scharf geißelte, schloß den betreffenden Artikel mit folgenden Worten: „Das Princip der Demokratie, welches über die Welt zu herrschen berufen ist, wird dieselbe wol auch dann noch beherrschen, wenn längst Niemand mehr weiß, daß es einst irgendwo eine Stadt Temesvür und in dieser Stadt einzelne Leute gegeben hat, welche noch die Religion als ein Hemmniß für die Ausübung von politischen Rechten betrachten." — Sal. Blum. «Fortsetzung folgt.) Anzeigen. Zum 1. Nov. d. I. wird in hiesiger israel. Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Vorbeters, u. Schächters frei. Das Gehalt ist einträglich und die Stellung angenehm. Befähigte Persönlichk. wollen sich an uns wenden. Neubuckow im August 1868. Der Gemeinde-Vorstand. Die hiesige vacante Vorsänger- und Schächtersteüe wird hiermit zur Concurrenz ausgeschrieben. Der Bewerber muß besonders eine angenehme Stimme haben und musikalisch gebildet sein. Die fixe Besoldung beträgt 1000 Frc., die übrigen Einkünfte circa 800 Frc. Ein Vorsänger, der im Stande wäre, hebräischen Unterricht zu ertheilen, könnte sich nebenbei ein jährliches Einkommen von einigen hundert Franken erwerben. Ebenso durch Musikunterricht. Allfällige Bewerber haben ihre Anmeldungen mit Beilegung der Zeugnisse bis 30. August dem hier Unterzeichneten einzusenden. Endingen in der Schweiz, 9. August 1868. Der Vorsteher Jae. Salorn. Dreifuß. Von der israelitischen Cultusgemeinde Nürnberg wird ein tüchtiger Religionslehrer gegen einen fixen Gehalt von 800 fl. bei beträchtlichem Nebenverdienst gesucht. Bewerbern, welche die Eantorstelle zu übernehmen befähigt sind, wird ein ansehnlicher Mehrgehalt in Aussicht gestellt. Meldungen mit Zeugnissen und Angabe der Lebensverhältuisse sind binnen 14 Tagen portofrei einzureichen bei der israelitischen Cultusverwaltung. Wir suchen zum sofvrtrgen Äntrrtt einen zweiten geprüften Religionslehrer, der zugleich ein musikalisch gebildeter Cantor ist. Jährliches Gehalt 350 Thlr., mit nicht unbedeutenden Nebeneinkünften. Befähigte Bewerber wollen ihre Zeugnisse franco einsenden. Hirschberg in Schlesien. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Zu sofort ist die Borbeter- und Schächterstelle in hiesiger Gemeinde durch einen unverheiratheten Mann zu besetzen, und beträgt das fixirte Gehalt bei freier Wohnung, Mittag- und Abendessen 120 Thlr. Cour. Bemerkt wird, daß sehr wenig zu thun ist und dem Beamten viel freie Zeit zu seiner weiteren Ausbildung zur Verfügung steht. Reflectanten wollen sich baldigst wenden an den Vorstand der isr. Gemeinde zu Grabow in Mecklenburg. Coneurrenz-Erösfrrung. auf die Stelle eines zweiten Cantors für unsere Gemeinde. Gute Stimme, musikalische Bildung, correctes Thora- Lesen, Kaboleh, Aushilfe in der Religionsschule sind erforderlich. Auf Bewerbungen, welche durch genügende Zeugnisse unterstützt werden, ertheilt Näheres Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig.- Moritz Kohner. Leipzig im August 1868. _Dr. Em. Sarnostz, Secr. Am 1. September d. I. soll in unserer Gemeinde die Stelle eines ersten Schächters lCantors), der einen geordneten Gottesdienst zu leiten versteht, mit einem festen Gehalt von 300 Thlr. nebst den üblichen Nebeneinkünften; ferner die Stelle eines Syuagogen-Beamten, der auch als zweiter Schächter fungiren könnte, mit einem Gehalte von 200 Thlr. und Nebeneinkünften neu besetzt werden. Geeignete Bewerber, die über ihre Oualification sich ausweisen können, wollen sich melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Der Vorstand der hiesigen jüd. Gemeinde. Nakel den 16. August 1868. _L. A. Kallmann._ Die erste Lehrerstelle au unserer dreiklassigen Elementarschule, mit der das Predigeramt verbunden, ist zu besetzen. Fixirtes Gehalt 400 Thlr., voraussichtliches Nebeneinkommen 100 Thlr. Lehrer von theologischer und höherer wissenschaftlicher Bildung, auch im Predigen geübt, wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse in portofreien Briefen baldigst wenden an den Synagogen- und Schulvorstand in Schwersenz bei Posen.

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