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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-01-15 · Heft 3 (15.1.1867) · p. Seite 54

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 3 (15.1.1867)
Date
1867-01-15
Page
Seite 54 (sequence 14)
Language
German
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54 Die Stelle eines Rabbiners und Predigers in hiesiger Synagogen-Gemeinde wird zum 1. April 1867 vaeant. Bewerber, welche ihre OmalisicMion zum Rabbiner darthuu, sowie den Nachweis führen, daß sie das akademische Trieunium mit Erlangung des Doetor-Grades absolvirt haben, wollen ihre Meldungen bis spätestens den 1. März 1807 an den Unterzeichneten Vorstand richten. Das fi^irte Einkommen beträgt neben den nicht unbedeutenden Emolumenten 800 Thlr. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde Thorn. Nathan Leiser. Bekanntmachung. Die Stelle eines Borbeters, Schächters und Lehrers soll zu Ostern hier anderweitig besetzt werden, mit einem fixirten Gehalr von „200 Thlr. und ea. U>0 Thlr. Nebeneiukommeu." Hierzu geeignete Bewerber können sich aufs allerbaldigste entweder persönlich oder bei portofreier Einreichung der dazu erforderlichen Atteste, und mit Bemerkung der Bedingungen beim Unterzeichneten melden, wo sie dann das Nähere erfahren werden. Rügenwalde, 25. Dez. 1800. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die hiesige Synagogen-Gemeinde beabsichtigt, einen musikalisch gebildeten Kantor, der zugleich approbirter Lehrer sein muß, anzustellen. Ebenso soll die Stelle eines zweiten Kantors, der gleichzeitig das Schächter-Amt zu versehen hat, besetzt werden. Das jährliche Einkommen des Ersteren ist auf 500 Thlr. und des Letzteren auf 350 Thlr. excl. der üblichen Aeeidenzien festgesetzt. Oualifizirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Borstande melden. Der Synagogen -Vorstand zu Ratibor. Für unsere schulpflichtige Jugend beabsichtigen wir eine Schule zu orgauisiren und wollen 31t diesem Zweck baldmöglichst einen ans einem Seminar gebildeten Lehrer, der den Hebräischen als auch den Religions-Unterricht zu ertheileu und möglichst schon längere Zeit im Amte sich bewährt hat, anzustelleu. Meldungen nebst Zeugnisse bitten wir an unseren Borsitzeuden Hru. BettM) Burchardt bis zum 1. Februar n. C. gelangen zu lassen. Das Gehalt ist auf 450 Thlr. i>r. Jahr festgesetzt. Landsberg aWarthe, den 1. Januar 1807. Der Vorstand des Talmud-Thora-Vereins. Zum I. 'November oder später suche ich einen Hauslehrer. Rstfleetauten wollen sich an mich wenden. Peuzlin, Mecklenburg. Salvrnon Moses. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die in unserer Gemeinde neu zu besetzende Stelle wird erst zum 1. Juli 1 807 vaeant, was wir den Herren Bewerbern für den Fall mittheilen, daß Einer oder der Andere seine Bewerbung zurückziehen will. Neisse den 27. Deeember 1800. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Annonce. In hiesiger Gemeinde wird sofort oder spätestens bis Ostern ein Religionslehrer, Cantor und Schächter gesucht. Gehalt 110 Thlr. bei freier Station. Schechitah-Gebühren 40 Thlr. Refleetanten wollen sich alsbald franco melden bei Theodor Ascher, Borsteber. Hagenow, 3. Januar 1807. Die hiesige Gemeinde sucht einen Religionslehrer, — der zugleich die Funktionen eines Borbeters und Schächters versehen kann — sofort zu engagireu. Fixer Gehalt fl. 300 nebst freier Wohnung. U nv er h ei rat bete Bewerber belieben sich zu wenden au * W Rosenbaum Koscherkäshaudlung. Memmingen in Bayern im Januar 1807. Erledigte Stelle. In der israelitischen Gemeinde dahier ist die Stelle eines Schächters und Gemeiudedieners erledigt. Dieselbe trägt, je nachdem Bewerber ledig oder verheirathet sind, fl. 300 — ft. 400. Refleetanten wollen ihre Gesuche in kürzester Zeit an den Unterzeichneten einseuden. Die speck bei Neustadt a. A. «Bayern) den 26. Deeember 1806. L. Schönthal, Kultusvorstand. Die Stelle in unserer Gemeinde als Religionlehrer, z'n und Emo ist zu n8 vaeant, Gehalt 200 Thaler jährlich. Berheirathete Bewerber wollen sich durch frankirte Briefe melden. Osterburg i. d. Altmark. L. Friedland, Vorsteher. Die hiesige jüdische Gemeinde wünscht einen Schächter und Borbeter, der auch einigen Kindern den Religionsunterricht ertheilen kann, sofort anzustellen, und wollen sich unverheirathete Bewerber unter Beifügung ihrer Atteste in portofreien Briefen melden. Gehalt bei freier Station m<4. Nebeneiukünften 130 Thlr. Lenzen, den 5. Januar 1807. L. Ries. Für meine Kinder suche ich zum sofortigen Antritt einen Hauslehrer, der Deutsch und Hebräisch unterrichten kann. Erwünscht wäre es, wenn der Betreffende auch an-nz; wäre, und würde sich dadurch sein Einkommen erhöhen. D. Philipp in Schrotz bei Deutsch-Crone.

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