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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-07-23 · Heft 30 (23.7.1867) · p. Seite 604

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 30 (23.7.1867)
Date
1867-07-23
Page
Seite 604 (sequence 16)
Language
German
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604 Eine beschränkte Anzahl Knaben, denen durch dre hiesigen mannichfachen und zum Theil vorzüglichen Lehranstalten Gelegenheit geboten wird, sich für ihren künftigen Lebensberuf hinreichend wissenschaftlich vorzubereiten, finden bei mir unter günstiger Bedingung Pension. — Bei liebevoller und gewissenhafter Pflege wird den mir anvertrauten Zöglingen specielle Beaufsichtigung bei Anfertigung der Schularbeiten und erforderlichen Falls auch Privatunterricht in allen den Lehrgegenständen, in welchen sie nicht auf dem Standpunkte der Klasse stehen, zugesichert. — Näheres brieflich. — Außer unserm Herrn Landrabbiner Dr. Cohn werden auf desfallsige Anfragen über mich gefälligst noch Auskunft ertheilen die Herrn Dr. Marcus Hierselbst, Dr. A. Fels, S. Enoch, % Israel, E. Edwards u. Dellovie in Hamburg, Dr. B. Gensberg in Frankfurt a M., Dr. Arnheim und Inspektor I. Stern in Seesen, Jacobi Benjamin in Amsterdam und der Herr Landrabb. Landsberg in Hildesheim. Schwerin in Mecklbrg., den 16. Juni 1867. H. Kleimenhagen. Ich gebe Herrn Kleimenhagen gern das Zeugniß, daß derselbe ein gewiegter practisch bewährter Schulmann ist, daß Zöglinge unter seiner Aufsicht und Leitung eines gedeihlichen Fortschreitens sicher sein können, daß seine Gattin ihm in gewissenhafter Sorgfalt für die leibliche Pflege der ihnen anvertrauten Knaben würdig zur Seite steht, daß deshalb seine Anstalt den resp. Eltern als eine ganz vorzügliche empfohlen werden kann. Schwerin den 7. Juni 1867. Dr. Salomon Cohn Landes-Rabbiner. Endesunterzeichnete erlaubt sich, einem hiesigen wie auswärtigen Publikum, ihre Hieselbst etablirte, jüdische Restauration auf's angelegentlichste zu empfehlen. Ich werde bemüht sein, die mich beehrenden Gäste mit Allem was die Küche zu bieten vermag, auf's billigste zu bedienen. Auch Eltern wie Vormünder, welche gewillt sind, Kinder auf hiesige Schulen zu schicken, finden bei mir nebst gutem Logis und Beköstigung, eine liebevolle Aufnahme. Henriette Lichtenstadt in Braunschweig, Hutfiltern-Brücke. Seebad Ostende Hötel Frank. Ich mache hiermit dem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß mein H&tel und Restaurant wie gewöhnlich vom 1. Juli geöffnet ist. Ch. Frank. Eine eingerichtete Synagoge befindet sich in meiner Behausung. Heilbroun. -itfco Cichorien-Empfehlung. In Folge der neulichen Veröffentlichung und Warnung des Herrn Rabbiner vr. Engelbert, daß er in mehreren hiesigen Cichorien-Fabriken die Wahrnehmung gemacht habe, daß die Cichorienschnitze bei dem Rösten mit Schweineschmalz begossen werden, wird von jetzt an in der Cichorien - Fabrik des Herrn Aug. Fr. Cloß in Heilbronn unter gewissenhafter Beaufsichtigung des vom K. Rabbinat hierzu autorisirten Unterzeichneten “»ao Cichorien “iat na-nyn 'ba bereitet, und kann nunmehr dieser Artikel in beliebigem Quantum aus vorbenannter Fabrik bezogen werden. Vorsänger Stern. Herr Vorsänger Stern aus Sontheim ist mir als 1»« ien bekannt; man kann sich daher auf dessen Beaufsichtigung bei der Fabrikation der Cichorien verlaffen. Dr. M Engelbert Bezirks-Rabbiner _in Heilbronn. J53T Der Besitzer eines sehr lebhaften Möbelgeschäfts in einer schönen, größeren Stadt Preußens, sucht wegen vorgerückten Alters, einen jungen "Mann «Israelit» der dies Geschäft praktisch kennt, als Theilh aber resp. Schwiegersohn. Vermögen ist eben nicht erforderlich, aber Bildung, guter Ruf und anständige Familie. In der Exped. d. Bl. das Nähere. Die von mir gesuchten Jahrgänge der A. Z. d. I. habe ich bereits erhalten. vr. Philipps»«. In M. Poppelauer’S Buchhandlung in Berlin, 61. Neue Friedrichsstr. 61. sind soeben erschienen : fl D“»n mS berliner Volkskalender für Israeliten auf das Jahr 5628 (1868), von Dr. M. Poppelauer. Preis 5 Sgr., auf Velin-Papier durchschossen 7l/2 Sgr. Wandkalender für Synagogen und Schulen, Preis 5 Sgr._ Den Prediger und Lehrer der israelitischen Gemeinde zu Altena, Herrn E. Munk, fordere ich auf, seinem am 4. März d. I. gegebenen Versprechen binnen 8 Tagen nachzukommen, widrigensfalls ich zu weiteren Mittheilungen gezwungen bin. C S. Liebrecht in Berlin. Das Unterzeichnete Institut hat bereits für sei» dreizehntes Jahr (l. Mai 1867—l. 9JL. 1868) ein schönes, interessantes, belletristisches Manuscript angenommen. Wir richten daher an die Herren Autoren unsere desfallsige Aufforderung für das vierzehnte Jahr (l. Mai 1868 — 1. Mai 1869). Das Institut zur Förderung der israelitischen Literatur. jt Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von £}. B. Hirschfeld Verantwortlicher Redakteur vr. H. Latze. Hierzu Feuilleton-Beilage Nr. 30.

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