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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1868-06-16 · Heft 25 (16.6.1868) · p. Seite 503

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
32 (1868)
Issue
Heft 25 (16.6.1868)
Date
1868-06-16
Page
Seite 503 (sequence 13)
Language
German
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Annonce. In hiesiger Gemeinde wird vom I. Juli d. I. ab die Stelle eines Elementar-Lehrers und Vorbeters vacant. Gehalt bei freier Wohnung 225 Thlr. und bringen die Nebeneinkünste zwischen 30—50 Thlr. auf. Unverheiratete Bewerber, welche ihren Examen bestanden, wollen ihre Zeugnisse franco einsenden an den Vorstand. Hattingen a/d. Ruhr den >. Juni 1868. Heinemann Hei». Die hiesige Shnagogen-Gemeinde wünscht die vacant gewordene zweite Religionslehrer stelle vom l. Juli a. c. ab wieder zu besetzen. Bewerber müssen unverheirathet und befähigt sein zur Schechita und in nöthigen Fällen als Cantoren zu fungiren. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von 250 Thlr. und freie Wohnung verbunden. Meldungen unter Einreichung der Zeugnisse sind franco zu machen bei dem Borstande. Potsdam den 26. Mai 1868. Eine größere Gemeinde Westfalens wünscht zum Herbste einen tüchtigen Elementarlehrer, der zugleich guter Cantor und Prediger ist, zu engagireu. Die Stelle bringt 400 bis 500 Thlr. ein. Franco-Offerten besorgt die Exp. d. Z. unter Chiffre A. ß. N. 9. Ein Elementarlehrer und Cantor «nicht Schochet), der über seine vierjährige Wirksamkeit die besten Zeuguiffe aufzuweisen hat, sucht zum I. Juli oder August eine gut salarirte Haus- oder Gemeinde-Lehrerstelle. Derselbe ertheilt gründlichen Unterricht im Klavierspiel und Französischen und versteht einen 4stimmigen Chor zu bilden und zu leiten. Franko-Offerten beliebe man unter Chiffre Hl. 6. L. an die Exped. d. Bl. zu übersenden. Die Kantor- und Schächterstelle in der hiesigen Gemeinde, mit einem Einkommen von 5.00 bis 600 Thlr. soll womöglich vom l. Juli er. ab anderweitig besetzt werden. Bewerber, die musikalisch gebildet, den Gottesdienst mit Chorgesang leiten können, wollen, unter Einreichung ihrer Qualifications-Atteste sich bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Birnbaum, 17. Mai. 1868. Der Corporations-Borstand. Jacob Saldi«. Zum 1. Oktober d. I. ist an der hiesigen Synagogen-Gemeinde die Stelle eines Schochets, welcher zugleich Hülfslehrer und Schamos sein muß, mit einem jährlichen Gehalt von >00 Thlr. nebst freier Wohnung und circa 200 Thlr. Nebeneinkommen vacant. Bewerber wollen unter Einsendung ihrer Zeugnisse sich beim Unterzeichneten Vorstande bis zum 15. Juli d. I. melden. Schlawe den 20. Mai 1868. Joseph Loepert. In der hiesigen Gemeinde ist der Posten eines Cultusbeamten y"n y"is und Balkore sofort zu besetzen. Einkommen 300 Thlr. nebst freier Wohnung. Persönliche Vorstellung nothwendig. Reisekosten werden nicht erstattet. Mur. Goslin bei Posen den 5. Juni 1868. Der Corporations-Vorstand. Salli Englaender. An unserer Elementar-Schule ist die erste Lehrerstelle vom 1. August c. ab zu besetzen, mit welcher nebst anständiger freier Wohnung das Gehalt von 250 Thlr. jährlich festgesetzt ist, wofür jedoch außer den gesetzlichen Stunden noch der hebräische Unterricht von 6 Stunden wöchentlich zu ertheileu ist. Für lateinischen und französischen Unterricht bewilligen wir außerdem noch 50 Thlr., sodaß das Gehalt im Ganzen 300 Thlr. jährlich beträgt. Gesangunterricht wird noch besonders vergütigt. Qualificirte Bewerber fordern wir hiermit auf, ihre Meldungen unter portofreier Einsendung ihrer Certificate bis zum I. Juli er. beim Unterzeichneten Schulvorstand anzubringen und werden nur dem Gewählten Reisekosten bewilligt. Zu Privatunterricht sind Aussichten vorhanden. Meseritz im Mai 1868. Der Schulvorstand. Seelig Kupfer. Ein junger Mann (Israelit) Holsteiner, der in einem der größten Geschäfte Lübeck's «Manufactur- und Garderoben-Handlung) gelernt und bereits 2 Jahre in dems elben Hause als Coinmis servirt, sucht ein Engagement. Derselbe ist der dänischen, norwegischen und schwedischen Sprache vollkommen mächtig. Gest. Offerten unter I. N. Lübeck poste restante. Eine Hauslehrerstelle wird gesucht. Bewerber ertheilt auch in den neueren Sprachen Unterricht und ist gern bereit in den Freistunden kaufmännische Arbeiten zu verrichten. Näheres in der Exp. d. Bl. Für eine jüdische Familie auf dem Lande wird zum sofortigen oder doch möglichst baldigen Eintritt ein Hauslehrer gesucht, der auch im Hebräischen zu unterrichten hat;Gehalt 200 Thlr. nebst völlig freier Station. Anmeldungen mit Zeugnissen sind einzusenden an den Landrabbiner vr. Herzfeld in Braunschweig. Lehrlingsstelle-Gefuch. Ich suche für meinen Sohn 15 Jahr alt, welcher Oktober d. I. die Schule verläßt, in einem anständigen Schnitt- und Modewaarengeschäft eine Stelle als Lehrling. Halle a/S. den 5. Juni 1858. M Gundermann, Schnitt- und Modewaaren-Geschäst.

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