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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1868-01-07 · Heft 2 (7.1.1868) · p. Seite 35

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
32 (1868)
Issue
Heft 2 (7.1.1868)
Date
1868-01-07
Page
Seite 35 (sequence 15)
Language
German
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35 Zu sofort oder zum 1. April 1868 ist in hiesiger Gemeinde die Stelle eines unverheiratheten Religionslehrers, Vorbeters und Schächters vacant, und wollen hierauf Reflektirende sich in Franco-Briefen an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Gehalt bei freier Wohnung 280 Thlr. Fixum, sowie die Nebensporteln der Schechita. Der hiesige Ort bietet befähigten Leuten Gelegenheit, Privatunterricht in fremden Sprachen u. s. w. zu ertheilen. Ludwigslust, d. 26. Decbr. 1867. Der Vorstand der israel. Gemeinde. Die Lehrerstelle an der jüdischen Gemeinde-Coufessionsschule zu Hoppstädten soll mit dem I. April k. I. neu besetzt werden. Mit derselben ist ein festes Gehalt von > 60 Thlr. nebst freier Dienstwohnung mit Garten und Feuerung oder einer entsprechenden Entschädigung in baarem Gelde, sowie Anspruch auf demnächstige Alterszulage und Pension verbunden. Bewerber wollen ihre Gesuche unter Beischluß von Zeugnissen über Befähigung und sittliche Führung bis zum 1 o. Febr. k. I. bei der Unterzeichneten Behörde einreichen. Bemerkt wird, daß die Synagogengemeinde beabsichtigt, dem anzustellenden Lehrer den Dienst eines Vorbeters und Chorleiters in der Synagoge zu Hoppstädten gegen eine Vergütung von 90 Thlr. jährlich und den Bezug einiger Kasual-Gebühren zu übertragen, wenn derselbe die Befähigung zur Uebernahme dieser Functionen besitzt. Birkenfeld, den 16. Decbr. 1867. Großherzoglich Oldenburgische Regierung des Fürstenthums Birkenfeld. Arsinoke. Bacanz. Die hiesige jüd. Filial-Gemeinde sucht zum sofortigen Antritt oder spätestens zum I. April 1868, einen *,in am® welcher auch Religionslehrer ist, mit einem jährlichen Einkommen von 200 Thlr. excl. Nebeneinkommen. Reflectanten wollen sich in frankirten Briefen beün Unterzeichneten Vorstande melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Festenberg, im Decbr. 1867. Der Vorstand. I. Lichtenstein. H. Brinitzer. H. Wagner. Die Religionslehrer- und Vorbeterstelle bei hiesiger israel. Cultusgerneinde ist vacant und kann sofort besetzt werden. Der Gehalt ist vorläufig auf 400 Gulden baar p. a. fixirt. Reflectanten belieben ihre Anträge franco an den Unterzeichneten Vorsteher zu richten. Weilburg (Nasiau), 15. Decbr. 1867. L. Kirchberger. Herr S. Rothschild in Ottenstein (Herzogth. Braunschweig) sucht zum l. März einen Hauslehrer, welcher in jüdischer Religion sowie im Französischen und Englischen zu unterrichten versteht. Freie Station und jährlich 200 Thlr. Bewerber haben unter Beifügung ausreichender Zeugnisse sich an den genannten Herrn in frankirten Zuschriften zu wenden. vr. Herzfeld in Braunschweig, Landrabbiner. Zu sofort oder Ostern k. I. suche ich für 6 Kinder — bei einem Gehalte von 300 Thlr. nebst freier Station — einen befähigten Hauslehrer, und wollen Bewerber bei Einsendung ihrer Zeugnisse in weitere Unterhandlung mit mir treten. Penzlrn (Mecklenburg. im Decbr. 1867. S. Z. Salomon. Ein junger Mann, der längere Zeit in einer Mode- und Manufacturwaaren-Handlung conditionirte, mit Correspondenz und Buchführung vertraut, Sprachkenntniffe besitzt, sucht Stelle in einem Geschäft, das Samstags geschlossen. — Gef. Off. u. A. Nr. l an d. Exp. d. Bl. Ein in seinem Fache tüchtiger Buchdrucker gehülfe, welcher am Sonnabend nicht arbeitet, sucht eine Stelle. Näheres bei Gebr. Plessner in Posen. Für mein Manufaktur-, Tuch- und Modewaaren- Geschaft suche ich zum I. Januar k. I. einen Lehrling welcher mit den nöthigen Schulkenntniffen versehen ist. I. Oppenheimer, Magdeburg. Ich suche für meine 15jährige Tochter eine Gesellschafterin, welche gleichzeitig die Erziehung meiner jüngsten 8jährigen Tochter übernimmt. Religiöse Damen, israelitischen Glaubens, nicht zu jung, gebildet, charakterfest, die für solche Stellung sich eignen, finden angenehme, lohnende und dauernde Stellung bei Unterzeichnetem; jedoch ist persönliche Vorstellung erforderlich. Berlin, Januar 1868. Hermann Lachmann, Neue Friedrichsstr. 48. Ein junges Mädchen, 22 Jahr alt, elternlose Waise, aus sehr anständiger Familie, im Wirtschaftlichen sowie in allen weiblichen Handarbeiten erfahren, wünscht in einem achtbaren Hause eine Stelle zur Stütze der Hausfrau anzunehmen und sieht hierbei weniger auf hohen Gehalt als auf gute Behandlung. Herr M. I. SalomvN, Grünstr. Nr. 5 u. 6, Stralsund, wird nähere Auskunft bereitwilligst ertheilen. Ein Arzt in Berlin wünscht zum I. Januar ein, auch zwei Kinder als Pensionäre in seiner Familie aufzunehmen. Näheres bei H. Deutsch, neue Friedrichsstraße 30, Berlin.

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