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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1864-11-15 · Heft 47 (15.11.1864) · p. Seite 738

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
28 (1864)
Issue
Heft 47 (15.11.1864)
Date
1864-11-15
Page
Seite 738 (sequence 14)
Language
German
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738 Wien gekommen, um bei meiner Abreise zugegen zu sein und mir seinen Segen zu geben. Was meine Mutter und meine anderen Verwandten betrisst, so war ich nach Preßburg gegangen, um ihnen Lebewohl zu sagen. Achtzehn Zahre später, am 11. Juni 1854, verließ ich Paris, um mich über Wien nach Jerusalem zu begeben. Anzeigen. Die hiesige Cantor- und Schächterstelle soll sofort oder später anderweitig besetzt werden. Das Einkommen beträgt mindestens 400 Thlr. Bedingung sind musikalische Kenntnisse, um einen Chor leiten zu können. Qualificirte Bewerber, mit guten Attesten versehen, wollen sich zur Probe melden. Reisekosten werden nicht vergnügt. Schwedt a/O., den 3. November 1864. Drr Vorstand der Sjiuagogtn-Gemeinde. In unserer Gemeinde ist die Stelle eines Borbeters, der auch Schächter ist und zugleich den Religionsunterricht zu ertheilen hat, vacant. — Außer den nicht unbeträchtlichen Nebeneinkünften haben wir das Gehalt auf 200 bis 250 Thlr. festgesetzt; und bitten wir hierauf Reflectirende sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande zu melden. Jastrow, im November 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Julius Apolart. H. Litten. _A. Rottenberg. __ Die Stelle eines zweiten geprüften Religionslehrers und Cantors, der einen Chor zu leiten versteht, ist in hiesiger Gemeinde sofort oder spätestens zum 1. April k. I. bei einem Fixum von jährlich 350 Thlr. und Accedentien zu besetzen, und wollen befähigte Bewerber ihre Zeugnisse franco einreichen. Hirschberg i/Schl., im November 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Bei der hiesigen Kreis-Synagogen-Gemeinde wird die Lehrer-, Schächter- und Vorbeterstelle mit einem jährlichen Gehalt von 400 Thlr. vom 1. Januar 1865 ab vacant. Qualificirte Bewerber wollen unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstand sich melden. Das Nebeneinkommen ist nicht unbedeutend. Stallupönen, den 30. October 1864. Der Kreis-Synagogen-Vorstand. Ein mir! “p ‘-ips», preußischer Unterthan und in der Kraft der Jugend, mit guten Zeugnissen von großen Rabbinern versehen, sucht eine anständige Stelle in einer Gemeinde. Offerten werden franco unter der Adresse: J. G. K. an die Expedition d. Bl. erbeten. Ein geprüfter Religionslehrer, Dorbeter und Schächter findet bei hiesiger Gemeinde sofort oder auch zum 1. Januar 1865 Placement. Der feste Gehalt beträgt 175 Thlr. nebst Schechita und sonstige Nebeneinkünste. Hierauf Reflectirende wollen ihre Atteste gefälligst einsenden. Acken a/Elbe, den 9. November 1864. Der Vorstand. H. Ascher. Die Cantor-Slelle im Tempel des Humanitäts-Vereins ist gegenwärtig vacant. Cantoren, die musikalisch gebildet und einen Chor zu leiten verstehen, wollen sich unter Franco-Einseudung ihrer Atteste an den Vorsitzenden des Vereins, Herrn S. Fiegel, melden. Gehalt 3- bis 400 Thlr. und einem Nebeneinkommen von circa 200 Thlr. Reisekosten für Probe-Vorträge werden nicht vergütigt. Posen, im November 1864. Der Vorstand. Die israelitische Gemeinde zu Gleidingen bei Hannover sucht einen Lehrer, Vorbeter und Schächter unter sehr günstigen Bedingungen zu engagiren. Der Antritt muß bis zum 1. April 1 865 erfolgen. Reflectanten wollen sich bald melden bei dem Synagogen - Vorstand. S. A. Frank daselbst. Ein mit guten Zeugnissen versehener Lehrer wird für unser Waisenhaus gesucht. Gehalt neben freier Station 200—300 Thlr. Qualificirte Bewerber wollen ihre Papiere dem Unterzeichneten Curatorium einsenden. Paderborn, den 24. October 1864. Das Curatorium des israelit. Waisenhauses für Westfalen und Rheinland. „Die Stelle eines Lehrers und musikalisch gebildeten Vorbeters ist bei der israelitischen Gemeinde zu Oberstein sofort zu besetzen. Gehalt 300 Thlr. Meldungen nimmt der Unterzeichnete entgegen." Birkenfeld, den 24. October 1864. Landrabbiner Goldmann. Die Stelle eines Religions-Lehrers an der israelitischen Elementarschule zu Brüssel ist erledigt. — Die unverheirateten Candidaten, der französischen Sprache mächtig, wollen sich (mit den nöthigen Zeugnissen versehen) an den Präsidenten des israelitischen Consi storiums zu Brüssel wenden. Ein unverheiratheter tarn« findet in Breslau eine vortheilhafte Stellung. Näheres daselbst bei Herrn ZU. Silberstein, Reuschestr. 54.

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