Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 28 (9.7.1867)
- Date
- 1867-07-09
- Page
- Seite 561 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3224737-3226581-3226610--25132-3260620- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
M Anzeige«. Die hiesige Rabbinats-Stelle soll sofort durch einen Prediger, Doctor philosophiae mit Rabbmatsbefähigung, besetzt werden. Das jährliche Einkommen besteht in 350 Thaler fixirtem Gehalt, außerdem in 30 Thlr. jährlich für einige Bemühungen von der hiesigen Königl. Strafanstalt, Gebühren für Eidesabnahmen und die der üblichen Nebenrevenuen. Die Gemeinde zählt circa 90 Familien. Geeignete Bewerber wollen sich unter Einreichung der erforderlichen Zeugnisse melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Pol. Crone d. 19. Juni >867. Der Vorstand der Synagogen-Gememde. Bekanntmachung. Die Gemeinde Shaari Zedek in Neiv-Aork wünscht einen Prediger anznstellen, der auch als Cantor fungiren kann. Geneigte Bewerber wollen daher Zeugnisse nebst Belegen über religiösen Lebenswandel an den Präsidenten der Gemeinde Herrn Cphrarm Japha Nr. 14 Barclaystreet New-2)ork sofort einsenden. Fixirt. Gehalt: Zweitausend Dollars jährlich und Nebeneinkünfte damit verbunden. Ritus: Minhag Polen. Reisekosten werden nur nach abgelegter Probe oder erfolgter Anstellung erstattet, und nur frankirte Briefe werden angenommen. Im Aufträge des Vorstandes __ S. Latz, Sekretair._ Bekanntmachung. Bei der Synagogen-Gemeinde Bomst ist die Stelle eines Cantors, Schächters und Religionslehrers sofort zu besetzen. Der zugleich auch yn ist wird bevorzugt. Mit diesen Aemtern ist ein jährliches Gehalt von 17 5 Thlr. nebst freier Wohnung und ein Neben-Einkommen von circa >00 Thlr. verbunden. Qualisicirte Bewerber wollen sich persönlich bei dem Unterzeichneten Borstande inelden. Reisekosten werden nicht erstattet. Bomst, 30 Juni 1867. Der Corporations - Vorstand. In hiesiger jüdischer Gemeinde ist die Stelle eines Elementar- und Religivnslehrers, verbunden mit der Vorsänger und Schächterstelle vacant. Der Gehalt beträgt außer den Nebenaxidentieu >50 Thlr. Restectauten wollen sich gefälligst unter Beifügung ihrer Zeugnisse portofrei an den Unterzeichneten Vorstand melden. Rhoden (Waldeck,, d. 1. Juli 1867. Der Vorstand der isr. Gemeinde. R. S. Löwenstein. Levy Levy. Die Stelle eines Lehrers, Eantors und Schächters bei der Gemeinde in Dalmenhorst ist zum Herbste zu besetzen. Gehalt 230 Thlr., Wohnung, Licht und Feuerung frei. Unter ähnlichen Verhältnissen ist auch bei der Gemeinde Berne die Stelle erledigt, — Die Schächterfunktion nimmt wenig Zeit in Anspruch. Anmeldungen an Landrabbiner Wechsler in Oldenburg. Mit dem 15. October e. wird die hiesige Lehrer¬ und Cantorstelle, welche mit einem Gehalte von 220 Thlr. verbunden ist, vacant. Bewerber wollen sich gütigst an den Unterzeichneten wenden. Uedem am Niederrhein im Juli 1867. M. Devries Vorsteher. Zum Herbste ynoma rin dieses I. wird die hiesige Religionslehrer-, Vorbeter- und Schächtersteüe vacant. Gchalt 150 Thlr. neben freier Wohnung, Kost und circa 30 Thlr. Schechita. Das Nähere zu verhandeln mit dem Vorstände zu Penzlin (Mecklenburg). Die hiesige israelitische Cultusgemeinde beabsichtigt mit dem nächsten Schuljahre (October l. I.) eine Gemeindeschule zu errichten, worin der Jugend beiderlei Geschlechts vom sechsten bis zum vierzehnten Lebensjahre sowohl der Religionsals auch der bürgerliche Unterricht ertheilt werden soll. Zu diesem Zwecke sollen (vorerst provisorisch) angestellt werden: Ein Lehrer mit ausreichender akademischer Bildung, dem zugleich die Leitung der ganzen Anstalt übertrrgen werden kann, mit einem jährlichen Gehalte von je >200 fl. b. , Drei Lehrer für den Unterricht der höheren Klassen mit einem jährlichen Gehalte von je >000 fl. c. , Drei Lehrer für die übrigen Klassen mit einem Jahresgehalte von je 800 fl. Bewerber um diese Stellen wollen ihre Zeugnisse über Befähigung, religiösen und sittlichen Lebenswandel nebst einem Berichte über ihre Lebensgeschichte und ihre bisherige Lehrthätigkeit bis längstens l. September dieses Jahres an die unterfertigte Administration gelangen lassen. Es wäre erwünscht, daß einer oder der andere der Candidaten aus den letzten beiden Categorien außerdem im Stande wäre, einen Synagogenchor zu leiten und nöthigenfalls eine Cantorstelle zu versehen, und würde ein solcher in besondere Berücksichtigung genommen werden. München, den 1>. Juni >867. Die Administration der israelitischen Cultus-Gemeinde,