Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 28 (1864)
- Issue
- Heft 51 (13.12.1864)
- Date
- 1864-12-13
- Page
- Seite 801 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3224737-3226418-3226470--22667-3259952- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
801 art des Plafonds und die Stellung der Säulen, die ihn tragen, scheinen nur bis zu den ersten Zeiten der arabischen Baukunst hinaufzusteigen. In dem Hofe der Synagoge zur Rechten befindet sich eine kleine Höhle von zwei Metres im Geviert ungefähr und zwei Metres Höhe, in welcher der Prophet Esra, wie man sagt, nach seiner Rückkehr jvon Babylon geruht hat. Eine ewige Lampe heiligt dies Andenken. Man bewahrt in dieser Höhle ein rr-nn “ins (Thoraschmuck) auf, aus Kairo stammend, dessen Ursprung, wie man behauptet, bis zu diesem selben Propheten zurückgeht. In der Mitte der Stadt sieht man die Ruinen eines starken Schlosses, die alte Citadelle von Aleppo, welche nach der Aussage der Israeliten unter der Regierung David's gebaut worden sei. Man behauptet sogar, daß sich in dem Gemäuer dieses Schlosses ein Stein befinde mit folgender hebräischer Inschrift: Joab ben Zerujah hat gebaut diese Feste im Jahre . . . . (folgt das Datum). Unglücklicherweise haben alle bis jetzt angestellten Nachforschungen noch zu keinem Resultat geführt. Anzeige«. Die hiesige Cantor- und Lehrerstelle soll sofort oder später besetzt werden, auch muß derselbe musikalisch sein, um einen Chor leiten zu können. Qualificirte Bewerber, die mit guten Attesten versehen sind, wollen sich beim Unterzeichneten Vorstand melden. Gehalt 400 Thlr., Nebenejnkommen 100 Thlr. nebst freie Wohnung. Sch law e, den 5. December 1864. Der Vorstand. S. I. Groß. Unsere Gemeinde sucht vom 1. Januar spätestens vom 1. April 1865: 1) einen ersten Lehrer, der zugleich ein musikalisch gebildeter Cantor ist, mit einem jährlichen Gehalte von 400 Thlr. Derselbe hat den Unterricht in den Realien, Latein und Französisch an unserer Gemeindeschule zu geben und die Rendantur und Gemeindeschreiberei zu übernehmen; 2) einen zweiten Lehrer mit einem jährlichen Gehalte von 250 Thlr. Derselbe hat den Unterricht in der Religion und in den Realien an unserer Schule zu geben. Reflectanlen wollen ihre Zeugnisse baldigst einsenden an den Synagogen-Borstand. Lublinitz, im November 1864. D. Schlochoff, Vorsitzender. Bacanz. Zu Ostern 1865 suchen wir einen Religionslehrer, Vorbeter rmd Schächter für die hiesige Gemeinde. Qualificirte Bewerber wollen uns baldigst ihre Zeugnisse portofrei einsenden. Lüneburg, im December 1864. Die Synagogen - Gemeinde. An der hiesigen Religionsschule soll zum 1. Januar oder 1. April 1865 ein zweiter Lehrer angestellt werden, welcher neben gründlichen Unterricht im Hebräischen auch den Gesangunterricht zu ertheilen und den Chorgesang zu leiten hat. Fixirtes Gehalt 500 Thlr. jährlich ohne Nebeneinnahmen. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bald an den Unterzeichneten Vorstand wenden. — Groß-Glogau, den 1. November 1864. Der Synagogen - Gemeinde - Vorstanv. Die Lehrer-, Vorbeter- und Schächter-Stelle ist bei unserer Gemeinde vaeant und soll sogleich besetzt werden. Der Gehalt beträgt 150 Thlr., freie Wohnung und Nebeneinkünfte. Bewerber wollen sich baldigst an Unterzeichneten Vorstand wenden. Wolmirstedt (R.-B. Magdebg.), d. 1. Decbr. 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Der Vorsitzende H. Mareuse. Die Stelle eines Cantors und Religionslehrers, welcher auch die Qualisication als Schächter haben muß, ist mit einem sixirten jährlichen Gehalte von 350 Thlr. vom 1. Januar 1865 ab bei der hiesigen Gemeinde zu besetzen. Hierauf Reflectirende wollen ihre Qualifications- und sonstigen Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand portofrei einsenden. Neustadt O/S., im November 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle bei der hiesigen Gemeinde wird vaeant. Qualificirte mit guten Zeugnissen versehene Bewerber wollen sich persönlich oder schriftlich baldigst melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Wriezen aO. Die israelitische Gemeinde zu Gleidingen bei Hannover sucht einen Lehrer, Vorbeier und Schächter unter sehr günstigen Bedingungen zu erigagiren. Der Antritt muß bis znm 1. April 1865 erfolgen. Reflectanlen wollen sich bald melden bei dem Synagogen - Vorstand. S. A Frank daselbst.