Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 2 (8.1.1867)
- Date
- 1867-01-08
- Page
- Seite 35 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Offene Stelle in Quedlinburg. Am 1. April 1867 wird die Stelle des Cultus- Beamten in hiesiger Gemeinde vacant. Dieselbe bringt bei freier Wohnung 160 Thlr. Gehalt jährlich (und steht eine Zulage von ca. 20 Thlr. bei zufriedenstellenden Leistungen in Aussicht». Nebeneinkünfte sind 70—SO Lhlr. Neflectauten, welche als Vorsänger, Schächter und Religionslehrer fungiren können, und befähigt sind, gelegentlich deutsche Vorträge zu halten, wollen sich wenden an den „Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Quedlinburg a/H. Da die hiesige Lehrer-, Kantoru. Schächter-Stelle, welche bis jetzt nur provisorisch verwaltet worden ist, zu Ostern 1867 vacant wird, so fordern wir qualisicirte Bewerber, die geneigt sind, zur Zeit die Stelle anzunehmen, hiermit auf, sich beim unterzeichueten Vorstand zu melden und ihre Atteste einzuschicken. Es wird demselben bei ganz freier Station ein jährlicher Gehalt vrn 140 Thlr..zugesichert, außerdem sind durch das Schächten auch anderweitige Nebeneinkünfte verbunden. Barby. 2. Januar 1867. Der Vorstand G. Saalheim. Die Stelle eines Rabbiners und Predigers in hiesiger Synagogen-Gemeinde wird zum 1. April Ibtn vaeant. Bewerber, welche ihre Qualification zum Rabbiner darthun, sowie den Nachweis führen, daß sie das akademische Triennium mit Erlangung des Doctor-Grades absolvirt haben, wollen ihre Meldungen bis spätestens den 1. März 1867 an den Unterzeichneten Vorstand richten. Das fixirte Einkommen beträgt neben den nicht unbedeutenden Emolumenten 800 Thlr. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde Thorn. Nathan Leiser. Die außer freier Wohnung und Feuerung mit 250 Thalern dotirte Lehrer- und Cantor-Stelle hiesiger Gemeinde wird am 1. April d. I. vacant. Quaüfizirle Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Atteste franco baldigst wenden an den Vorstand der Synagogen-Gemeinde zn Preuß. Oldendorf. Die mit einem Gehalte von 200 Thlr. verbundene Stelle eines Lehrers für die untere Classe an der hiesigen isr. Elementarschule ist sofort zu besetzen. Unverheirathete Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse wenden an den Synagogen-Vorstand zu Nicolai. lOberschlesien.) Die israelitische Gemeinde zu Hegenheim (Franireich, Oberrhein) sucht für nächstes Sommersemester, welches mit 1. Mai 1867 beginnt, einen israelitischen Lehrer zum Unterricht für deutsche Sprache und Religion. Jährlicher Gehalt Frcs. 1200. Candidaten wollen sich in frankirten Briefen an Hrn. David Levy zu Hegenheim wenden. Annonce. In hiesiger Gemeinde wird sofort oder spätestens bis Ostern ein Religionslehrer, Cantor und Schächter gesucht. Gehalt 110 Thlr. bei freier Station. Schechitah-Gebühren 40 Thlr. Reflectanten wollen sich alsbald franco melden bei Theodor Ascher, Vorsteher. Hagenow, 3. Januar 1867. Die Stelle in unserer Gemeinde als Religionlehrer, -in und anvr ist zu "rn vacant, Gehalt 200 T Haler jährlich. Verheiratete Bewerber wollen sich durch frankirte Briefe melden. Österburg i. d. Altmark. L. Friedland, Vorsteher. Ein geprüfter Religionslehrer, der zugleich Vorbeter u. Schochet ist, sucht eine einträgliche Stelle zum I.Mai oder bis dahin October d. I. Auskunft ertheilt: I. Eppstein, Cantor in Cremmen. Ein israelitischer Erzieher, der gegenwärtig bei einer sehr distingvirten israelitischen Familie als Pädagog beschäftigt ist, wünscht in gleicher Eigenschaft Engagement. — Derselbe ist Doctor der Philosophie und Philologie; spricht gut deutsch, französisch und englisch; ist musikalisch und besitzt die ausgezeichnetsten Empfehlungen. — Adressen mit Angabe des Gehaltes, der Zahl und des Alters der Eleven: De. Freund, Baumgartners ßuchhandl., Leipzig, franco. Ein Hauslehrer und eine Gouvernante werden für eine gebildete jüd. Familie in Oesterreich gesucht durch Frau Ottilie Drngulin, Breslau, Ring 29. Stelle-Gesuch. Ein militärfreier, mit der doppelten Buchführung betrauter junger Mann, welcher das Ledergeschäft erlernt, auch einige Jahre in einem solchen fungirt, sucht daselbst eine Stelle, am liebsten in einer Provinzialstadt. Gef. Adressen erbittet man unter Eh.: 8. 8. 100. an die Exped. d. Ztg. Ein mit den nöthigen Schulkenntnissen versehener junger Mann kann sofort als Lehrling in unser Manufactnrwaarengeschäft eintreten. Offerten erbitten franco B Lt D. Francken in Geldern.