Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 32 (1868)
- Issue
- Heft 9 (25.2.1868)
- Date
- 1868-02-25
- Page
- Seite 173 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Gemeinde Anschi Chesed dahier, sucht einen Chasan auf die Dauer von 2 Jahren mit dem Gehalte vön 2000 Dollars. Derselbe muß einen tadellosen moralischen Charakter besitzen, tüchtig musikalisch gebildet, ü» Stande sein, das Chor zu unterrichten und zu leiten, sowie den Gottesdienst mit Orgelbegleitung und Chor vortragen zu können. Anmeldungen und Zeugnisse sind spätestens bis zum 28. April 1868 einzureichen bei Herrn S. Schuster, President, Nr. 69 Avenue v. New -Uork. Offene Lehrerstelle. An der Elementarschule der Unterzeichneten Gemeinde oll die zweite Lehrerstelle vom >. Mai er. ab neu beetzt werden. Mit dieser Stelle ist folgendes Einkommen verbunden: a. für den Elementar - Unterricht während der gesetzlichen Dienststunden 220 Thlr. 1>. für einen täglich zweistündigen hebräischen Unterricht außerhalb der gesetzlichen Dienststunden 80 Thlr. e. für Ertheilung des Gesang-Unterrichts 25 Thlr. «I. Zuschuß aus Communalmitteln 25 Thlr. überhaupt 350 Thlr. Außerdem bietet sich Gelegenheit zu Privatunterricht; vuch wird die Gemeinde bei guten Leistungen sich zn einer successiven Gehaltserhöhung verstehen. Candidaten, welche Nachweisen können, daß sie neben der erforderlichen Fachbildung auch eine gründliche hebräische Bildungsstufe erreicht haben, werden vorzugsweise berücksichtigt werden. Oualisicirte Bewerber wollen ihre Meldungen nebst Zeugnissen schleunigst bei uns einreichen. Deutsch-Crone in Westpreußen, 4. Febr. 1868. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde. Die israel. Synagogen-Gemeinde Laufersweiler, Kreis Siinmern, sucht einen Elementarlehrer und Vorsänger. Als fixes Gehalt wird neben freier Wohnung und 2 Klaftern Holz 200 Thlr. sowie circa 50 Thlr. Nebenverdienst festgesetzt. Reflectirende belieben die Anmeldungen franco an den Unterzeichneten Synagogen- Vorstand binnen vier Wochen einzusenden. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Laufersweil er. Isaak Franck. i. In der hiesigen jüdischen Gemeinde wird die Stelle eines Cantors und Schächters mit dem 15. März er. vacant. Das jährliche Einkommen beträgt 150—200 Thlr., je nach Qualität; außerdem 200—250 Thlr. Nebenemolumente. Oualisicirte Bewerber wollen sich schleunigst Behufs Probeabhaltung persönlich melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Lobsens, Großhzgth. Posen, d. II. Febr. 1868. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Annonce. Zum 1 April d. I. sind in unserer Gemeinde 2 offene Stellen, und zwar die erste für einen urma und nbicn bya mit einem festen Gehalte von 300 Thlr. nebst freier Wohnung, die zweite für einen Lehrer, der den Elementarunterricht in unserer Religionsschule zu ertheilen hat, mit einem festen Gehalte von 200—250 Thlr., zu besetzen. Bevorzugt werden diejenigen Bewerber der ersten Stelle, die auch brrra und yp-in bra ,nN’“tp bya sind. Bedingung bei der zweiten ist, daß diese unverheirathet sein müssen. Portofreie Meldungen von Bewerbern unter Beifügung von Zeugnissen ihrer Befähigung nimmt entgegen Der Borstand der Kreis-Synagogen-Gemeinde. Tilsit, im Februar 1868. Von sofort ist in unserer Gemeinde die Stelle eines uniw zu besetzen, der zugleich befähigt ist in der Religiönsschule zu unterrichten, den Cantor zu vertreten und N-np bya zu sein. Das Fixum ist außer bedeutenden Nebeneinkünften auf 400 Thlr. jährlich festgesetzt. Anmeldungen sind an den Unterzeichneten zu richten. Graudenz, den 18. Februar 1868. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. _ Moritz Rau._ Bei der hiesigen neubegründeten Gemeinde ist die Stelle eines Vorbeters, Religivnslehrers und Schächters sofort oder auch zu Ostern a. c. zu besetzen. Gehalt 275 Thlr. p. a. und die üblichen Nebeneinkünfte. Geeignete Bewerber wollen sich portofrei unter Einsendung ihrer Zeugniffe an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Staßfurt (Prov. Sachsen), im Februar 1868. I. Schachnow. Die hiesige Cantor- und Schächterstelle, mit der ein jährliches Einkommen, incl. 180 Thlr. Fixum, von mindestens 350 Thlr. verknüpft ist, wird zum 1. Juli d. I. vacant. Oualisicirte Bewerber, die sich vorzugsweise über einen strengreligiösen, moralischen Lebenswandel auszuweisen haben, wollen sich unter Anfügung ihrer Befähigungszeugnisse schleunigst portoftei bei uns melden. Schwedt, im Februar 1868. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Annonce. Die israelitische Gemeinde zu Iserlohn in Westphalen sucht zum Eintritt am l. Juli a. c. einen examinirten Religionslehrer und Cantor, der auch an Fest- und Feiertagen predigen muß. Gehalt 300 Thlr. Derselbe hat als Religionslehrer wöchentlich 8 Stunden zu unterrichten und ist Zeit und Gelegenheit, das Einkommen durch Privatunterricht bedeutend zu vermehren. — Reflectirende belieben sich beim Unterzeichneten zu melden. Z. A. Wertheim, Vorsteher.