Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 33 (13.8.1867)
- Date
- 1867-08-13
- Page
- Seite 660 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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660 Anzeigen. Coneurs. Durch die Berufung unseres Rabbiners Dr. Sonnenschein nach Prag, ist die hies. Rabbinats- und Predigerstelle, mit welcher ein fixes Gehalt von 80V fl. O. W. nebst freiem Quartiere und verschiedenen Emolumenten verbunden ist, bis längstens 15. September d. I. zu besetzen. Bewerber dieser Stelle haben ihre Befähigungs-Documente bis längstens 1v. August d. I. dem gefertigten Vorstande einzusenden und sich einer Probepredigt zu unterziehen. Die Kenntniß einer slavischen Sprache wäre erwünscht. Warasdin im Äuli 1867. Der israelitische Cultus-Vorstand. Bekanntmachung. Die Gemeinde Shaari Zedek in New-Aork wünscht einen Prediger anzustellen, der auch als Cantor fungiren kann. Geneigte Bewerber wollen daher Zeugnisse nebst Belegen über religiösen Lebenswandel an den Präsidenten der Gemeinde Herrn Ephraim Japha Nr. 103. Readestreet New-Aork sofort einsenden. Fixirt. Gehalt: Zweitausend Dollars jährlich und Nebeneinkünfte damit verbunden. Ritus: Minhag Polen. Reisekosten werden nur nach abgelegter Probe oder erfolgter Anstellung erstattet, und nur frankirte Briefe werden angenommen. " ~ Im Aufträge des Vorstandes S. Latz, Sekretair. Zu Michaelis d. I. sucht die Gemeinde zu Güstrow einen Prediger und Lehrer. Festes Gehalt 350 Thlr. bei freier Wohnung und nicht unbedeutenden Nebeneinkünften. Reflectanten wollen sich an Unterzeichneten wenden. Güstrow in Mecklbg., I. August 1867. Simon Hirsch als Vorsteher. Für die Gemeinde Altdamm bei Stettin wird zum 1. October d. I. ein Schochat, und Lehrer, bei einem festen Gehalt von 130 Thlr. und Nebeneinkünften gesucht. Qualisicirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Atteste melden beim Vorstand I. Heimann. Annonce. Zum 1. Sept. c. ist in hiesiger Gemeinde die Stelle eines geprüften Elementar- und Religionslehrers, welcher auch das Vorbeter-Amt vertreten muß, vacant. Gehalt 225 Thlr. bei freier Wohnung. Hierauf Reslectirende wollen sich baldigst unter Beifügung ihrer Zeugnisse frc. melden. Hattingen a/Ruhr, im Juli 1867. Der Vorstand Heinemann Hein. Gesucht wird ein isr. Religionslehrer, Vorbeier und Toravorleser. Jährliches Gehalt >00 Thlr. nebst fteier Station. Reflectanten belieben portofreie Gesuche, nebst Zeugnissen baldigst einzusenden an den Königl. Rabbiner Latzar zu Meisen heim a. G. Gesucht wird ein unverheiratheter musikalisch gebildeter Cantor und Schächter. Jährliches Gehalt 500 Gulden. Durch Privatunterricht kann das Einkommen sich bedeutend erhöhen. Frankirte Anmeldungen nebst Belegen an den Vorstand der israel. Gemeinde Meisenheim a. Glan. Vaeanz. Wegen Krankheit ihres Vorsängers, sucht die hochdeutsche Jsraelitengemeinde Hieselbst, gegen angemessene Vergütung, einen derartigen Substituten, welcher in der großen Synagoge während der kommenden n'N-nj qv:i und rnsion an die betreffende Function zu übernehmen befähigt ist. Hierauf Reflectireude, welche im Besitze geeigneter Stimmmittel und einer würdigen Vortragsweise, sowohl darüber als über einen streng religiösen Lebenswandel glaubwürdige Zeugnisse beibringen können, wollen sich unter Anschluß derselben und des Ausweises ihrer bisherigen Wirksamkeit, portofrei an das Unterzeichnete Collegium baldmöglichst wenden. Die fraglichen Borträge würden eventuell die Probe bei einer desfallsigen Concurrenz über die definitive Anstellung vertreten. Altona, im Monat Juli 1867. Das Shnagogen-Collegium. Die hiesige Synagogen-Gemeinde sucht für sofort und spätestens zum bevorstehenden pvr einen an®, Lehrer und Vorbeter nach rituellen Grundsätzen. Es wird ein anständiger Mann, der ein ehrlicher an® ist und dem es am Herzen liegt der ihm anvertrauten Jugend gründlichen Religionsunterricht zu ertheilen, gewünscht. Das Einkommen beträgt zwar nur circa 300 Thlr. jährlich, doch soll kein Opfer gescheut werden, wenn nur die Leistungen und die Führung des Anzustellenden zur Zufriedenheit der Gemeinde ausfallen. Reflectanten wollen sich in srankirten Briefen melden an den Shnagogen-Vorstand zu Wollin in Pommern. An der hiesigen israelitischen Schule soll vom nächsten Semester ab ein zweiter unverheiratheter Lehrer angestellt werden, der gleichzeitig die Fähigkeit besitzt, den Cantordienst theilweise zu versehen und einen Synagogen-Chor zu leiten. Bei freier Wohnung beträgt das fixe jährliche Einkommen 300 Thlr. Nur solche Lehrer wollen sich beim Unterzeichneten melden, welche sich über ihre Oualisication genügend auszuweisen vermögen. Essen, im Juli 1867. Der Vorstand der Shnagogen-Gemeinde. Simon Hirschland,