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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-10-01 · Heft 40 (1.10.1867) · p. Seite 803

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 40 (1.10.1867)
Date
1867-10-01
Page
Seite 803 (sequence 15)
Language
German
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803 Ein der Tabak- und Cigarren-Fabrikation kundiger junger Mann lJsr.i sucht anderweitig Comptoir- oder Reisestelle, wenn auch in sonstiger Branche. Gute Referenzen stehen zur Seite. Frc.-Off. unter H. 3068 bes. d. Exp. d. Ztg. .Offene Lehrlings-Stelle. In unserm Eisen- und Tuchgeschäfte kann ein kräftiger junger Mann von 15—16 Jahren mit guten Vorkenntnissen, unter annehmbaren Bedingungen in die Lehre treten. Hierauf Reflectireude wollen sich portofrei direkt an uns wenden, und bemerken wir noch, daß unser Geschäft an Sabbath- und Feiertagen geschlossen ist. Jchenhausen bei Günzburg aDonau (Bayern!, den 25. September 1867. Jacob Hirsch SS Söbne. Für mein Manufactur- und Modewaaren-Geschäft suche ich zum sofortigen Antritt einen Lehrling. Magdeburg, d. 16. Septbr. 1867. Julius Bacher. Vaeante Lehrlingsstelle für einen mit guten Vorkenntnissen ausgestatteten jungen Mann in dem Fabrikgeschäft von Offerten franco. Gebrüder Wolfs in Neheim bei Iserlohn. Ein mit den nötbigen Schulkenntnissen versehenen jungen Mann suchen als Lehrlrng zum sofortigen Antritt für unser Manufactur-Geschäft an ^ros. Erfurt. Wahl SS Co. In einer Stadt der Rheingegend wird zur selbstständigen Haushaltung und Erziehung dreier Kinder von 0, 6 und 3 Jahren, ein ifr. Mädchen im Alter von 30—33 Jahren, von guter Familie, sanftem Character, mäßiger Bildung, angenehmem Aeußeru und besonderer Tüchtigkeit in der Hausführung, sofort zu. engagiren gesucht. Anmeldungen und Bedingungen nebst Belegen unter Chiffre ü. N. beliebe man portofrei einzusenden an die Expedition dieses Blattes. Zur selbständigen Führung eines kleinen Haushalts wird ein religiöses Mädchen, lJüdin> im reiferen Alter und aus guter Familie, gesucht, von Marcus Levin in Filehne Herzogth. Posen. Eine geprüfte Erzieherin, die auch musikalisch ist, empfohlen durch den Herrn Prof. Or. Lazarus und den Herrn Director Merget, sucht in einer jüdischen Familie eine ihrer Bildung angemessene Stellung. Gest. Adressen beliebe man an Hrn. Abrahamsohn & Arndt in Berlin zu richten. Annonce. Eine geprüfte, im Amte stehende Gouvernante, die in allen deutschen Disciplinen, in französischer und englischer Sprache, in Mnsik und in allen weiblichen Handarbeiten mit bestem Erfolg unterrichtet, wünscht ein anderes Engagement. Die besten Empfehlungen stehen zur Seite. Hierauf Reflectireude belieben sich unter der Chiffre K. B. 20 franco an die Exp. d. Zeitg. zu wenden. Ein gebildetes junges Mädchen, aus achtbarer Familie, sucht eine Stelle als Gesellschafterin, oder auch zur Führung des Haushaltes. Gest. Offerten bittet man an die Adresse, Herr Or. Wiener in Hannover einzusenden. Ist. Handels-Institut & Pensionat, 348—350 Chausße d-Etterbeek, dem Thiergarten gegenüber. Brüssels Belgien. Diese Anstalt bietet die beste Gelegenheit die drei Haupthandelssprachen 'französisch, englisch und deutsch) gründlich und rasch zu erlernen, sowie die Handelswissenschaften theoretisch und praktisch sich anzueignen. Die Zöglinge finden beim Austritt aus der Anstalt die beste Aufnahme in den Comptoren der hiesigen Banquier- und anderer Engros-Geschäftshäuser. — Dem Religionsunterricht wird die gebührende Aufmerksamkeit gewidmet. Für die leibliche Pflege der Zöglinge ist auf das Gewissenhafteste gesorgt. Die besten Referenzen des In- und Auslandes stehen der Anstalt zur Seite, worunter besonders die des verehrlichen Redakteurs dieser Zeitung, Herrn ür. L. P h ilippson, dessen warme Empfehlungen viel zur Hebung und Blüthe der Anstalt beigetragen haben. Er hatte ihr selbst einen seiner Söhne zur Ausbildung anvertraut. Das Wintersemester beginnt den 28. Oktober. Es sind nur einige wenige Plätze vakant. Der Direktor L. KoI)N. Restauration. Einem hochgeehrten hiesigen und auswärtigen Publicum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich von heute an eine jüdische Restauration eröffne. Es wird mein stetes Bestreben sein, durch gute Speisen und reelle Bedienung, mir das Zutrauen aller mich beehrenden Gäste und Abonnenten zu erwerben. Es ist somit jüdischen Studirenden Gelegenheit geboten, die hiesige Universität zu besuchen. Nähere Auskunft wird Herr Prediger Dr. Manöbach dahier bereitwilligst ertheilen. Göitingen, H. Kaiser, den 1. Septbr. 1867. Rothestraße Nr. 8.

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