Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 32 (1868)
- Issue
- Heft 31 (28.7.1868)
- Date
- 1868-07-28
- Page
- Seite 624 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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von fünfundzwanzig Jahren doch nur 9.32 Prozent der Sterblichkeitssumme, während die von 5—10 Jahren alten im Vortheile von 20.47 Prozent bleiben, und dieser Prozentüberschuß von 11.15 Prozent kommt dann den höchsten Altersklaffen zu Gute, da mit dem Alter von 35 Jahren Christen und Juden sich gleich stehen und von da an für Juden ein höchst günstiges Berhältniß eintritt, -aus welchem sich die längere Lebensdauer dieser herausstellt. Zufolge des Jahresberichtes über das vom Primarärzte vr. Josef Popper (hervorragendes Mitglied der Notablenversammlung) dirigirte allgemeineKrankenhaus in Miskolcz waren im letzten Jahre daselbst in Behandlung: 620 Römischkatholische, 361 Reformnte, 107 Evangeliscke, 56 Griechischunirte, 1 Nichtunirter, 1 Unitarier und 150 Israeliten. Sal. Blum. (Schluß folgt.» Anzeigen. Die hiesige jüdische Gemeindeschule soll vom 1. Jan. 1869 ab in eine Privat-Anstalt umgewandelt werden. Lehrer, welche sich zur Uebernahme dieser Privatschule insofern qualisiciren, als sie im Stande sind, Knaben bis zur Quarta eines Gymnasiums vorzubereiten, wie auch den erforderlichen hebräischen und Religions-Unterricht zu ertheilen, wollen sich bis zum 1. Oct ober e. melden bei dem Vorstande der Synagogen-Gemeinde in Groß-Strehlitz (Oberschlesien). Ein tüchtiger Vorbeter und Schochet, der auch Religionslehrer und Bal-Kore ist, verheirathet, sucht eine einträgliche Stelle zu sofort oder zum 1. Oct. d. Jahr. Auskunft zu ertheilen ist gern bereit I. Eppstein, Kantor und Lehrer zu Storkow. Die hiesige Cantor-, Schächter- und Religionslehrer- Stelle, verbunden mit einem festen Jahresgehalt von 300 Thlr. und 200 Thlr. Nebeneinkünften wird zum 1. September dieses I. vacant. Qualificirende Bewerber mit guten Zeugnissen wollen sich in portofreien Briefen bei uns melden. Reisekosten erstatten wir nicht. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Dt. Eh lau in Westpreußen. Offene Stellen. 1) Ander hiesigen jüdischen öffentl. Elementarschule, in welcher außer den Normalstunden auch noch täglich 1 Stunde hebräischer Unterricht ertheilt wird, ist durch den Abgang des bisherigen Lehrers, welcher das Amt aufgiebt, diese Stelle vom 1. Oct. ab mit einem jährlichen Gehalt von 275 Thlr. wieder zu besetzen. Durch Ertheilnng von Privatunterricht bietet sich noch Gelegenheit, das Einkommen zu erweitern. 2) Soll die Stelle als Cantor und Schächter bei der hiesigen Synagogengemeinde vom 1. Januar 1869 ab anderweitig besetzt werden. Fixirtes Gehalt jährlich 300 Thlr., außer den üblichen Nebeneinkünsten. Reflektanten belieben ihre Qualisicationsatteste baldmöglichst an den Unterzeichneten einzusenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Culmsee in Westpr. im Juli 1868. Der Vorstand der Synagogengemeinde. _L. Sternberg_ Die Stelle eines jüdischen Kantors, welcher auch zur Leitung des Chorgesanges befähigt ist, soll bei einem Gehalt von 400 Thlr. excl. Nebeneinkommen sogleich besetzt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich in frankirten Briefen an unseren Vorsitzenden, Hrn.A. Falk Cohn wenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Der Verein der wohlthätigen Freunde zu Posen. In der hiesigen Synagogen-Gemeinde wird im December d. I. die spätestens Anfangs Januar 1869 zu besetzende Stelle eines Religionslehrers vacant. Es ist damit, ohne Nebeneinkünfte, ein Gehalt von 300 Thlr. und die Aussicht aus Anstellung als Elementarlehrer mit entsprechender Gehaltszulage verbunden. Offerten von solchen Bewerbern, welche zugleich zur Ertheilung von Gesangsunterricht befähigt sind, werden vorzugsweise berücksichtigt. Bonn, im Juli 1868. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Bonn. -_M I. Spanier._ Annonce. Bis zum 1. Octbr. l. I. wird die hiesige Religions lehrer- und Vorbeterstelle vacant. Fixer Gehalt 228 Thlr. 17 Sgr. nebst freiem Logis, Holz und Bett. Außerdem können Bewerber, welche gründlichen Unterricht in fremden Sprachen ertheilen, noch mindestens 100 Thlr. mit Privatunterricht verdienen. Unverheiratete werden bevorzugt. Man bittet unter Einsendung von Zeugnissen sich franco zu wenden an Der Vorstand der israel. Gemeinde. W. Schiff Sohn. Gladenbach in d. pr. Provinz Oberhessen im Juli 1868. *