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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-12-24 · Heft 52 (24.12.1867) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 52 (24.12.1867)
Date
1867-12-24
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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31. Jahrgang Mi 52 Allgemeine Zeitung des Zudenthums. Ein unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Herausgegeben von Rabbiner Dr. Ludwig Philippson in Bonn. Leipzig, den 24. December 1867. Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Dienstags, in *2 bis 2!/-> Vogen. Preis des Jahrgangs 4 Thlr. Halbjährig 2Thlr. Vierteljährig I Thlr. Inserate werden mit \ll2 Ngr. für die Petitzeile oder deren Raum berechnet. Alle Buchhandlungen, Postämter und Zeitungs-Expeditionen nehmen Bestellungen an; der Haupt-Expedition für beide Letztere hat sich das König!. Sächs. Haupt-Zeitungs-Bureau hier unterzogen. Mit dem Januar 1868 beginnt die „Allgemeine Zeitung des Judenthums" ihren 32. Jahrgang, und ersuchen wir um baldigste Bestellung, damit in der Zusendung kein Aufenthalt eintrete. Die Redaktion wird sich bemühen, der Zeitung fort und fort den gediegensten Inhalt zu geben. Im Feuilleton wird schon in den ersten Nummern eine anziehende Novelle Platz finden. Leipzig. Baumgartner s Buchhandlung. Inhalt. Leitende Artikel: Zum Schluffe des Jahres. — Literarischer Wochenbericht: Bonn. ZeitungsnachrichtenrDeutschland: Memel, Kreuznach, Kirchberg, Insterburg, Hannover,Neustadt. Oesterreich ischer Kaiser st aat: Wien. Rußland: Bonn. Tür, kei: Adrianopel. Covrespondenzr'Monatsbericht aus Ungarn. V. Feuilleton - Beilage r Di. W. A. Meisel. — Tristan und Isolde. — Notiz. Leitende Artikel. Bonn, 15. December. Zum Schlüsse des Jahres. Das eben ablaufende bürgerliche Jahr war, auch aus unserem Gesichtspunkte betrachtet, von mannigfachen Inhalt. Auch in ihm Gutes und Uebles, allerhand Kampf, mehrfache Erfolge und Aussichten auf weitere Entscheidungen, wie auf weitere Anstrengungen und'Zielpunkte. Wir haben noch in den letzteren Nnmmern von sehr glücklichen Ereignissen zu sprechen gehabt. In dem großen österreichischen Kaiserstaate, diesseits und jenseits der Leitha, wo fast eine Million unserer Glaubensgenossen ihr Vaterland haben, ist die Gleichberechtigung entschieden zum Grundsätze, ein integrirender Theil der Staatsgrundgesetze geworden. Wenn auch diesseits der Leitha noch einige Formalitäten fehlen, um sie als Gesetz verkündigt zu sehen und sie in Ungarn erst noch als Gesetzentwurf seitens der Regierung der Deputirtentafel vorliegt, so kann doch kein Zweifel über das völlige Zustandekommen mehr gehegt werden, und die ersten Wochen des neuen Jahres werden hierüber zu berichten haben. Allerdings beginnt dann das zweite Moment unserer Thätigkeit, die Verwirklichung, die reelle Ausführung überwachen zu helfen. Aber wir gestehen, daß wir hierüber im österreichischen Kaiserstaate die besten Hoffnungen hegen. Dieses Reich hat begonnen, sich aus dem Verfall, aus der Zersetzung, in die es gerathen, mit großer Energie herauszuarbeiten; es hat dies im Geiste freisinniger Grundsätze begonnen; es liegen da noch viele materielle Elemente, die noch unausgebeutet der Entwickelung und Verwendung harren, und unter

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