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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-11-26 · Heft 48 (26.11.1867) · p. Seite 963

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 48 (26.11.1867)
Date
1867-11-26
Page
Seite 963 (sequence 15)
Language
German
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SM In der hiesigen israel. Gemeinde ist zu Neujahr die Stelle eines Elementarlehrers, der auch im sein muß, zu besetzen. Auf Verlangen kann auch demselben das Schächteramt übertragen werden. Reflectanten belieben sich in portofreien Briefen an den Unterzeichneten zu wenden. Bornheim b.Bonn RPr., den 4. Novbr. 1857. Jakob Koppel. Ein Hauslehrer mosaischer Religion, gut gebildet und möglichst musikalisch, wird zum Antritt einer zum 1. Januar 18 6 8 vacanten Stellung in russ. Polen, dicht an der schles. Grenze bei gutem Salair gesucht. Anmeldungen unter Nr. 1168 an Jenke, Bial '& Freund, Annoneenbureau in Breslau, franco zu richten. Bei der israel. Gemeinde der Stadt Basel ist die Religionslehrerstelle neu zu besetzen. Außer den Elementarfächern in der jüdischen Sprache und Religion, wäre es erwünscht, wenn der Canditat religiöse Vorträge halten könnte und musikalische Kenntnisse für die Direktion des Chorgesanges in der Synagoge besäße. — Der Gehalt als Lehrer beträgt jährlich 1200 Franken. Die Vorträge und Chordirektion werden extra honorirt. — Unverheirathete erhallen den Vorzug. — Anträge mit Fähigkeits- und Leumundszeugnissen beliebe man bis zum 15. December 1867 an den Präsidenten der Gemeinde Herrn S. Dreyfuß-Neumann in Basel zu senden. Annonce. Ein examinirter Lehrer, der seit einer Reihe von Jahren mit dem besten Erfolge im Hebräischen und Rabbinischen, so wie in der lateinischen, franz. und englischen Sprache nnd Realwissenschasten einen gründlichen Unterricht ertheilt, dabei ein guter Chasan und Prediger ist, worüber die glänzendsten Zeugnisse, wünscht sofort oder gegen k. 1. Januar eine seinen Leistungsfähigkeiten angemessene, einträglichere Haus- oder größere Gemeinde-, am liebsten eine combinirte Cantor- und Predigerstelle. Hierauf Refleetirende wollen sich gefl. unter Chiffre F. M. # 17 an die Exp. d. Bl. wenden. Annonce. Ein junger Mann, musikalisch gebildet, im Besitze vorzüglicher Zeugnisse, wünscht zum 1. Januar k. I. eine Stelle als Cantor und Schächter. Franco-Adressen unter 8. B. 140 besorgt die Expd. d. Bl. Ein wissenschaftlich gebildeter Mann (Jsr.) in Mitte der 2ver Jahre, der das Lehrfach aufgeben möchte, wünscht Placement in einem soliden Geschäftsbause, am liebsten in einem Comptoix. Derselbe würde auf Verlangen auch die Kinder des Hauses unterrichten. Fr. Briefe unter Y. K. 149 besorgt die Exp. der Kölnischen Zeitung. Wir suchen für unser Manufactur- und Kurzwaa-- ren Geschäft, welches an Sonn- und Feiertagen geschlossen, zum sofortigen Eintritt einen israel. Lehrling anständiger Familie. Reflectanten wollen sich direkt franco an uns wenden. Weinberg SS Simon in Rheinbach b/Bonn. Ich suche per 1. Januar k. I. einen mit nöthigen Schulkenntnissen versehenen Lehrling für ein Cigarrenen gros & detail Agentur- und Commissionsgeschäft in Erfurt unter annehmbaren Bedingungen. Gefällige Offerten franco an B. Karfunkelstein in Quedlinburg. In unserm hies. Leinen- Engros- und Fabrikgeschäft ist ein junger Mann von gutem Hause, mit den erforderlichen Kenntnissen ausgerüstet, gegen Vergütung der Beköstigung sofort als Lehrling zu placiren. — Auch wird in nächster Zeit bei uns die Stelle eines Buchhalters vacant. Jüdische Feiertage werden streng beachtet. Stadtoldendorf, d. 19. Nov. 1867. A. I. Rothschild Söhne. Für mein Tuch- und Modewaarengeschäft suche ich einen Lehrling unter annehmbaren Bedingungen.^ Kost und Logis im Hause. Bernhard Scheidt, Kitzingen a,Main. Eine jüdische Köchin, die gute Zeugnisse aufzuweisen hat, wird zum l. April k. I. verlangt. Gütersloh, d. 22 Novbr. 1867. Sophie Ising geb. Arendt. Eine gebildete junge Dame aus achtbarer Familie, welche schon 2 Jahre in einem Putzgeschäft gearbeitet hat, sucht wieder eine Stelle. — Es wird weniger auf Sälair gesehen, wenn nur gute und freundliche Behandlung zu erwarten ist. Gest. Offerten bittet man an Cantor B. Jsaaesohn in Güsten «Anhalt) einzusenden. in Brüssel, geleitet von Fräulein Helene Bloewendal. Unter besonderer Protektion des Herrn. Großrabb. v. Belgien. Ausgezeichnete Erziehung; höherer und vollständiger Unterricht; die beste Gelegenheit, die fremden Sprachen und die Musik zu erlernen, indem die Mitwirkung der vorzüglichsten Lehrer der Hauptstadt für diese Anstalt gewonnen ist. Wegen der Prospekte wende man sich an die Vorsteherin, nie Defacqz, 4, Quartier Louise.*) *) Auch ich füge gern eine Empfehlung dieser Anstalt hinzu, da ich in Fräulein Helene Bloemendal eine höchst begabte Erzieherin und Lehrerin kennen gelernt habe. Dr. Ludwig PHilippson.

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