Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 32 (1868)
- Issue
- Heft 24 (9.6.1868)
- Date
- 1868-06-09
- Page
- Seite 483 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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M Namens M. H. Brandstatter. Schade, daß diese Uebersetzung nicht als selbstständige Brochüre, sondern in einem obskuren hebräischen Wochenblatte Namens ■'■os, das außer den sogenannten Mitarbeitern Niemand liest, in 12 Nummern unterbrochen erschienen ist. Wäre es nicht wünschenswerth und ausführbar, diese hebräische Uebersetzung als selbstständiges Merkchen in Deutschland, etwa in Leipzig oder Breslau, in hübscher Ausstattung erscheinen zu lassen? Schreiber dieses würde zur Förderung dieses Projektes sein Möglichstes beitragen. — Anzeigen. Die erste Lehrer- und Dirigentenstelle an der hiesigen vierklassigen jüdischen Religionsschule ist vacant und sofort zu besetzen. Gehalt 350 bis 400 Thlr. Geprüfte Lehrer, welche gleichzeitig in allen Fächern der hebräischen Wissenschaft tüchtig sind, wollen sich baldigst unter Franko- Einsendung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstand melden. Pieschen, den 30. April 1868. Der Corpor.-Vorstand. ,_A Danielewiez. Ein Elementarlehrer und Cantor (nicht Schochet), der über seine vierjährige Wirksamkeit die besten Zeugniffe aufzuweisen hat, sucht zum I. Juli oder August eine gut salarirte Haus- oder Gemeinde-Lehrerstelle. Derselbe ertheilt gründlichen Unterricht im Klavierspiel und Französischen und versteht einen 4stimmigen Chor zu bilden und zu leiten. Franko-Osferten beliebe man unter Chiffre M. G. L. an die Exped. d. Bl. zu übersenden._ Die hiesige Cantor-, Balkare- und Schächterstelle mit einem jährlichen Einkommen von mindestens 400 Thlr. soll mit dem I. Juli er. anderweitig besetzt werden. Bewerber, welche musikalisch gebildet sind, wollen sich beim Unterzeichneten Vorstande schleunigst melden. Schwedt a/O. 20. Mai 1868. Der Vorstand der Synagogengemeinde. In unserer Gemeinde ist die Stelle eines Lehrers, Schächters und Cantors sofort oder auch vom l. August er. zu besetzen. Fester Gehalt 150 Thlr. nebst freier Wohnung. Nebeneinkünste nicht unbedeutend. Hebräischer Privatunterricht wird besonders honorirt. Reflektanten wollen sich persönlich oder schriftlich unter Einsendung ihrer Zeugnisse franko an den Unterzeichneten Vorstand melden. Czerniejewo bei Gnesen, 17. August 1868. Der Corporations- und Schulvorstand. Hirsch Reimann, Benno Alloander, Zfaae Reimann. Annonce In hiesiger Gemeinde wird vom 1. Juli d. I. ab die Stelle eines Elementar-Lehrers und Vorbeters vacant. Gehalt bei freier Wohnung 225 Thlr. und bringen die Nebeneinkünfte zwischen 30—50 Thlr. auf. Unverheirathete Bewerber, welche ihren Examen bestanden, wollen ihre Zeugnisse franco einsenden an den Vorstand. Hattingen a/d. Ruhr den l. Juni >868. _Heinemann Hein. An unserer Elementar-Schule ist die erste Lehrerstelle vom 1. August e. ab zu besetzen, mit welcher nebst anständiger freier Wohnung das Gehalt von 250 Thlr. jährlich festgesetzt ist, wofür jedoch außer den gesetzlichen Stunden noch der hebräische Unterricht von 6 Stunden wöchentlich zu ertheilen ist. Für lateinischen und französischen Unterricht bewilligen wir außerdem noch 50 Thlr., sodaß das Gehalt im Ganzen 300 Thlr. jährlich beträgt. Gesangunterricht wird noch besonders vergütigt. Qualificirte Bewerber fordern wir hiermit auf, ihre Meldungen unter portofreier Einsendung ihrer Certificate bis zum l. Juli er. beim Unterzeichneten Schulvorstand anzubringen und werden nur dem Gewählten Reisekosten bewilligt. Zu Privatunterricht sind Aussichten vorhanden. Meseritz im Mai >868. Der Schulvorstand. ■_Seelig Kupfer._ Ein Cantor und Lehrer, der die rmviffi versteht, deutsche Vorträge zu halten im Stande ist und auch viele Jahre als bniu praktisch sich erwiesen, sucht, seinen Fähigkeiten augemessen, in einer größeren und frommen Gemeinde, in der ihm nur die Funktionen eines Cantors und Lehrers obliegen, ein Engagement. Die besten Atteste über Leistungen, Qualifikationen und Betragen stehen zur Disposition und wird Aufforderungen zu einem Probevortrage und zur Probelection mit Vergnügen Folge geleistet werden. Frankirte Offerten unter' X. Nr. 37 besorgt die Exp, d. Zeitg._ Ein tüchtiger Religionslehrer und Cantor, welcher auch einige Kenntnisse in der Musik besitzt, wird sofort für die Coblenzer Gemeinde gesucht. Bewerber wollen in frankirten Briefen nebst Einsendung ihrer Zeugnisse sich melden bei dem Vorstande der Synagogen-Gemeinde zu Coblenz. Ein junger, unverheiratheter, musikalisch gebildeter mit einer gut geschulten sonoren Tenorstünme begabter Cantor, der über seine Leistungsfähigkeit, Persönlichkeit und mehrjährige Wirksamkeit gute Zeugnisse aufweisen kann, wünscht eine seiner Befähigung angemestene Stelle. Gemeinden — auch ausländische — in deren Mitte die Gelegenheit sich bietet, das musikalische Wissen zur Geltung zu bringen, belieben ihre Adressen unter K. W, Nr. 40 in der Exp. d. Bl. niederzulegen.