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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1864-11-29 · Heft 49 (29.11.1864) · p. Seite 771

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
28 (1864)
Issue
Heft 49 (29.11.1864)
Date
1864-11-29
Page
Seite 771 (sequence 15)
Language
German
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771 Ein tüchtiger jüd. Hauslehrer wird für eine noble, rituell lebende Familie in einer Stadt Westpreußens gewünscht. Honorar bei freier Station 200 Thlr. und werden musikalisch Befähigte bevorzugt. Auf Franco- Anfragen, begleitet von Zeugniß-Abschriften, ertheilt Auskunft der Herr Rabbiner l>r. Jacobson in Mari enwerder. Eine religiöse Familie in einer Stadt der Nordschweiz sucht einen Hauslehrer, der im Hebräischen und in den Elementargegenständen unterrichten kann und etwas von der Buchführung versteht. Gehalt neben völlig freier Station 500 Franken. Frankirte Anmeldungen sind zu richten an Rabbiner vr. Kayserling in Lengnau (Aargau). Auf Ostern k. I. wird für drei Mädchen ein Hauslehrer gesucht, der im Französtschen und Englischen unterrichten kann. Bei freier Station vorläufig ein Salair von 18V Thlr., Erhöhung desselben bleibt Vorbehalten. Nähere Nachricht auf frankirte Briefe durch J. S. Fleischhacker Harburg. Ein Hauslehrer, der einen Knaben von 7 Jahren in den Elementarwissenschaften und im Hebräischen unterrichten kann, wird zum sofortigen Antritt aufs Land von Unterzeichnetem gewünscht. Obra bei Kozmin, im November 1864. Czapski. Ein junger Mann (augenbl. noch in Activität), der in einer größeren Provinzialstadt während 3*/2 Jahren das Manufactur-Waaren- und Coufeetionsgeschäft erlernt hat und außerdem noch V2 Jahr in demselben als Commis thätig gewesen, sucht unter bescheidenen Ansprüchen jetzt gleich oder zu Neujahr ein anderweitiges Engagement, und zwar entweder in einem Engros-, Detail- oder Coufectionsgeschäft. Die besten Referenzen stehen demselben zur Seite und ertheilt gern nähere Auskunft David Salingev in Prenzlau U/M. Commis-Stelle-Gefuch. Ein junger Mann, welcher seine dreijährige Lehrzeit in einem der bedeutendsten Manufacturwaaren-Geschäfte en gros & en detail am Rhein bestanden, sucht unter bescheidenen Ansprüchen Stelle, wo an Sabbath- und Feiertagen geschlossen ist. Die besten Empfehlungen stehen zur Seite. Franco-Offerten werden entgegengesehen unter No. 112. poste restante Graefrath bei Solingen. FZ" Eine noch sehr gut erhaltene Mazzoth-Maschine soll wegen Aufgabe des Geschäfts sofort preiswürdig verkauft werden. U S. Michaelis. Stargard in Pommern. Lehrlings - Gesuch. In meinem Fabrik- und Engros-Geschäft, welches Samstags und Feiertage geschlossen, ist für einen jungen Mann (Israelit), mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen, eine Stelle vacant. . Hierauf Reflectirende wollen sich gefälligst wenden an M. S. Jacobs in Dinslaken am Niederrhein. Ein Sohn rechtlicher Eltern findet bei mir zur gründlichen Erlernung eines Gold- und Silberarbeiters unter günstigen Bedingungen eine Lehrlingsstelle. Für diejenigen, mosaischen Glaubens, die Bemerkung, daß an Sabbath-. und Feiertagen selbe von aller Arbeit suspendirt sind. Reflectirende belieben sich in frankirten Briefen zu melden bei Th. Friedrichs in Wollin in Preußen. Lehrlings - Gefuch. Wir suchen für unser Woll- und Productm-Geschäft zum sofortigen Antritt einen Lehrling aus guter Familie, mit den nöthigen Borkenntnissen. Kost und Logis im Hause und auf Franco-Anfragen ertheilen das Nähere Gebrüder Mayer in Firma M. S. Mayer Wwe. Meiningen, den 16. November 1864. Eine junge israelitische Dame, der französischen und englischen Sprache mächtig, auch etwas musikalisch, in allen weiblichen Handarbeiten erfahren, sucht eine Stelle als Gouvernante oder Gesellschafterin in einer guten Familie. Offerten snb R. L. # 87. an W Greven's Buchhandlung in Köln. Eine Dame, israelit. Religion, welche die Erziehung dreier erwachsener Kinder übernehmen und deren Schulaufgaben beaufsichtigen, auch auf Verlangen einem geordneten Haushalte vorstehen kann, wird auf sogleich oder spätestens auf 1. Januar lSG5 gesucht. Dieselbe muß wissenschaftlich gebildet, der französischen und englischen Sprache mächtig und in der Musik etwas bewandert sein, sowie einen guten Charakter besitzen. Die Bedingungen sind angenehm. Frankirte Anmeldungen, denen Referenzen und Zeugnisse beizufügen sind, nimmt entgegen Dr. S. Leviseur in Kassel. Ein junges, anständiges Mädchen, jüd. Glaubens, von sehr gefälligem Aeußern, sucht in einem Schnitt-, Weißwaaren- oder ähnlichem Geschäft bei bescheidenen Ansprüchen ein Engagement in Berlin oder auch in einer andern Stadt. Reflectanten bittet man, sich deshalb zu wenden an den Rabbiner Kuttner in Schwedt a/O. Die unter Aufsicht des hiesigen Rabbinats stehende Fleischwaaren-Handlung und feine Wurst-Wäaren- Fabrik von Schlächtermeister Moritz Jacobs Berlin, Krausnikstraße 21 empfiehlt ihre vorzüglichen Fabrikate.

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