Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 28 (1864)
- Issue
- Heft 11 (8.3.1864)
- Date
- 1864-03-08
- Page
- Seite 166 (sequence 12)
- Language
- German
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168 befestigt und die zahlreichen Treiber mußten die schwerfällige Maschine bei abschüssigen Stellen oder engen Fürthen beständig stützen, um ihr Umschlagen zu verhindern. Das Gefühl, welches ein solches Trachterevan hervorbringt, liegt in der Mitte zwischen dem Schaukeln eines Dampfers und dem Zustande auf einem Kameelrücken; es versetzt in eine Art von Seekrankheit. Die Zelte wurden jeden Nachmittag aufgeschlagen und die tägliche „Muna", welche von den Stämmen gebracht wurde, wechselte in Menge und Beschaffenheit je nach ihrem Wohlstände. Ihre Scheiks statteten alle Sir Moses einen Besuch ab, um ihn zu begrüßen und zu bewillkommen. Er und sein Gefolge befinden sich seit diesem beständigen Leben in der freien Natur viel besser. Freitag, den 23. Januar trafen zahlreiche Juden aus Marokko ein, um den Sabbath im Lager zu verbringen. Ein Piquet Caoallerie kam vom Sultan an, um Sir Moses in die Stadt Marokko zu escortiren und er erreichte dieselbe endlich am Montag, dem 25., nach einer Reise von 8 Tagen und wurde in einem kleinen für ihn eingerichteten Palast einquartirt. Er durfte denselben nicht verlassen (da dies gegen die maurische Etiquette verstößt), ehe drei Tage verlaufen wären und ehe er den Sultan gesehen hätte; die Audienz sollte am 28. oder 29. Januar stattfinden. — Dieser Bericht wird auch durch einen osficiellen Brief Sir Moses aus Marokko vom 26. bestätigt, aus welchem wir folgende Stelle hervorheben: „Die Juden in der Stadt Marokko und ohne Zweifel auch in anderen inneren Theilen des Reiches dürfen nur barfüßig durch die Straßen gehen. Es wird in der That ein glückliches Ereigniß für sie sein, wenn ich den Sultan dazu bringen kann, diese demüthigenden Unterscheidungszeichen abzuschaffen und überhaupt allen seinen Unterthanen ohne Rücksicht auf ihren Glauben dieselben Rechte zu gewähren. Ob nur die geringste Aussicht auf Erfolg hierzu vorhanden ist, kann ich jetzt »och nicht sagen. Doch, glaube ich, werde ich Gelegenheit haben, mein Anliegen vorzubringen; und sollte ich selbst scheitern, so würde ich doch weuigstens den Trost haben, zu wissen, daß ich alles gethan habe, was in meiner Macht steht, um Erfolge zu erlangen; auch versichert mir jedermann, daß der bloße Eindruck meiner Reise unseren marokkanischen Glaubensgenossen von Vortheil sein wird." mp i::?27 *1X3 n“ anwrrn wnbrr ■'-p-p a© ma by baaa fana r'nrran ann bbian vann "ipay -aa n:©a tp© ynsa nrraprri aaa:n yi©m opsu psb "jäiiiis tpn©ä '©ab p© "'bnra ms» bas brr '»np '©bania ns^a 'aaa 'nnn na© ba na© "jbnsa nin by nitt D'sab “|b PN n©rr “pnixa '3© annnaa -irra üirrns U"B > vpdk7 nap itv inrp v"na wuirrn NLU'2 nyap7 ->v 2N7 P©b ">K nsyna mms ba nmna no© rr pyai© prr bab ab '»bn Rnna N'3©n maa qaba na ©rr nab mcna n'rrn Dann nbn.rr rtab ba namc nana ©ss ba npb ^npb •pssna nsas ött bina taana T’masiNa vnrraN o'm anpa nna©ia na maas aaa qy babi n'byn aN7 ">ny anvv ■»nnoi ">n© ba1 nnayn nbran iataya apssa 'b?a ns2 nasn mnsa nmsa naasia ’a©ai 3 2'P isa ©i‘n aana mxb ©"& “jmsi dteb aap ab na ,ba© aia ö':s ms “pny i’ni “pD’ bibab inaa n'na nays ba '3sn fmn m:ya Miyi qn nrrba a'Nbrr mn narri üd©b naaa ^rr T'Sbn nn7N na-a onanba ambb apsa an'yn ©s;a ©B3 cmep oa'3© a':©7© uipbb anan-1 “,nnn nns ’a© b«4 usnp mis’ arpa©a ab7"* arb n©rr lisibnn mrr O’iabs p basa iany i::nn mbnpaa -coynn naiaa i'7a is'pn nsy n;©a abny "nb ’a n'n"' p'feb ffainri tpn©a n:©a braya© 1 Religiöse Poesie u. s. w. von vr. Sachs. 2 npn» Übersetzung a. a. O. 3 Beiträge zur Sprach- und Alterthumsforschung von I)r. Sachs. 4 Stimmen von Jordan und Euphrat von Dr. Beit und Dr. Sachs.