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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-04-09 · Heft 15 (9.4.1867) · p. Seite 301

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 15 (9.4.1867)
Date
1867-04-09
Page
Seite 301 (sequence 13)
Language
German
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BOI Anzeigen. Bekanntmachung. Die Gemeinde Shaari Zedek in New-Uork wünscht einen Prediger anzustellen, der auch als Cantor fungiren kann. Geneigte Bewerber wollen daher Zeugnisse nebst Belegen über religiösen Lebenswandel an den Präsidenten der Gemeinde Herrn Ephraim Japha Nr. 14 Barclaystreet New-Iork sofort einsenden. Fixirt. Gehalt: Zweitausend Dollars jährlich und Nebeneinkünfte damit verbunden. Ritus: Minhag Polen. Im Aufträge des Vorstandes S. Latz, Sekretair. Bacanz. Durch einen Ruf unseres Lehrers Herrn Kuttnauer nach Baltimore wird unsre Religionslehrer- und Cantorstelle mit dem 1. März vacant. Der fixirte Gehalt beträgt fl. 400 sowie weitere 00 fl. als Wohnungsvergütung. Nebengefälle nicht unbedeutend. Reflectirende wollen ihre Anmeldungen francirt unter Beilage ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten alsbald machen. Musikalisch gebildete, sowie solche welche befähigt sind deutsche religiöse Vorträge zu halten, werden bevorzugt. Seligenstadt b. Frankfurt a/M., 24. Febr. 1867. Für den Vorstand der isr. Gemeinde M. Bacharach. Die hiesige Cantor- Schächter- und Religions-Lehrer- Stelle wird mit dein I. Mai vacant. Gehalt l 50 Thlr. nebst freier Wohnung und Accidenzien in der Höhe von mindestens 50 Thlr. Qualificirte Bewerber wollen sich persönlich vorstellen. Reisekosten werden nicht ververgütigt. Miasteczko, im März 1867. Der Synagogen-Vorstand. Die hiesige Lehrer- Cantor- und Schächterstelle ist vom l. Mai d. I. ab vacant, dotirt mit 225 Thlr. Fixum und den Schächter-Gebühren, die sich auf etwa 80 Thlr belaufen. Bewerber wollen sich baldigst, beim hiesigen Vorstande unter Einsendung ihrer Zeugnisse melden. Massow, im März 1867. Ein Hauslehrer, der auch Schochet ist, wird für eine Familie im Aargau gesucht. Da nur 2 Knaben zu unterrichten sind, bleibt ihm Zeit zur eignen Ausbildug. Gehalt 350 Franken nebst völlig freier Station. Fraukirte Anmeldungen sind zu richten an Rabbiner vr. Kapserling in Lengnchu «Aargau). Die hiesige israelitische Gemeinde beabsichtigt die Stelle eines geprüften Elementar-Religions-Lehrers, der gleichzeitig das Vorbeter Amt zu besorgen hat, wenn Schächter dabei den Vorzug gegeben wird, sofort zu besetzen. Das feste Gehalt pr. Jahr beträgt Thlr. 240. Hierauf reflectirende wollen sich baldigst an dem Unterzeichneten mit Abschrift Ihrer Zeugnisse fr. melden. Calcar, im April 1867. Der Vorstand E. M. Spier. Ein Musikalisch gebideter Kantor, der seit einer Reihe von Jahren in einer großen israelitischen Gemeinde als solcher zur größten Zufriedenheit der Mitglieder fungirt, wünscht behufs Abwechselung einen andern Posten, derselbe besitzt eine künstlerisch ausgebildete Baritonstimme, ist der hebräischen urd deutschen Sprache mächtig, und zeichnet sich insbesondere durch Bescheidenheit, feinen Charakter und feines religiöses Gemüth aus. Nöthigenfalls ist derselbe bereit auch den Religions-Unterricht zu ertheilen. Nähere Auskunft wird Herr I. S. Herzog in Krakau die Güte haben zu ertheilen. An welchen auch sämmtliche Zuschriften zu richten sind. Ein tüchtiger Lehrer, vr. phil. sucht eine Stelle als Religionslehrer und Prediger. Es wird weniger auf Gehalt gesehen als auf Gelegenheit zu einträgl. Privatuntericht. Franco-Offerten unter B. L. Uelzen, Prov. Hannover. Annonce. Eine für das höhere Lehrfach geprüfte Lehrerin, welche schon längere Zeit unterrichtete, sucht zum I. Mai eine Stelle an einer Schule oder als Hauslehrerin. Gefl. Anerbietungen richte man an Frau Helene Löwenbach «Gütersloh, Westfalen). Ich suche zum sofortigen Antritt einen militärfreien jungen Mann in meinen Tuch- und Modewaaren-Geschäst als flotten Verkäufer. Derselbe hat hauptsächlich kleinere Touren mit Mustern zu unternehmen und wollen sich Bewerber umgehend unter Beilegung ihrer Zeugnisse und Photographie franco melden. Auch kann unter annehmbaren Bedingungen ein Lehrling placirt werden. Weissensee, d. 27. März 1867. D. David. Ein militairfreier, junger Mann, welcher das Ledergeschäft erlernt, auch schon längere Zeit in einem solchen fungirt, sowie auch mit dem Lederausschnitt betraut ist, dem gute Zeugnisse zur Seite stehen, sucht unter soliden Bedingungen eine Stelle und kann nöthigenfalls sofort antreten. Reflectanten wollen ihre Adresse unter Chiffre B. G. 100 an die Baumgärtnersche Buchhandlung gelangen lassen.

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