Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 32 (1868)
- Issue
- Heft 17 (21.4.1868)
- Date
- 1868-04-21
- Page
- Seite 337 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3224737-3226635-3226653--26003-3261524- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
337 In der Erziehungsanstalt der Julius Flersheirn'schen Stiftung zu Frankfurt a. M. ist die Stelle eines Hauslehrers zu besetzen. Näheresauf portofreie Anfragen bei dem Direetor vr.Jacob Auerbach, Pstngstweidstr. 10a Zum 1. Juli d. I. ist die hiesige Vorbeter- und Schächterstelle vacant; das sixirte Gehalt beträgt bei freier Wohnung, Mittag- und Abendessen!20 Thlr. Cour. Reflectanten wollen sich baldigst wenden, an den Vorstand der israelitischen Gemeinde zu Grabow in Mecklenburg. In unserer Gemeinde ist die Stelle eines Lehrers, Chasan und Schochets durch die eingetretene Augenkrankheit unseres Beamten zum sofortigen Antritt vacant geworden. Der Gehalt beläuft sich auf ca. 250 Thaler. Geeignete Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse und Angabe ihrer persönlichen Verhältnisse portofrei bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Calbe a,,S. im April 1868. __ I. Saalmann. Die israel. Gemeinde zu Stadthagen, (Fürstcnthum Schaumburg-Lippe) wünscht möglichst bald einen Lehrer, welcher auch Vorderer ist, zu engagiren. Der jährliche Gehalt ist auf 200 Thlr. und freie möblirte Wohnung festgesetzt, es kann aber das Einkommen durch etwaige Uebernahme des Schächteramts und Ertheilung von Privatunterricht bedeutend gesteigert werden. Seminaristisch gebildete Bewerber wollen ihre Zeugnisse einsenden an den Unterzeichneten Vorsteher Samson Salfeld. $ Bekanntmachung. S | Die Stelle eines Vorbeters, Schächters und Leh- D A rers kann sofort anderweitig besetzt werden, mit einem * fixirten Gehalt von 200 Thlr. und ca. 1O0 Thlr. I | Nebeneinkommen. Hierzu geeignete Bewerber können | sich aufs allerbaldigste entweder persönlich oder bei D | portofreier Einreichung der dazu erforderlichen Atteste £ und mit Bemerkung, der Bedingungen, beim Unter- * K zeichneten melden, wo sie dann das Nähere ersehen werden. D Rügenwalde d. 10. April 1868. D t Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde D * Zum 1. Juni ist die hiesige Lehrer- und Cantorstelle zu besetzen. Das fixe Jahreshonorar ist vorläufig auf l ö0 Thlr. nebst freier Wohnung und den üblichen Accidenzien bestimmt. Auch kann, wenn derselbe zugleich auch Schochet ist, 30 Thlr. zugesichert werden. Unverheirathete Bewerber wollen ihre Anmeldungen unter Anlage ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten fiankirt einsenden. Birkenfeld d. 10. April 1868. E. Goldschmidt. Die israelitische Gemeinde in Gotha beabsichtigt einen jungen Mann, Seminaristen, welcher gleichzeitig dem Amte eines Lehrers, Borbeters und Schächters vorstehen kann, sofort mit 200 Thlr. Salair und entsprechenden Nebeneinkünften zu engagiren. Gest. Offerten werden franco Adr. H. Heinemonn Gotha erbeten. Baeanz. Die hiesige Cantor- und Schächterstelle ist vom!. September a. er. ab zu besetzen. Das Einkommen beträgt außer freier Wohnung ca. 4 50 Thlr. Musikalische gebildete Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse binnen vier Wochen bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Kozmin. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. H. Lewezyck. Ein junger Mann, der die Fähigkeit besitzt 5 Kinder im Hebräischen zu unterrichten und theilweise sich im Manufactur-Geschäft zu beschäftigen, wird gesucht bei freier Station außer Wäsche, mit 80 Thlr. Gehalt. Ein religiöser Lebenswandel wird beansprucht. Flensburg, 15. April. _Heyne Lazarus. Die hiesige Kantor- und Schächterstelle, welche ein jährliches Einkommen von ca. 300 Thlr zusichert, ist vom i. Mai c. ab vacant. Reflectanten, mit guten Zeugnissen versehen und mit den entsprechenden Fähigkeiten ausgerüstet, belieben sich bei dem Unterzeichneten Vorsteher sofort zu melden. Zu bemerken ist, daß ein "y'^V'E vorgezogen wird und daß Reisekosten nicht erstattet werden. Lions d. 12. April 1868. Der isr. Korpor. Vorstand. __Jacob Hirsch._ Ein von der Königl. Regierung und Polizei-Präsidium zu Danzig geprüfter und concessionirter Hauslehrer, dem noch besonders gute Zeugnisse zur Seite stehen, wünscht im Hebräischen und Deutschen, eine Hauslehrerstelle, sei es in einer Stadt oder auf dem Lande. Portofreie Adr. werden an B. Hartong in Danzig, Johaunisgasse 15 erbeten. Für mein Manufacturgeschäft wünsche ich zu Anfangs Mai einen gewandten jungen Mann, Israelit, als Verkäufer und zur Führung der Bücher gegen freie Station und anständiges Salair zu engagiren. Derselbe muß bereits in ähnlicher Branche thätig gewesen sein und sich über seine Befähigung ausweisen können. S. Aköllerich in Ruhrort a. Rhein. Ein junger Israelit, mit den besten Zeugnissen, der sehr gut französich und englisch spricht und musikalisch ist, wünscht als Haus- oder Gemeindelehrer Stellung. Franco-Offerten unter 6. I. bef. Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig.