Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 11 (12.3.1867)
- Date
- 1867-03-12
- Page
- Seite 220 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3224737-3226581-3226593--24768-3260239- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
220 Anzeigen. Zum 1. Mai wird in hiesiger Synagogeu-Gcmeinde die Stelle eines Vorbeters, Religionslehrers und Schächters vacant mit einem festen Gehalt von 150 Thlr. und 100 Thlr. Nebeneinnahmen. Reflektirende wollen sich wenden an den Vorstand der Synagogen - Gemeinde zu Pölitz in Pommern. Die hiesige israelitische Gemeinde beabsichtigt zum 1. October a. 6. einen musikalisch gebildeten Cantor, der zugleich Religionslehrer sein muß, mit einem jährlichen sixirten Gehalt von 350 Thlr. und nicht unbedeutenden Nebeneinkünften zu engagiren. Bewerber mit der Befähigung Predigten zu halten, werden bevorzugt und wird in diesem Falle eine entsprechende Gehaltszulage gewährt. Reisekosten werden nur dem Gewählten erstattet. Schweidnitz, im Februar 1867. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. An unserer Elementar-Schule ist am 1. Mai d. I. die 2. Lehrerstelle vacant. Gehalt 190 Thlr. jährlich incl. der Ertheilnng von wöchentlich 6 Stunden in der hebräischen Sprache. Privat-Uuterricht steht bedeutend in Aussicht, so daß das Einkommen sich bis 300 Thlr. steigern kann. Reflectanten wollen sich bei Unterzeichneten Schulvorstande melden. Meseritz den 28. Febr. 1867. Der jüdische Schul-Vorstand. L. Wollstein. 4P. Herrschet. S. Kupfer. Baeanz. Durch einen Ruf unseres Lehrers Herrn Kuttnauer nach Baltimore wid unsre Religionslehrer- und Cantorstelle mit dein l. März vacant. Der flirte Gehalt beträgt st. 400 sowie weitere 50 fl. als Wohnungsvergütung. Nebengefälle nicht unbedeutend. Reflectirende wollen ihre Anmeldungen francirt unter Beilage ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten alsbald machen. Musikalisch gebildete, sowie solche welche befähigt sind deutsche religiöse Borträge zu halten, werden bevorzugt. Seligenstadt b. Frankfurt a/M., 24. Febr. 1867. Für den Vorstand der isr. Gemeinde _M. Bacharach._ Zu ri'n wird bei der hiesigen Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Borbeters vacant. Gehalt i00 Thlr., nebst freier Wohnung, Heizung und Beköstigung, so wie Schechitagebühren. Reflectanten wollen sich melden an den Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Neubrandenburg, Mecklenburg. .-Offene Lehrerstelle. Es ist die Stelle eines Lehrers an der hiesigen dreiklassigeu Gemeindeschule vom!. April o. ab anderweitig zu besetzen. Dieselbe ist mit einem fixirten Einkommen von 4 00 Thlr. jährlich dotirt. Anstellungsberechtigte Schulmänner, welche die Qualifikation zur Vorbereitung für die Quarta eines Gymnasiums Nachweisen können, werden aufgefordert, sich portofrei unter Beifügung ihrer Zeugnisie und eines kurzen Lebenslaufs zu melden. Kattowitz in Oberschlesien, den 1. März 1867. Der Synagogen-Vorstand. Hammer._ Baeanz. Bei der hiesigen Synagogen - Gemeinde wird die Stelle eines Cantors vacant. Jährlicher Gehalt 5 oft Thlr., freie Wohnung, die Einnahme von nsny düt.ü und übliche Emolumente. Bewerber um diesen Posten, welche die nöthige allgemeine und musikalische Bildung, so wie die Fähigkeit an der hiesigen Religionsschule mitzuwirken und ntrriö ns-iy zu besorgen Nachweisen, haben ihre Gesuche, unter Beifügung ihrer Atteste, so wie Angabe des Alters, bisheriger Verwendung und Wirksamkeit, dem Unterzeichneten Vorstande einzusenden. Bromberg, 12. Februar 1867. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Am!. April dieses Jahres wird eine Lehrerstelle an unserer Schule vacant, welche mit einem jährlichen Gehalte von 250 Thlr. verbunden ist. Reflectanten belieben sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Schulvorstande baldigst zu melden. Wenu der sich Bewerbende die Leitung des Chorgesanges übernimmt, so steht dafür noch eine Remuneration in Aussicht. Märkisch Friedland, 26. Februar 1867. Der Vorstand der israelitischen Stadtschule. Die Stelle eines jüdischen Kantors, welcher erforderlichenfalls auch zur Leitung des Chorgesanges befähigt ist, soll bei einem Gehalte von 4(w Thlr. exel. Nebeneinkommen vom!. April l SG7 ab bei uns besetzt werden. Qualificirte Bewerber wollen sich in frankirten Briefen an unseren Vorsitzenden, Herrn Ä. Falk Cohn wenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Der Verein der wohltätigen Freunde zu Posen. Ein Hauslehrer, der im Hebräischen und in Gymnasialgegenständen Unterricht ertheilen kann, wird für einen Knaben und ein Mädchen in Kiew (Rußland) gesucht. Zeugnisse und Honorarforderung sind an Herrn Dr. Zuckermann Breslau Wallstraße ib. franco einzusenden, bei dem auch Näheres über diese Stelle;u erfahren ist.