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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-01-29 · Heft 5 (29.1.1867) · p. Seite 97

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 5 (29.1.1867)
Date
1867-01-29
Page
Seite 97 (sequence 17)
Language
German
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97 Ein Schächter, Cantor und zweiter Religionslehrer wird zum kommenden 1. Mai gesucht von dem israelitischen Gemeindevorstande zu Strelitz in Mecklenburg. Ein Religions- und Elementarlehrer, der zugleich llniw und brr» ist, wird zu va n"*n gesucht. Das Einkommen beträgt jährlich c. 300 Thaler. Qualifizirte Bewerber wollen sich portofrei an den Unterzeichneten Vorstand wenden; Reisekosten werden nicht ersetzt. Land eck in Westpreußen. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Leiser Rothenberg. Zu besetzende Rabbiner-Stelle. Die orthodoxe Gemeinde „Rodeph Schalorn" in Clinton Street, New-Aork, wünscht einen Rabbiner und tüchtigen deutschen Prediger, welcher gute theologische Kenntnisse besitzt und mit guten Zeugnissen versehen ist, auf 3 Jahre mit 2500 Dollars Gehalt per Jahr anzustellen. Reflectanten wollen sich längstens bis zum 14. April 1867 an den Präsidenten der Gemeinde, Mr. Salomon Heymann, No. 8!, 7ten Street, schriftlich wenden. NB. Die Gemeinde vergütet keine Reisekosten. Im Aufträge des Vorstandes Philip Michaelson, Secretary. In hiesiger israel. Cultus-Gemeinde soll die Stelle eines Religions- und Elementar-Lehrers vom 1. April o. durch einen unverheiratheten jungen Mann, der ein Seminar besucht, und die nöthige Prüfung erlangt, besetzt werden. Reflectanten wollen sich unter Beifügung der Atteste an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Coethen am 17. Januar 1867. Der Vorstand der israel. Cultus-Gemeinde. Emil Meyer. Samuel Herzberg. Wir suchen für unsere Synagogen-Gemeinde einen Cantor, Religions- und Elementarlehrer mit talmudischen Kenntnissen und streng religiösem Lebenswandel, der gleich oder bis zum 1. September eintreten kann, und bewilligen ein Gehalt von ciroa 400 Thaler incl. Privatstunden, nebst freier Wohnung. Reflektirende belieben sich franco zu melden. Mülheim am Rhein, 13. Januar 1867. Der Vorstand. INeyer Eahen. Die hiesige jüdische Gemeinde wünscht einen Schächter und Vorbeter, der auch einigen Kindern den Religionsunterricht ertheilen kann, sofort anzustellen, und wollen sich unverheirathete Bewerber unter Beifügung ihrer Atteste in portofreien Briefen melden. Gehalt bei freier Station incl. Nebeneinkünften 130 Thlr. Lenzen, den 5. Januar 1867. L. Ries. Zum 1. October d. I. soll an unserer Gemeinde die Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors, der entweder die Schechite oder das Lehrfach an unserer Religions-Schule (mit 13 Stunden wöchentlichen Unterricht) zu übernehmen hat, besetzt werden. Das Einkommen beträgt für einen Cantor, der zugleich Lehrer ist, und sich einen besonderen Schauchet zu halten hat, 900 Thlr. und freie Wohnung, dagegen für einen Cantor, der nur die Schechite ausübt, 700 Thlr. und freie Wohnung. Meldungen nimmt entgegen: Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Stolp in Pommern, im Jannar 1867. Die hiesige Cantor- und Schächterstelle ist mit einem jährlichen Einkommen von 500 Thlr. vacant. Candidaten haben sich persönlich auf ihre eigenen Kosten spätestens bis den 20. Februar er. versehen mit entsprechenden Zeugnissen zu melden. Bewerber müssen nicht nur als qualisicirt sein, sondern vorzüglich als afizi, da insbesondere hierauf reflectirt wird. Wreschen, den 20. Januar 1867. Der Synagogen Vorstand. Zum 1. April d. I. wird in hiesiger Gemeinde ein Lehrer, welcher zugleich Vorbeier und Schächter sein muß, gesucht Einkommen jährlich ca. 300 Thlr. Melduungen beim Vorstand. Storkow bei Berlin. ' Die hiesige Gemeinde sucht einen Religionslehrer, — der zugleich die Funktionen eines Vorbeters und Schächters versehen kann — sofort zu engagiren. Fixer Gehalt fl. 300 nebst freier Wohnung. Unverheirathete Bewerber belieben sich zu wenden an W. Rosenbaum Koscherkäshandlung. Memmingen in Bayern im Januar 1867. Zwei offene Lehrerstellen. Für die hiesige zweiklassige Elementarschule werden zwei tüchtige Lehrer zum sofortigen Antritt, eventuell 1. April e. gesucht. Der Gehalt für die erste Stelle ist auf 250 Thlr., für die zweite Stelle auf 200 Thlr. festgesetzt. Die Neben-Einkünfte durch Gesangunterricht und Ertheilung von Privatunterricht in Elementargegenständen und fremden Sprachen (zur Vorbereitung für höhere Unterrichts-Anstalten) sind nicht unbedeutend, so daß sie das Fixum mindestens verdoppeln. — Ferner wird darauf aufmerksam gemacht, daß binnen Kurzem eure jüdische Waisen-Anstalt eröffnet wird, deren Leitung dem dazu geeignetsten Lehrer unter besonders günstigen Bedingungen anvertraut werden soll. — Qualisicirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse recht bald wenden an den jüdischen Schulvorstand zu Schwerin an der Warthe', zu Händen des Herrn Joseph Friedländer.

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