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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1868-07-21 · Heft 30 (21.7.1868) · p. Seite 604

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
32 (1868)
Issue
Heft 30 (21.7.1868)
Date
1868-07-21
Page
Seite 604 (sequence 14)
Language
German
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>€)€)€>C€)1 I Lehrlings-Gesuch. g Für ein Woll- und Productengeschäft in einer o Residenzstadt wird zum sofortigen Antritt ein Lehr- 8 ling (Israelit) aus guter Familie mit den nöthigen D Vorkenutnissen gesucht. Kost und Logis im Hause. H Anfragen unter A. N. 100 des. d. Exp. d. Bl. y Ein am Sabbat und Festtagen geschlossenes Ledergeschäft sucht einen Lehrling zum sofortigen Eintritt. Frankfurt a/O. ____Jsaae Joseph. Für wein Baumwollen- und Leinen-Waaren-Fabrik- Geschäft suche zum 1. Oct. einen Lehrling. Bleicherode. Carl Helft. Zwei junge gebildete Mädchen, die in Handarbeiten, wie auch wirthschaftlich sehr erfahren sind, suchen bei anständigen Familien Stellung. Näh. zu erfahren bei Hrn. L.' Neunrann, Leipzig, Beamter der isr. Gew. Ein junges gebildetes Mädchen aus achtbarer Familie, welches die gute bürgerliche Küche versteht und übernehmen kann, sowie perfect in allen weiblichen Handarbeiten ist und sich gerne mit Kindern beschäftigt, findet zu November d. I. eine gute Stelle bei einer streng religiös gebildeten Familie in Hamburg. — Reflectirende wollen ihre Adresse unter der Chiffre L. D. 782 franco an die Herren Haafenstein SU Vogler in Hamburg einsenden. Ein junges Mädchen von angenehmem Aeußern und aus achtbarer Familie wird sofort oder später als gewandte Verkäuferin für mein Manufactur- und Confectionsgeschäft gesucht. Dieselbe muß in allen Handarbeiten und besonders im Schneidern geübt sein. Hierauf Reflectirende wollen sich direct franco an 8. I. W68tp1wl, Ritzebültei 1). Cuxhalen melden. NB. Sonn- und Festtage ist das Geschäft streng geschlossen. In meinem Putz- und Modewaaren-Geschäft findet eine geübte Putzmacherin um Michaelis d. I. dauernde Anstellung gegen gutes Salair und freundliche Behandlung. Reflectirende wollen unter Beifügung ihrer Zeugnisse in Franco-Briefen sich an mich wenden. M I. Volk Wittwe, Emden in Ostfriesland. Vom l. Juni ab bewohne ich ein größeres Landhaus im nahen reizenden Säyn und finden alsdann ich 'einige Nerven- und Gemüthskranke israelitischer Confessio« bei mir liebevolle Aufnahme, die confessionelle Anforderungen berücksichtigende Pflege und Behandlung unter Aufsicht eines erfahrenen und gewissenhaften Arztes. Bendorf am Rhein im April 1868. W. Berg, Rabbinatscandidat. Noch einige Knaben, sowohl Schulbesuchende als auch Geschästslehrlinge, finden in meinem Pensionate — Gr. Hamburgerstr. 4. — liebevolle Aufnahme und Unterricht im Hebräischen. Gefällige Anträge nimmt entgegen Berlin im Juli 1868. C. I. Naumann, Religionslehrer. Heirathsgesuch! Ein junger Mann, 30 Jahr alt, von empfehlendem Aeußern, mit einem Vermögen von 20,000 Thlr. und gutem Geschäft, in einer thüringischen Residenzstadt wohnhaft, wünscht sich zu verheirathen.. Er reflectirt auf eine gebildete junge Dame aus guter Familie, von angenehmem Aeußern, gutem Charakter und bittet Off., womöglich mit der Beifügung der Photographie unter Chiffre E. B. 7. in der Exp. d. Zeit, niederzulegen. Ein Mann, Isr., 28 Jahre alt, von hübs chem Aeußeren, Vorsteher einer bedeutenden, angesehenen und sehr lucrativen Anstalt icirca 3000 Thlr. jährlicher Reingewinn), sucht aus Mangel an Damenbekanntschaft auf diesem Wege eine Lebensgefährtin, gebildet und mit entsprechendem Vermögen (da die Räumlichkeiten und Einrichtung der Anstalt einen Werth von 14 bis 15000 Thlr. repräsentiren.) Die strengste Diskretion wird auf Ehrenwort zugesichert. Fraukirte Briefe (mit Photographie) unter Chiffre kl. O. 224. befördern hie Hr. Haafenstein 8f Vogler in Frankfurt a. M. Zeelmd Ostende Hotel Frank. Ich mache hiermit dem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß mein Hoiel und Restaurant wie gewöhnlich vom 1. Juli geöffnet ist. Ch. Frank. Eine eingerichtete Synagoge befindet sich in meiner Behausung. Hirschels Hotel, Hamburg für Reisende nach Amerika sehr bequem belegen in der Nahe des Hafens, Mühlensir. Ur. 42 44. empfiehlt sich einem reisenden Publikum durch seine schön und comfortabel eingerichteten Localitäten, seine gute, streng nach jüdischem Rituell organisirte Küche, bei prompter, freundlicher und billiger Bedienung. Zwei große und circa" 3v kleinere Kronen, (Hängleuchter), gut erhalten, sind wegen der in unserer Synagoge eingerichteten Gasbeleuchtung aus freier Hand zu soliden Preisen zu verkaufen. Nähere Auskunft wird vom Unterzeichneten Vorstande bereitwillig ertheilt. Ostrowo, den 26. Juni 1868. Der Vorstand der Shn.-Gemeinde. Spiro.

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