Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 47 (19.11.1867)
- Date
- 1867-11-19
- Page
- Seite 943 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/3224737-3226581-3226629--25533-3261040- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
943 Nachdem die Abänderung unseres Gemeindestatuts Seiten des königlichen Oberpräsidiums bestätigt worden, soll für die hiesige Gemeinde nur ein Beamter, der die Qualification hat, 1. y-a 2i"wi N-np 2. Lehrer der den hebräischen Unterricht ertheilt, 3. im Besitze einer nsmn ninn ist, und religiöse Vorträge hält, angestellt werden. Die Anstellung soll womöglich sofort, spätestens aber zum I. Januar >868 geschehen. Das fixirte Gehalt ist auf 400 Thaler jährlich festgestellt, und kann das Nebeneinkommen auf mindestens 300 Thlr. p. a. veranschlagt werden. Geeignete Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse baldigst melden. Lyck, den 4. November 1867. Der Vorstand der Kreis-Synagogen-Gemeinde. M. Gottberg. Wolstheim. Weinberg. f - Für die hiesige 3 klaffige jüdische Gemeindeschule wird ein Lehrer zum sofortigen Antritt, oder vom 1. Januar >868 ab zu engagiren gesucht. Gehalt 350 Thlr. Meldungen in portofreien Briefen nimmt der Unterzeichnete Synagogen-Vorstand entgegen. Kattowitz, d. >1. November >867. _Schalscha._ Die Gemeinde zu Penkun sucht zum sofortigen Antritt einen unverheiratheten Schochet und Religionslehrer bei einem Salair von 100 Thlr. und Nebenaccidentien. Der Vorstand. _Samuel Meyer. Durch Todesfall ist hier die Stelle eines Vorbeters, der zugleich Schächter und Religionslehrer ist, mit einem Gehalte von ca. 150 Thlr., freier Wohnung mit Garten, dem Schulgelde rc. gleich zu besetzen. Hierauf Reflectirende belieben sich'frc. mit ihren Zeugnissen, an unterzeichnetes Vorstandsmitglied zu wenden. Putzig bei Danzig, d. 20. Octobcr 1867. M. S. Rosenstock. Zu Ostern k. I. findet in hiesiger Gemeinde ein Elementar-, Religionslehrer, Vorbeter und Schächter ein Engagement. Gehalt incl. Schächtgebühren 200 Thlr. p. a. nebst freier Wohnung, Mittag- und Abendtisch. Qualifiicirte Bewerber wollen mit dem Unterzeichneten Vorstande in Unterhandlung treten. Neustadt in Mecklenburg, d. 14. Novbr. 1867. D. I. Wolfsberg. Ein gut empfohlener, des Hebräischen kundiger Hauslehrer für drei Kinder von 5, 6 und 8 Jahren, wird in einer jüdischen Familie Oberschlesiens gesucht. Gehalt 120 Thlr. bei steier Station. Adressen versiegelt mit der Ziffer 86 versehen, einzusenden an die Schlesische Zeitung in Breslau. Ein israel. Religionslehrer, Schächter und musikalisch gebildeter Vorsänger, in Rheinhessen angestellt, dem die besten Zeugnisse über seine Amtsthätigkeit zur Seite stehen, sucht zum I. Januar >868 eine seinen Fähigkeiten angemessene Stelle in einer größeren Gemeinde, am liebsten in einer Stadt. Franco-Offerten besorgt die Expedition dieser Zeitung unter Nr. 100. Reisender gesucht zu baldigem Eintritt. Die in der Schuh-Waaren-Branche erfahren erhalten den Vorzug. S. Mannsbach, Cöln. Ein Wissenschaftlich gebildeter Mann (Jsr.) in Mitten der 2ver Jahre, der das Lehrfach aufgeben möchte, wünscht Placement in einem soliden Geschäftshause, am liebsten in einem Comptoir. Derselbe würde auf Verlangen auch die Kinder des Hauses unterrichten. Fr. Briese unter T. K. 149 besorgt die Exp. der Kölnischen Zeitung. Lehrlings-Gesuch. Ein gut gesitteter junger Mann, mit tüchtigen Schulkenntnissen ausgestattet, findet in einem Bankgeschäft in Dresden als Lehrling Unterkommen und kann der Antritt sogleich oder auch etwas später erfolgen. — Selbstgeschriebene Offerten sind an die Expedition dieser Zeitung unter k. P. Nr. 4 zu adressiren. Annonce. Ich suche eine israelitische Dame, gesetzten Alters, welche befähigt ist, da ich 3 Meilen von der Stadt wohne, meinen Kindern, unter Errichtung eines selbstständig zu führenden Haushaltes zu Cassel, eine gute Erziehung zu geben. Neben diesem aber auch, da meine Kinder die dortigen Schulen besuchen werden, wäre es erwünscht, wenn die Dame den Kindern in ihren Schularbeiten mit an die Hand gehen könnte. Reflectantinnen wollen bis zum 15. December e. sich schriftlich wenden an Alexander Speyer-Qfenberg zu Wolfhagen b/Cassel. Ein junges Mädchen aus achtbarer Familie findet zur Erlernung des Hauswesens und zur sonstigen Ausbildung gute Aufnahme. Wo, sagt die Exped. d. Bl. Eine junge Jüdin, welche seit 7 Jahren in einem Haushalte und vorzugsweise im Manufakturgeschäst thätig ist, sucht auf nächste Ostern ähnliche Stellung. Auf hohen Gehalt wird weniger gesehen als auf gute Behandlung. Nachricht hierüber ertheilt der Steuer-Einnehmer I. Bremer in Stadtoldendorf, Herzogth. Braunschweig.