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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-04-23 · Heft 17 (23.4.1867) · p. Seite 342

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 17 (23.4.1867)
Date
1867-04-23
Page
Seite 342 (sequence 14)
Language
German
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342 In unserer Gemeinde ist das Amt eines Religionslehrers, Vorbeters und Schächters zum 1. October d. I. vacant. Das Einkommen beläuft sich neben freier Wohnung auf circa 400 Thlr. jährlich. Reflectanten, welche die Qualification zu diesem Amte, so wie ihre Moralität und Religiosität glaubhaft Nachweisen können, auch die Befähigung, öffentliche Vorträge zu halten, besitzen, wollen sich unter Franco-Einsendung der bez. Atteste bei Unterzeichnetem Vorstande baldigst melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Neustadt-Eberswalde, im April 1867. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die hiesige israelitische Gemeinde beabsichtigt die Stelle eines geprüften Elementar-Religions-Lehrers, der gleichzeitig das Vorbeter-Amt zu besorgen hat, und dem, wenn Schächter dabei, der Vorzug gegeben wird, sofort zu besetzen. Das feste Gehalt pr. Jahrbeträgt Thlr. 240. Hierauf Reflectirende wollen sich baldigste bei dem Unterzeichneten mit Abschrift Ihrer Zeugnisse fr. melden. Calcar, im April 1867. Der Vorstand E Nt. Spiev. Baeanz. Durch einen Ruf unseres Lehrers Herrn Kuttnauer nach Baltimore wird unsre Religionslehrer- und Cantorstelle mit dem 1. März vacant. Der fixirte Gehalt beträgt fl. 400. sowie weitere 50 fl. als Wohnungsvergütung. Nebengefälle nicht unbedeutend. Reflectirende wollen ihre Anmeldungen frankirt unter Beilage ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten alsbald machen. Musikalisch gebildete, sowie solche welche befähigt sind deutsche religiöse Vorträge zu hallen, werden bevorzugt. Seligenstadt b. Frankfurt a/M., 24. Febr. 1867. Für den Vorstand der isr. Gemeinde: M Bacharach. Ein Hauslehrer, der auch Schochet ist, wird für eine Familie im Aargau gesucht. Da nur 2 Knaben zu unterrichten sind, bleibt ihm Zeit zur eignen Ausbildung. Gehalt 350 Franken nebst'völlig freier Station. Frankirte Anmeldungen sind zu richten an Rabbiner Or. Ktchserling in Lengnau (Aargau). Die Cantorstelle in unserer Gemeinde ist durch Tod erledigt. Bewerber, welche musikalisch gebildet sind und die Qualification zur Ertheilung des Religions-Unterrichtes haben, wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse und Beschreibung ihres Lebenslaufes bis spätestens zum t. Mai er. schriftlich bei uns melden. Wir bemerken, daß das feste Gehalt 500 Thlr. jährlich beträgt und daß es, wenn auch nicht nothwendig, doch wünschenswerth ist, wenn die Bewerber die Befähigung haben, den Schächter in Behiuderungsfällen vertreten zu können. Liegnitz den 8. April 1867. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die hiesige Gemeinde sucht einen Religions- und Elementar-Lehrer, welcher auch theilweise den Cantordienst zu versehen hat. Derselbe müßte über seinen religiösen Lebenswandel und seine Befähigungen Nachweise liefern und würde Aussicht auf definitive Anstellung haben. Eintritt bis zum 1. Juni c. oder etwas später. Gehalt beträgt Thlr. 300. bei freier Wohnung und Beheizung. Moers, 8. April 1867. Der Vorsteher _Herzog Marcks. Nachdem unser bisheriger Lehrer und Cantor Herr I. Falkenstein aus Sieg bürg seine Stelle plötzlich mit der Erklärung, daß er wegen Schwäche nicht mehr im Stande sei, seine Pflichten zu erfüllen, verlassen hat, soll die hiesige Lehrer- und Cantor-Stelle mit einem Fixum von Thaler 275. sofort wieder besetzt werden. An Nebeueinkünften durch Privat-Unterricht können mindestens 100 Thlr. in sichere Aussicht gestellt werden. Unverheirathete Reflectanten wollen sich unter Franko- Einsendung ihrer Zeugnisse schnellmöglichst an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Geldern am Niederrhein. G. Gompertz, Vorsteher der Synagogen-Gemeinde Geldern. An der in Düsseldorf gegründeten jüdischen Lehrer- Bildungsanstalt ist noch die Stelle eines Präparanden- Lehrers zu besetzen, der zugleich die Beköstigung und Beaufsichtigung der Zöglinge übernehmen soll. Gehalt bei freier Wohnung Vierhundert Thaler. Fachkundige verheiratete Bewerber wollen binnen vier Wochen cle dato unter Angabe ihres Familienstandes Meldungen mit beglaubigter Abschrift sämmtlicher Zeugnisse an unfern Vorsitzenden Herrn S. H. Prag in Düsseldorf einsenden. Nur berücksichtigte Meldungen werden (und zwar im Laufe des folgenden Monats) beantwortet werden. Düsseldorf, 8. April 1867. Der Vorstand des Vereins zur Unterhaltung der Anstalt. In hiesiger Gemeinde wird sofort ein Religionslehrer, Cantor und Schächter gesucht; mit dieser Stelle ist ein fester Gehalt von 110 Thlr. Crt. nebst freier Station und Schechitasporteln verbunden. Qualisicirende Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten Vorstand melden. Mirvw in Mecklenburg, den 12. April 1867. _ S. Philippsohn. I. Heine. Commis-Gesuch. Ju einem Frucht- und Mehlgeschäft findet ein gut ernpfohlener junger Mann Commisstelle für Comptoir und Reise. Franco-Offerten unter Nr. 40 besorgt die Expedition dieses Blattes.

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