Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 28 (1864)
- Issue
- Heft 48 (22.11.1864)
- Date
- 1864-11-22
- Page
- Seite 754 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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In der hiesigen jüdischen Gemeinde ist die Stelle als Cantor, Lehrer und Schächter, verbunden mit einem festen Jahresgehalte von 250 Thlr. und den üblichen Nebeneinkünften, welche sich auf 150—200 Thlr. belaufen, vom 1. März nächsten Jahres vacant. Qualificirende Bewerber mit guten Zeugnissen und entsprechenden Leistungen wollen sich mit portofreien Briefen an uns melden. Für Reisekosten kommen wir nicht auf. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Rosenberg in Westpreußen. In unserer Gemeinde ist die Stelle eines Vorbeters, der auch Schächter ist und zugleich den Religionsunterricht zu ertheilen hat, vacant. — Außer den nicht unbeträchtlichen Nebeneinkünften haben wir das Gehalt auf 200 bis 250 Thlr. festgesetzt; und bitten wir hierauf Reflectirende, sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande zu melden. Jastrow, im November 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Julius Apolart. H. Litten. A. Rothenberg. Die mit einem Jahresgehalte von 250 Thlr. verbundene Lehrerstelle an der hiesigen Gemeindeschule ist zum 1. Januar a. s. zu besetzen. Qualificirte, namentlich für den ersten Elementarunterricht pädagogisch befähigte Bewerber wollen unter Einsendung ihrer Zeugnisse sich an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Stolp in Pommern, im November 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Stelle eines zweiten geprüften Religionslehrers und Cantors, der einen Chor zu leiten versieht, ist in hiesiger Gemeinde sofort oder spätestens zum 1. April k. I. bei einem Fixum von jährlich 350 Thlr. und Accedentien zu besetzen, und wollen befähigte Bewerber ihre Zeugnisse franco einreichen. Hirschberg iSchl., im November 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Zum 1. Januar oder 1. April 1865 ist die hiesige Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle vacant, verbunden mit einem Gehalt von circa 200 Thlr. nebst freier Wohnung, Feuerung, Aufwartung u. s. w. Bewerber um dieselbe belieben sich in frankirten Briefen zu wenden an den Vorstand. S. Goldschmrdt. Lemförde bei Osnabrück, im November 1864. Ein Hauslehrer, der einen Knaben von 7 Jahren in den Elementarwissenschaften und im Hebräischen unterrichten kann, wird zum sofortigen Antritt aufs Land von Unterzeichnetem gewünscht. Obra bei Kozmin, im November 1864. Czapskl. Für die hiesige israelitische Gemeinde wird zu tinn ein Lehrer, Schächter und Vorbeter gesucht. Das Einkommen beträgt 150 Thlr. bei freier Station. Gadebusch in Mecklenburg, im November 1864. S. Franck, Vorsteher. Erledigte Unterlehrer-Stelle. An der israelit. Waisenanstalt in Eßlingen (unweit von Stuttgart) ist die Stelle des Unttilehrers uno Aufsehers neu zu besetzen. Der Anzustellende erhält außer vollständig freier Station einen jährlichen Baargehalt von 140 fl. <80 Thlr.); bei Bewährung der Tüchtigkeit und Berufstreue kann jedoch eine baldige Aufbesserung des Einkommens zugesichert werden. Dem Unterlehrer, welchem außer dem von ihm neben dem Hausvater zu ertheilenden Schulunterricht die Beaufsichtigung der männlichen Zöglinge obliegt, ist Gelegenheit geboten, unter dem tüchtigen Hauptlehrer sich im Schulfache weiter auszubilden. Auf diese Stelle reflectirende Schulamtsbeflisseue wollen ihre Bewerbungen, mit Zeugnissen über ihren Bildungsgang und ihre Qualisication versehen, vor dem 6. December franco einsenden an den Vorstand der israelit. Waisenanstalt. Adolph Levi in Stuttgart. Ein tüchtiger jüd. Hauslehrer wird für eine noble, rituell lebende Familie in einer Stadt Westpreußens gewünscht. Honorar bei freier Station 200 Thlr. und werden musikalisch Befähigte bevorzugt. Auf Franco- Anfragen, begleitet von Zeuguiß-Abschriften, ertheilt Auskunft der Herr Rabbiner H&r. JaeobsvN in Marienwerder.__ Ein n-nn preußischer Unterthan und in der Kraft der Jugend, mit guten Zeugnissen von großen Rabbinern versehen, sucht eine anständige Stelle in einer Gemeinde. Offerten werden franco unter der Adresse: J. 6. K. an die Expedition d. Bl. erbeten. Ein Commis, mos. Glaubens, welcher 3 Jahre in einem Tuch- und Manufacturwaarem Geschäft gelernt und seine Lehrzeit am 1. October beendet hat, wünscht zum. 1. December oder früher, unter bescheidenen Ansprüchen, eine andere Stelle in einem gleichen oder ähnlichen Geschäfte. Nähere Auskunft ertheilt Mt. Waldau in Lippehne i. d. Neumark. Ein junger Mann (Israelit), welcher bereits 7*/2 Jahre in einem Geld- und Wechsel-Geschäft in Hamburg conditionirte, sucht unter bescheidenen Ansprüchen ein ähnliches Engagement. Derselbe kann die besten Zeugnisse beibriugen. Gef. Adressen beliebe man unter Buchstaben L J. J. in der Expedition d. Bl. einzureichen. Ein Lehrling von braven Eltern wird für mein LNK008-Geschäft zum sofortigen oder baldigen Eintritt gesucht. Offerten franco erbeten. Mt. Haas in Köln.