Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 28 (1864)
- Issue
- Heft 12 (15.3.1864)
- Date
- 1864-03-15
- Page
- Seite 182 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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182 Anzeige«. Die hiesige Borbeter-, Schächter- und Lehrer-Stelle, welche durch Ableben erledigt ist, soll bis am 1. Mai d. I. wieder besetzt werden. Dieselbe hat neben einem festen Gehalt von 120 Thlr. noch gute Einkünfte und beläuft sich auf 300 Thlr. — Geeignete Bewerber wollen sich an den hiesigen Vorstand wenden. Etwaige Reisekosten werden nicht vergütet. Jacobshagen, den I. März 1864. Der Vorstand. Paul Wolffenberg. Wiederbesetzung dev erledigten Vorbeter- Stelle zu Speyer. Die erledigte Stelle eines Vorbeters (Cantors) an der hiesigen Synagoge mit einem jährlichen Gehalte von fl. 500 und Erträgnissen an Casualien veranschlagt zu fl. 100, ist wieder zu besetzen. Bewerber um diese Stelle, welche musikalisch gebildet und den Gottesdienst mit Chor- und Orgel-Begleitung zu leiten im Stande sind, haben ihr Gesuch nebst Zeugnisien an den unterfertigten Synagogen-Ausschuß binnen 4 Wochen einzureichen. Speyer, den 22. Februar 1864. Der Synagogen-Ausschuß. C. David, Vorstand. M Roos. S. Herz. Inserat. An der hiesigen jüdischen Gemeindeschule ist die Iste Lehrerstelle mit einem jährlichen Einkommen von circa 400 Thlr. vom 1. April e. vacant. Bewerber wollen sich unter Beilegung ihrer Zeugnisse in frankirten Briefen oder persönlich an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Loslau, den 7. März 1864. Der Vorstand der jüdischen Synagogen-Gemeinde. D. Steinitz. E. Aufrecht. Bekanntmachung. Die Concurrenz um die Rabbiner-Stelle bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde soll erst mit dem 1. Juni d. I. geschloffen werden. Bis zu diesem Zeitpunkte also werden von uns Bewerbungen berücksichtigt werden. Spätere, nach dem 1. Juni d. I. eingehende, Meldungen können jedoch keinesfalls mehr Berücksichtigung finden. Gnesen, den 25. Februar 1864. Der Synagogen - Gemeinde-Vorstand. _M. Ruffak._ „Zur sofortigen Wiederbesetzung der vacanten Lehrer- Stelle zu Ossendorf, wird ein geprüfter Lehrer gesucht. „Auf portofreie Anfragen ertheilt Nachricht S. Berg, Synagogen-Vorsteher. Marburg, den 21. Februar 1864. Ein Canlor, Lehrer, Schächter kann auf lange Dauer vom 1. Juni d. I. die Stelle annehmen bei einem fixirten Gehalte von 200 Thlr. und guten Neben-Revenuen. Städel, Kreis Namslau. Der Vorstand der Filial-Gemeinde. M. Schüftan. Ein Cultus-Beamter, der die Function eines Vorbeters und Schächters versehen kann, wird zum 1. Mai - 1864 mit einem Gehalt von 300 Thlr. zu engagiren gesucht. Reflectanten können sich brieflich unter Beilegung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten melden. Culmsee, Kreis Thorn, den 27. Februar 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. M. Wittenberg. I. Heymann. I. Jaeobsohri. B ekanntmachung. Die zweite Lehrerstelle an der hiesigen jüdischen Elemeutarschule, neben freier Wohnung, mit einem Jahresgehalte von 160 Thlr., das unter Umstände erhöht werden würde, verbunden, soll sofort anderweit besetzt werden. Bewerber mosaischer Confession, wollen sich unter Einreichung ihrer Befähigungs- und Führungs-Zeugnisse in portofreien Eingaben an uns wenden. Exin, den 26. Februar 1864. Der Magistrat. Zum sofortigen Antritt ist die Stelle eines geprüften Religions-Lehrers, verbunden mit den Functionen eines Cantors und Schochet, hier vacant. Gehalt vorläufig Fixum 200 Thlr., Neben - Accedentien circa 100 Thlr. Die hierauf Reflectirende, wollen sich sofort schriftlich beim Unterzeichneten melden. Wollin, im Februar 1864. B. Crohn. Für einen tüchtigen Hauslehrer wird in meinem Hause am 1. April die Stelle vacant. Bei ganz freier Station biete ich demselben einen sehr guten Gehalt. Goldberg in Mecklenburg, im März 1864. S. Bernhard. Ein Erzieher zur Heranbildung eines siebenjährigen Knaben, israelitischer Confession, kann sogleich gegen einen jährlichen Gehalt von 800—1000 fl. nebst freier Station Aufnahme finden. Mündliche oder schriftliche Offerten mit Nachweis vollkommener pädagogischer Befähigung und bisheriger Verwendung, werden vom Herrn Friedr. Hirsch in Wien, Graben 3., 1. Stock, bis Ende März l. I. entgegengenommen.