Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 28 (1864)
- Issue
- Heft 28 (5.7.1864)
- Date
- 1864-07-05
- Page
- Seite 442 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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442 Durch Herzfeld L5 Bauer in Wien sind zu beziehen: Kohn, Israel Levi, Beitrag zur Geschichte jüdischer Tarlüffe. Eingaben an das ehemalige Cultus - Ministerium in Wien über die religiösen Zustände der Juden in Oesterreich. geh. 10 Sgr. Frankfurter, Dr. L., Trauer-Rede auf Ihre kais. Hoheit die höchstsclige Frau Erzherzogin Hildegarde. lZum Besten _der rn Zablocie zu erbauenden Synagoge.) geh. 4 Sgr. Wolf, H., Judentaufen in Oesterreich, geh. 21 Sgr. Mühsam, Dr. 8., Die jüdische Sybille. Bortrag, gehalten im Bet-hamidrasch zu Wien. geh. 5 Sgr. Schwarz, P., Reb Jone. Lustspiel in fünf Aufzügen. geh. 16 Sgr. Bedeutende Preisermäßigung. Predigten von Df. Moritz Goldstern weil., Prediger der israelit. Bruder-Gemeinde zu Posen. Mit Vorwort von Dr. Abr. Geiger und d. Port. d. Verfassers, statt 1*/2 Thlr. für nur 25 Sgr. Es ist unnöthig ein empfehlendes Wort diesen herrlichen Predigten zuzufügen, da rühmlichst bekannte Autoritäten zur Genüge dieses Werk lobten. Um den Ankauf Jedem zu erleichtern habe ich den Preis herabgesetzt und ist das Buch sowohl durch mich direct als auch durch jede andere Buchhandlung zu beziehen. Bockenheim bei Frankfurt a/M. I. B. Levy. Im Verlage des Unterzeichneten ist erschienen: Religiöse Reden bei freudigen Familienereignrssen, nebst einem Anhänge von D. Hause. Preis 1 fl. Diese, den ganzen Cyclus der in israelitischen Familien vorkommenden Feierlichkeiten behandelnden Reden können wir, namentlich Israel. Lehrern, bestens empfehlen. Der Anhang enthält drei Chebra- und eine Synagogen - Einweihungsrede, das ganze Werkchen 27 Reden. * Zugleich bringen wir das von demselben Verfasser bei mir erschienene Werkchen: m22 Leichenreden. Preis 36 Kr. in Erinnerung, welche Reden in den israel. Zeitungen auf das Günstigste beurtheilt wurden. Frankfurt a/M. I. Kauffmann, hebräisch-antiquarische Buchhandlg. 3g3T Bei der allgemeinen Anerkennung und der raschen Verbreitung, welche das „Neue israelitische Gebetbuch" des Herrn Dr. Ludwig Philippson findet, machen wir die Herren Agenten des Instituts zur Förderung der israel. Literatur auf das Circulair aufmerksam, welches wir denselben vor einigen Monaten zuzusenden uns die Ehre gaben, und das die Bedingungen betreffs der zweiten Auflage dieses Werkes, das bald in keiner gebildeten israelitischen Familie mehr fehlen wird, enthielt. Louis Gerfchel sche Buchhdlg. in Berlin (Oranienburgerstr. No. 27.) R ü g e. Mein in No. 14 d. Ztg. angekündigtes Werk „Die Nachlese" findet guten Absatz und großen Beifall bei christlichen Theologen; von unseren Glaubensgenossen aber sind Bestellungen eingegangen von ziemlich vielen Privaten, einigen Lehrern und — einem einzigen Herrn Rabbiner; also ein Rabbiner der nicht weiß, was 122*1 I2n bedeutet, während alle übrigen wohl wissen, daß die Rabbiner, welche gelernt haben, nichts mehr zu lernen brauchen. — Doch diese Teilnahmslosigkeit ließe sich noch einigermaßen entschuldigen, man fürchtet etwa, anstatt etwas reelles, nur solche erkünstelte und aberwitzige Erklärungen zu sehen, mit welchen weiland die polnischen Gelehrten unsere Geduld so sehr in Anspruch nahmen; was aber nicht zu entschuldigen, ist Folgendes: obgleich dieses Werk bereits von mehreren tüchtigen Rabbiner, als: von den Herren Cohn dahier, Grünbaum in' Ansbach, Dr. Löwenmaier in Sulzberg rc. warm empfohlen ist, so wünschte ich doch, eingedenk der totalen Erfolglosigkeit der hebräischen Ausgabe Amtacliat Binjamin, Approbation auch von solchen Herren Rabbinern zu erlangen, die in weiteren Kreisen bekannt und berühmt sind, hoffend, die Ergebnisse meiner Forschungen, in der theologischen Welt in dem Maße verbreitet zu sehen, daß sie nicht mehr ignorirt und in Zukunft benutzt werden sollen, und schickte daher an mehreren derselben Eremplare, mit der Bitte, mir ihr Urtheil darüber in unfrankirten Briefen zukommen zu lassen. Aber siehe da! nicht einer von ihnen hat mich einer Antwort gewürdigt. Nun, gelesen wird man's doch wohl haben, wenn anders die Leseart abtf 1P2P2 bsnDn btt inicht «bi) NN2 12 richtig ist, und, was hat man darin gefunden? ein dummes, fades Gerede, das keine Beachtung verdient?! nicht viele dunkle und räthselhaste Stellen, die noch von keinem Commentator besprochen oder befriedigend gelöst wurden, auf einer Weise beleuchtet, die jedem Sachkundigen befriedigen und erfreuen muß?! oder ist der Gegenstand überhaupt so bedeutungsvoll, um sich damit zu befassen? was wäre denn sonst wichtig im Judenthume, und welche Schriften verdienen empfohlen zu werden? Novellen und Erzählungen?! Ich glaubte in meiner Einfalt nichts könne einem Theologen, als solchen, mehr interessiren als die richtige Erklärung einer, bisher nicht, oder mißverstandene Stelle in den heiligen Schriften, und daß zur Verbreitung solcher Verbesserungen, jeder Rabbiner freudig die Hand bieten werde. Wenn übrigens besagtes Werk einige wenige Stellen enthält, die manchem Orthodoxen zu freisinnig (doch nicht irreligiös!) erscheinen, sott deshalb das Ganze unterdrückt werden? es werden ja auch andere Schriften kritisirt und dennoch empfohlen! Sollen sich denn keine israelitische Buchhandlungen finden, die meine hebräische und deutsche Schriften str einen Spottpreis in Verlag nehmen? Es bewerben sich jetzt christliche Buchhandlungen um den Verlag der nur 500 Eremplare starken deutschen Auflage, die vielleicht bald vergriffen sein dürste, und ich werde nicht zum dritten Male ein so großes Opfer bringen. Baiersdorf (Baiern), im Juni 1864. W. Lichtenstädter. Zur Notiz. Bei Einsendung von Inseraten bitten wir um deutliche Schrift, namentlich der Unterschriften. Leipzig, im Zuni 1864. Baumgärtner's Buchhandlung. Jüdisches Volksblatt No. 87.1881. Der emancipirte Ahasver. — Eine Rede des Herrn Cremieur. — Rationalistische Exegese. — Curiosum. — NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen. Jährlich 1 Thlr. Vierteljährlich 1/4 Thlr. Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirfchfeld. Verantwortlicher Redacteur: Gottfr. Fritzsche. (Hierzu zwei Beilagen.)