Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 28 (1864)
- Issue
- Heft 29 (12.7.1864)
- Date
- 1864-07-12
- Page
- Seite 457 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Inserat. Ein junger Mann, der seine Lehrzeit in einem großen Galanterie- und Kurzwaaren-Geschäfte beendet hat, sucht unter soliden Ansprüchen vom 1. August d. I. eine Stelle als Commis in einer größeren Stadt, am liebsten, wo an Sonn- und Festtagen geschlossen. Nähere Auskunft ertheilt Herr C. Leffmann in Schönlanke. „Geübte Cigarrenmacher, mosaischen Glaubens, finden beim Unterzeichneten dauernde Arbeit. Honorar: festes Gehalt nebst Kost und Logis oder pr. Stück. — Auch wird Gelegenheit geboten für solche Cigarrenmacher, die sich für dieses Fach weiter ausbilden wollen. — Adressen werden franco oder persönlich erbeten bei E. Urbach, Cigarrenfabrikant in Weener, Ostfriesland. NB. An Sonn- und Feiertagen ist die Fabrik geschlossen. D. O. In einer Tuch-, Seiden- und Modewaaren-Handlung, wird bald ein Lehrling mit den nöthigen Schulkenntnissen gesucht. Näheres ertheilen die Herren Hernemann Lf Cohn u. Leopold Hirsch in Leipzig. Als Gouvernante für drei Kinder, wie auch gleichzeitig zur Stütze der Hausfrau, kann eine wissenschaftlich gebildete Dame, die musikalisch ist, eine vortheilhafte und angenehme Stellung finden. C ob lenz. Hermann Löwenftein, in Firma: Gebr. Löwenstein. Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger israelit. Lehrer und deren Hinterbliebenen in Deutschland. Die erste Generalversammlung dieses Vereins wird stattfinden zu Mainz am 2 2. u. 2 3. August e. Vorläufiger Versammlungsort: „Nassauer Hof." Tagesordnung: 1) Besprechung, über den in No. 11 des „Israel. Lehrer" veröffentlichten Statutenentwurs und definitive Beschlußfassung über die Statuten. 2) Die Bildung der Bezirks-, Provinzialu. Landes- Vereine und Comitos. Anmeldungen werden erbeten. Schriftliche Anträge sind zulässig. Alle Rabbinen, Lehrer, Schulvorstände u. Schulfreunde sind freundlichst eingeladen. Ä. A. d. prov. Haupt-Comitos: I. Klingenstein Odernheim in Rheinhessen. In Baumgartners Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Das wohlgetroffene Portrait von vr. Ludwig Philippson. Stahlstich mit Facsimile. Preis: 7'/s Ngr. Töchter - Pensionat in Hamburg. Mit meiner höheren Töchterschule, an welcher sehr tüchtige Lehrkräfte Hamburgs wirken, ist ein Pensionat für junge Mädchen verbunden, das unter der besondern Leitung meiner Frau steht. Die mir anvertrauten Zöglinge werden als zur Familie gehörig betrachtet und genießen einer liebevollen Pflege, einer sorgfältigen Ausbildung ihrer intellectuellen Anlagen und einer streng moralischen Erziehung, die auf religiöser Basis beruht. Denselben steht die Theilnahme an dem Unterricht in meiner Lehr- Anstalt und dem für erwachsene junge Mädchen eingerichteten Cursus frei, und ist außerdem für Erlernung der Musik, der Conversation in fremden Sprachen rc. die umfangreichste Sorge getragen. Referenzen ertheilen die Herren: Oberrabb. Stern, Schuldirector Dr. Koref, Simon Mai, Siegmund Marburg, von der Firma: M. M. Marburg, und Sally Lew!- fohn in Hamburg, Landesrabbiner Dr. Cohn in Schwerin, in Mecklbg., Rabbiner Dr. Güdemann in Magdeburg. vr. Moritz Katzenstein, Direktor einer höheren Töchter-Schule, ABC-StraHe 30, in Hamburg. Den meisten Gewinn versprechen die kleinen Staatsloose, welche für alle Ziehungen nur F Thaler kosten und Treffer von Thaler 100,000, 60,000, 40,000, 20,000, 10,000, 8000, 6000, 2000, 1000 rc. rc. erhalten müssen. Die nächste Preisverloosung beginnt schon am 28. Juli d. I. und beliebe man deshalb gefällige Aufträge recht bald zu richten an das Bank- und Staats- Papieren-Geschäft I. H. Döll in Frankfurt a/Main. Annonce. anp ’n'tD Neue Auswahl von religiösen Gesängen zum Gebrauche des israelitischen Gottesdienstes; bestehend aus 96 Psalmen, Hymnen und traditionellen Melodien, anSaewahlt und adoptirt im Jahre 186 t von der unter dem Vorsitze Halevy ' s dahier bestehenden musikalischen Commission. Herausgegeben von 8. J¥aiiitil»oiii*g9 Ministre offkiaiU au templc israelile Paris, rue Vendome No. 8. Preis: 7 Gulden. Trotz unserer Bekanntmachung laufen noch immer viele Verlangzettel auf den letzten Jahrgang der Instituts-Schriften ein. Wir können dieselben nicht einzeln bescheiden und thun es daher auf diesem Wege, indem wir wiederholen, daß keine Exemplare mehr vorhanden sind. Das Institut zur Förderung der ifrael. Literatur.