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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-07-23 · Heft 30 (23.7.1867) · p. Seite 594

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 30 (23.7.1867)
Date
1867-07-23
Page
Seite 594 (sequence 6)
Language
German
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594 grammatikalische Unkorrektheiten sind die drei im ^Bunde, die jedermann die Lectüre dieses WeWs gründ- /lich verleiden. Bei einer etwaigen zweiten Ausgabe möge * Herr B. Mach folgendes berücksichtigen. Seite l i-r pivna fco, nicht im Handumdrehen, leichthin, offenbar ein Germanismus.— Seite 2 nnytanbr«, um ein Haar, fast, ebenfalls ein Germanismus.—Seite 3 «Eyiv, sich hüllen, im Hitpael bedeutet p'ay schmachten. — Seite 4 na?ayn nappna, hebräisch richtiger nbiia nwapna. — Seite 5 nnpna pjtfba, Seite 32 a-baisa ^sba, die Radix s*ba kann mit 12 nicht konstruirt werden. — Seite 6 nrinnnvdrna, Seite 17 ipaab n'drn, zanwnn Hana, ein Nomen nwnn existirt im Hebräischen nicht. — Seite 8 icn badb * aab?a b*da:, der Verstand, der vom Herzen beherrscht wird, bwa, herrschen (nicht beherrschen) kann keinen Accusativ regieren, sondern wird mit 2 konstruirt, weßhalb im Nifal nicht gebräuchlich; in diesem Binjan bedeutet biaa gleichen, ähneln. — Seite 9 n2->2p qnn, schwebte um sie herum, im Kal bedeutet pnn erschüttern, die Pielform wäre hier richtig. — nyrdyia, dieses Wort wird hier gar häufig im Singl. gebraucht, während es offenbar blos im Pl. richtig gleich anonn u..m. dgl. — — Seite 11 ninaia rian:, letzteres Wort ist blos im Sing, üblich; warum überdies mit ni?— Seite 13 — aniab, sollte heißen niarais, da aniab nicht von ab, sondern von nab ist. — Seite 15 oban nsnb?aa, ein Nomen ntfba existirt im Hebräischen nicht; wenn der Uebersetzer dessen sich doch recht häufig bedient, so dürfte — ihm etwa die Jnfinitivform näbaa vorgeschwebt haben. — Seite 17 ipabn wyana, von der Verringerung rc., in diesem Sinne kann der Infinitiv mit a gewiß nicht gebraucht werden. — Seite 18 a:8La aipa, Gelegenheit finden, eine rabbinische Ausdrucksweise. — Seite 19 nibnb bai"» '2, es ist möglich, daß er krank geworden; diesen Begriff drückt das hcbr. ba-1 gewiß nicht aus. — Seite 20 ^aya, ili Bezug auf nirrrdy, naian richtiger apnaya. — Seite 21 nrjNn, das Frage-n wird hier stets auch vor ynrus mit Chatuf punktirt. — Seite 29 anar; napn nidna nibi-ts niaiai, da aas im Kal intransitiv, ist eine Ergänzung im Accusativ nicht denkbar. — Seite 43 rsjisn“ nna“ -ia.b lix'a, dieser Satz erinnert an, jene komisch-lächerliche Ausdrucksweise, wie sie vor den Meaßsim geherrscht, heute aber der ernsten Kritik sich vollends entzieht. — Seite 50 - nn-a n^id'in, sollte heißen “na:. — Seite 51 ni:iap ni:iw, warum nicht aaiw? eine Zeile später heißt es aiiyp mit männl. Mehrzahlsilbe. — ’iwati, besiegen, Seite 56 ntis», besiegt werden, in dieser Bedeutung nur im Rabbinischen. — Seite 55 pcpn ■'pina, diese Form wird hier oft gebraucht für das richtigere ninins. — Seite 72 wnn . .. rapp ... iTiap ...' ■'»ppps, überall masc. für fein. — ■'»ppp« '«ba, die Flecken meines Kleides, a'rzbll o^a, Milchlämmer. — ■nbp ... wapa .. . ans r>:a, ebenfalls masc. für fem. —.. . ynpwrz ... “p:.a q:a rraa, pbbpr, abgesehen davon, daß nia im bibl. Hebräisch blos in Bezug auf;den Körper, nicht aber auf ein Kleid gebräuchlich, existirt keine Form fnaa, sondern nnaa, wonach es hier ppaa p:a niaa' heißen sollte, mithin auch die hierauf bezüglichen Verb, die weibliche Form haben müßten. — Seite 73 abermals paan fnaa — Seite 79 •»nns ttjinn, letzteres Wort allein wäre entschieden richtiger. — Seite 106 niins ni-jia, warum nicht a-'pm? — jSeite 108 nrra pipwan Da bs:, mit der Thür in's Haus fallen, eine Ausdrucksweise, die unsere nichtgermanischen Propheten kaum verstehen würden, wenn sie eben keine Propheten wären. — Seite 113 nabrr: •'npia, sollte heißen 'npin — richtiger ap*i. — Seite 115 i-nrjN:, als intransitives Verbum im Nifal nicht 11 gebräuchlich. — Seite 116 na nib.jnb bnn, hier hat sich der Uebersetzer vom Deutschen beirren laffen, weßhalb er na als fem. auffaßt. — Seite 117 ^nnnaN', warum nicht °>ninna«? — arrbiorr, nipp. tprrnais, I ist etwa *i2£in comm.? nid bwa nia, ist nna etwa \ fem.? — Seite 120 idtn °>b aa;, rabbinisch. — Seite 121 nnianann, das letzte n hat ein Mapik, weßhalb idas n ein Dagesch haben muß. — Seite 43 ap/aya, pjy kann nur mit b, nicht aber mit dem Accusativ konstruirt! werden. — Seite 146 arrbarr, in Bezug auf nibrzwa richtiger ppbaN — Seite 115 piaya, existirt bloß die sweibliche Form nsuya. — Seite 158 n7?a o^bab lia::.N/ im Hebräischen ist diese Konstruction undenkbar. — Seite 166 aa ryaid aiasb, abermals narr im Kal mit dem Accusativ. — Seite 170 aad iu Bezug auf zwei Frauenzimmer. — Seite 174 ■ana», im Plural nicht vorhanden. — Seite 184 nins Tvy;, hier wird ya als Ti'b: conjugirt. — Seite 195 pjn npay, sowol Ti]}ay als das hier noch häufiger gebrauchte pay bedeutet nicht die Tiefe; richtig wäre blos a^paya.— naby verschmachten, ohnmächtig werden, im Kal nicht richtig. Wir wären mit unserer Arbeit so ziemlich zu Ende; allein da begegnen wir erst einem Epilog mit folgenden originellen Schlußzeilen:

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