Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 16 (16.4.1867)
- Date
- 1867-04-16
- Page
- Seite 321 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3224737-3226581-3226598--24876-3260352- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
- 321 Bekanntmachung. Die Gemeinde Shaari Zedek in New-Aork wünscht einen Prediger anzustellen, der auch als Cantor fungiren kann. Geneigte Bewerber wollen daher Zeugnisse nebst Belegen über religiösen Lebenswandel an den Präsidenten der Gemeinde Herrn Ephraim Japha Nr. 14 Barclaystreet New-^ork sofort einsenden. Fixirt. Gehalt: Zweitausend Dollars jährlich und Rebeneinkünfte damit verbunden. Ritus: Minhag Polen. Im Aufträge des Vorstandes S. Latz, Sekretair. Baeanz. Durch einen Ruf unseres Lehrers Herrn Knttnauer nach Baltimore wird unsre Religionslehrer- und Cantorstelle mit dem 1. März vacant. Der fixirte Gehalt beträgt fl. 400 sowie weitere 50 fl. als Wohnungsvergütung. Nebengefälle nicht unbedeutend. Reflectirende wollen ihre Anmeldungen frankirt unter Beilage ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten alsbald machen. Musikalisch gebildete, sowie solche welche befähigt sind deutsche religiöse Vorträge zu halten, werden bevorzugt. Seligenstadt b. Frankfurt a/M., 24. Febr. 1867. Für den Vorstand der isr. Gemeinde: M. Bacharach. Die hiesige Cantor-, Schächter- und Religions-Lehrer- Stelle wird mit dem 1. Mai vacant. Gehalt 150 Thlr. ncbst freier Wohnung und Accidenzien in der Höhe von mindestens 50 Thlr. Qualisicirte Bewerber wollen sich persönlich vorstellen. Reisekosten werden nicht ververgütigt. Miasteczko, im März 1867. Der Synagogen-Vorstand. Ein Hauslehrer, der auch Schochet ist, wird für eine Familie im Aargau gesucht. Da nur 2 Knaben zu unterrichten sind, bleibt ihm Zeit zur eignen Ausbildung. Gehalt 350 Franken nebst völlig freier Station. Frankirte Anmeldungen sind zu richten an Rabbiner vr. Kayserling in Lengnau (Aargan)._ Die Cantorstelle in unserer Gemeinde ist durch Tod erledigt. Bewerber, welche musikalisch gebildet sind und die Qualification zur Ertheilung des Religions-Unterrichtes haben, wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse und Beschreibung ihres Lebenslaufes bis spätestens zum 1. Mai er. schriftlich bei uns melden. Wir bemerken, daß das feste Gehalt 500 Thlr. jährlich beträgt und daß es, wenn auch nicht nothwendig, doch wünschenswert!) ist, wenn die Bewerber die Befähigung haben, den Schächter in Behinderungssällen vertreten zu können. Liegnitz den 8. April 1867. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die hiesige israelitische Gemeinde beabsichtigt die Stelle eines geprüften Elemeutar-Religions-Lehrers, der gleichzeitig das Borbeter-Amt zu besorgen hat, und, wenn Schächter dabei, der Vorzug gegeben wird, sofort zu besetzen. Das feste Gehalt pr. Jahr beträgt Thlr. 240. Hierauf Reflectirende wollen sich baldigst bei dem Unterzeichneten mit Abschrift Ihrer Zeugnisse fr. melden. Calcar, im April!867. Der Vorstand ZK. Spiee. Für unsere Filial-Gemeinde Gülzow ist die Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle sofort zu besetzen. Das Einkommen beträgt bei freier Wohnung und Beköstigung 100 Thlr. Der nun verzogene Beamte war 21 Jahre im Amte. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Atteste an den Synagogen-Vorstand in Cammin a,d. Ostsee wenden. Die hiesige Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle ist vom 1. Mai d. I. ab vacant, dotirt mit 225 Thlr. Fixum und den Schächter-Gebühren, die sich auf etwa 30 Thlr belaufen. Bewerber wollen sich baldigst beim hiesigen Vor stände unter Einsendung ihrer Zeugnisse melden. Massow, im März 1867. In unserer Gemeinde ist das Amt eines Religionslehrers, Borbeters und Schächters zum!. October d. I. vacant. Das Einkommen beläuft sich neben freier Wohnung auf circa 400 Thlr. jährlich. Reflectanteu, welche die Qualification zu diesen: Amte, so wie ihre Moralität und Religiosität glaubhaft Nachweisen können, auch die Befähigung, öffentliche Borträge zu halten, besitzen, wollen sich unter Franco-Einsenduug der bez. Atteste bei Unterzeichnetem Vorstände baldigst melven. Reisekosten werden nicht vergütet. Neustadt-Eberswalde, im April 1567. Der Vorstand der Shnagogen-Gerneinde. An der in Düsseldorf gegründeten jüdischen Lehrer- Bildungsanstalt ist noch die Stelle eines Präparanden- Lehrers zu besetzen, der zugleich die Beköstigung und Beaufsichtigung der Zöglinge übernehmen soll. Gehalt bei freier Wohnung Vierhundert Thaler. Fachkundige verheiratete Bewerber wollen binnen vier Wochen <l<‘ <!aio unter Angabe ihres Familienstandes Meldungen mit beglaubigter Abschrift sämmtlicher Zeugnisse an unfern Vorsitzenden Herrn S. H. Prag in Düsseldorf einsenden. Nur berücksichtigte Meldungen werden iund zwar im Laufe des folgenden Monats) beantwortet werden. Düsseldorf, 8. April 1867, Der Vorstand des Vereins zur Unterhaltung der Anstalt.