Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 13 (26.3.1867)
- Date
- 1867-03-26
- Page
- Seite 261 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3224737-3226581-3226595--24811-3260284- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
261 Nachtrag. St. Gallen, 19. März. (Privatmitth.) Gestern hat der Regierungörath das vom Geweinderath erlassene Schächtverbot aufgehoben. Anzeigen. Bekanntmachung. Die Gemeinde Shaari Zedek in New-Aork wünscht einen Prediger anzustellen, der auch als CanLor fungiren kann. Geneigte Bewerber wollen daher Zeugnisse nebst Belegen über religiösen Lebenswandel an dem Präsidenten der Gemeinde Herrn Ephraim Japha Nr. 14 Barilaystreet New-Uork sofort einsenden. Fixirt. Gehalt: Zweitausend Dollars jährlich und Nebeneinkünste damit verbunden. Ritus: Minhag Polen. Im Aufträge des Vorstandes S. Latz, Sekretair. Die hiesige Schächteru. Synagogendienerstelle kann bis zum! 5. April d. I. besetzt werden. Das fixe Jahreseinkommen beträgt 350 fl. und hat der Posten bisher über 100 fl. an Nebengefällen abgeworfen. Bewerber wollen ihre Anmeldungen mit entsprechenden Zeugnissen je ehrer, je lieber frankirt anher senden. Sulzburg nächst Roth, den 11. März 1867. Hirsch Feuchtwanger Cultusvorstand. An unserer Elementar-Schule ist am 1. Mai d. I. die 2. Lehrerstelle vacant. Gehalt 190 Thlr. jährlich incl. der Ertheilnng von wöchentlich 6 Stunden in der hebräischen Sprache. Privat-Unterricht steht bedeutend in Aussicht, so daß das Einkommen sich bis 300 Thlr. steigern kann. Reflectanten wollen sich bei Unterzeichneten Schulvorstande melden. Meseritz den 28. Febr. 1867. Der jüdische Schul-Borstand. L. Wöllstein. O. Henschel. S. Kupfer. Am 1. April dieses Jahres wird eine Lehrerstelle an unserer Schule vacant, welche mit einem jährlichen Gehalte von 250 Thlr. verbunden ist. Reflectanten belieben sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Schulvorstande baldigst zu melden. Wenn der sich Bewerbende die Leitung des Chorgesanges übernimmt, so steht dafür noch eine Remuneration m Aussicht. Märkisch Friedland, 26. Februar 1867. Der Borstand der israelitischen Stadtschule. In der Gemeinde Rödingen l Regierungsbezirk Aachen) ist die Stelle eines Lehrers und Vorbeters zu besetzen. Gehalt 220 bis 250 Thaler, je nach den Leistungen. Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse über bisherige Lehrthätigkeit bei dem Unterzeichneten Vorsteher melden. Rödingen, im März 1867. _I. Ullmann. Vaeanz. Durch einen Ruf unseres Lehrers Herrn Kuttnauer nach Baltimore wird unsre Religionslehrer- und Cantorstelle mit dem 1. März vacant. Der fixirte Gehalt beträgt fl. 400 sowie weitere 50 fl. als Wohnungsvergütung. Nebengefälle nicht unbedeutend. Reflectirende wollen ihre Anmeldungen francirt unter Beilage ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten alsbald machen. Musikalisch gebildete, sowie solche welche befähigt sind deutsche religiöse Vorträge zu halten, werden bevorzugt. Seligenstadt b. Frankfurt a/M., 24. Febr. 1867. Für den Vorstand der isr. Gemeinde _M Bacharach._ Offene Lehrerstelle. Es ist die Stelle eines Lehrers an der hiesigen dreiklassigen Gemeindeschule vom t. April c. ab anderweitig zu besetzen. Dieselbe . ist mit einem fixirten Einkommen von 400 Thlr. jährlich dotirt. Anstellungsberechtigte Schulmänner, welche die Qualification zur Vorbereitung für die Quarta eines Gymnasiums Nachweisen können, werden aufgefordert, sich portofrei unter Beifügung ihrer Zeugnisse und eines kurzen Lebenslaufs zu melden. Kattowitz in Oberschlesien, den 1. März 1867. Der Synagogen-Vorstand. _Hammer._ Coneurs. In der israel. Cultusgemeinde zu Arad ist die Stelle eines Borbeters und Schächters (prm amu?) zu besetzen, welcher ein b^n und womöglich auch brtra sein soll. Musikalische Kenntnisse werden besonders berücksichtigt. Concurenten auf diese mit einem Jahresgehalte von 600 fl. öw. und den üblichen Emolumenten verbundenen Stelle haben ihre mit Zeugnissen über Befähigung, bisherige Verwendung und religiös-moralischen Lebenswandel belegten Gesuche, in welchen auch Alter, Stand — ob ledig oder verheirahtet, im letzteren Falle auch die Zahl der Kinder anzugeben ist — spätestens bis 20. April l. I. portofrei einzusenden. Zu Probefunktionen werden nur diejenigen zugelassen, die vorn Gemeinde-Borstande hierzu eingeladen werden. Reisespesen werden nur demjenigen vergütet dem die Stelle verliehen wird. Arad, am 28. Febr. 1887. Der Vorstands-Präses. Joseph Hirschmann.