Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 46 (12.11.1867)
- Date
- 1867-11-12
- Page
- Seite 922 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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922 tionalpässe" (oder Wanderbücher) nicht abgenommen, sondern ein Legitimationsschein ertheilt. Die russischen Pässe zum Aufenthalt und zum Reisen gelten nur auf ein Jahr und müssen alljährlich erneuert werden. Ausländische Israeliten, welche nach Orten reisen, wo Israeliten im Allgemeinen feste Wohnsitze haben, erhalten Pässe mit der Bezeichnung, daß dieselben nur für die zum beständigen Aufenthalte von Israeliten bestimmten Orte Gültigkeit haben. Außerdem sind noch alle möglichen Cautelen getroffen und den Reisenden vielerlei Belästigungen aufgebürdet. Anzeigen. Die Cultus-Gemeinde zu Reckendorf bei Bamberg in Bayern sucht einen Orts-Rabbiner, welcher zugleich die Elementar- und Religionsschule von circa 25 Kindern mit zu versehen hat. Es wird ein fixer Gehaltsbezug von 500 fl., freier Wohnung und Schulholz nebst bedeutenden Nebenaccidentien zugesichert. Bewerber wollen Fähigkeitszeugnisse rc. innerhalb vier Wochen dem Unterzeichneten Cultusvorstand franco einsenden. E. Katzenberger, Cultus-Borstand. Durch Todesfall ist hier die Stelle eines Vorbeters, der zugleich Schächter und Religionslehrer ist, mit einem Gehalte von ca. 150 Thlr., freier Wohnung mit Garten, dem Schulgelde rc. gleich zu besetzen. Hieraus Reflectirende belieben sich frc. mit ihren Zeugnissen, an unterzeichnetes Vorstandsmitglied zu wenden. Putzig bei Danzig, d. 20. October 1867. M. S. Rosenstock. In der hiesigen israel. Gemeinde ist zu Neujahr die Stelle eines Elementarlehrers, der auch zrn sein muß, zu besetzen. Aus Verlangen kann auch demselben das Schächteramt übertragen werden. Reflectanten belieben sich in portofreien Briefen an den Unterzeichneten zu wenden. Bornheim b,Bonn O/P., den 4. Novbr. 1857. Jakob Koppel. Die Gemeinde zu Penkun sucht zum sofortigen Antritt einen unverheiratheten Schochet und Religionslehrer bei einem Salair von 100 Thlr. und Nebenaccidentien. Der Vorstand. Samuel Meyer. jjj Zu Ostern 1868 wird bei der hiesigen israe-m nj litischen Gemeinde die Stelle eines unverheiratheten L sij Religionslehrers, Vorbeters und Schächters vacant. jh pj Gehalt incl. Kostgeld 300 Thlr. Pr. Crt. nebst freier ßj Hj Wohnung und Schächtergebühren, welche ca. 40—50 j" m Thlr. eintragen. Befähigte, militärfreie, und vomw ÄGroßherzgl. Rabbinate approbirte Persönlichkeiten w mwollen sich dieserhalb baldmöglichst unter Anschluß ft m ihrer Zeugnisse, mit dem Vorstande in Correspon-ft m dence setzen. ft Stavenhagen, Mecklenburg Schwerin, ft Gj October 1867. ft Nachdem die Abänderung unseres Gemeindestatuts Seiten des königlichen Oberpräsidiums bestätigt worden, soll für die hiesige Gemeinde nur ein Beamter, der die Qualification hat, 1. airii smp 2. Lehrer der den hebräischen Unterricht ertheilt, 3. im Besitze einer nsmn mm ist, und religiöse Vorträge hält, angestellt werden. Die Anstellung soll womöglich sofort, spätestens aber zum l. Januar 1868 geschehen. Das fixirte Gehalt ist auf 400 Thaler jährlich festgestellt, und kann das Nebeneinkommen auf mindestens 300 Thlr. p. a. veranschlagt werden. Geeignete Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisie baldigst melden. Lyck, den 4. November 1867. Der Vorstand der Kreis-Shuagogen-Gemeinde. M. Gattberg. Wolffheim. Weinberg. Mit dem 1. Januar 1868 wird die Secretairstelle bei unserer Gemeinde vacant. Das damit verbundene Gehalt beträgt 400 Thlr. jährlich. Bewerber wollen unter Beifügung der erforderlichen Zeugnisse bei uns franco darum einkommen. Cöln, 24. October 1867. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. S. M. Frank. Für die hiesige neubegründete jüdische Gemeinde wird als Vorbeter, Religionslehrer und Schächter ein seminaristisch gebildeter junger Mann zum baldigen Antritt gesucht. Gehalt 200 Thlr. p. a. nebst freiem Mittagslisch. Außerdem bietet sich hier bei der geringen amtlichen Thätigkeit des Anzustellenden zu standesgemäßem Nebenerwerb durch Privatunterricht in Musik und Realien vielfach Gelegenheit. Gefällige Anmeldungen nebst Abschrift der Zeugnisse sind frankirt an den Unterzeichneten Vorstand zu richten. Staßfurt, (Prov. Sachsen) im October 1867. M. Jacobson, Uhrmacher.