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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1864-03-01 · Heft 10 (1.3.1864) · p. Seite 151

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
28 (1864)
Issue
Heft 10 (1.3.1864)
Date
1864-03-01
Page
Seite 151 (sequence 11)
Language
German
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151 öffnen, in welcher dieselbe einen christlichen Unterricht erhalten soll: in der Religion, den Wissenschaften, der deutschen, russischen und französischen Sprache. Nähere Auskünfte über diese zu eröffnende Anstalt zu ertheilen, wie. Meldung zu derselben entgegenzunehmen ist jederzeit bereit Pastor Schaack." In der folgenden Nummer desselben Blattes erschien diese Bekanntmachung noch einmal, aber gleich unter ihr folgende: „Um einem lang gefühlten Bedürfnisse entgegenzukommen und die von mancher Seite entstandenen Irrungen zu beseitigen, erlaube ich mir die Anzeige zu machen, daß durch den Edelsinn mehrerer jüdischen Gemeindeglieder Mittel geboten werden, baldmöglichst eine Schulanstalt ins Leben treten zu lassen, in welcher die weibliche Jugend jüdischer Religion unentgeltlich einen gründlichen Unterricht in der jüdischen Religion, in den Wissenschaften, der deutschen, russischen und französischen Sprache genießen soll. Nähere Auskunft hierüber zu ertheilen und Meldungen entgegenzunehmen ist bereit Rabbiner Pucher." Es ist dies sicherlich die angemessenste und segensreichste Art, wie man solchen Missionsversuchen entgegentritt; rufen diese letzteren aber derartige Unternehmungen seitens der Juden hervor, so kann man ihnen ein mittelbares Verdienst nicht abstreiten; es gleicht den Verbesserungen, welche die Allopathie durch die Homöopathie erhalten hat. Anzeigen. Die Hausvaterstelle bei dem Philipp Fei de loschen Waisenhause dahier ist besetzt. Kassel, den 20. Februar 1864. Das Curatorium. Die Stelle eines Cultus-Beamten der hiesigen Synagogen-Gerneinde ist vorn 1. April resp. 1. Mai c. zu besetzen und können sich geeignete Bewerber, welche die Stelle als Schächter, Vorbeter, Religionslehrer und Prediger vorstehen können, hierzu melden. — Als Gehalt werden 200 Thlr. gezahlt exclusive Nebeneinnahmen. — Mohrungen (Ostpreußen), den 5. Februar 1864. W. Huffurann. I. A. Hanrmerstein. Adolph Friedländer. Hiesige Synagen-Gemeinde beabsichtigt einen Relizionstehler und Schächter bei einem Fixum von 80 Thlr. nebst freier Station, zum baldigen Antritt zu engagiren. Die Stelle bietet außerdem noch an Nebeneinkünste 39 bis 40 Thlr., und belieben Reflectirende sich beim Unterzeichneten Vorstande portofrei zu melden. Wilsnack, den 20. Februar 1864. B. Kirfchstein. Am 1. Mai 1864 wird bei der hiesigen Gemeinde die Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle mit einem Gehalt von 175 Thlr. nebst freier Wohnung und Nebeneinkünste, vacant. Qualificirte Bewerber, wollen unter Einreichung ihrer Zeugnisse, sich baldigst bei dem Unterzeichneten melden. Wittstock, den 1. Februar 1864. Den Borstand der Synagogen-Gemeinde. „Zur sofortigen Wiederbesetzuug der vacanten Lehrer- Stelle zu Ossendorf, wird ein geprüfter Lehrer gesucht. „Auf portofreie Anfragen ertheilt Nachricht S. Berg, Synagogen-Borsteher. Marburg, den 21. Februar 1864. . In hiesiger Gemeinde ist die Stelle als Cantor, Lehrer und Schächter vom 1. März d. I., verbunden mit einem Iahresgehalt von 200 Thlr. und den üblichen Nebeneinkünften, welche sich auf ziemlich gleiche Höhe belaufen, vacant. Hierzu qualificirte Bewerber wollen sich schriftlich oder persönlich bei uns melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Rosenberg in Westpreußen, den 1. Februar 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Bekanntmachung. Die dritte Lehrerstelle an der hiesigen jüdischen Elementarschule, mit welcher ein Gehalt von 200 Thlr. verbunden ist, ist vacant und zum 1. April e. zu besetzen. Qualificirte Bewerber werden hierdurch aufgefordert, sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse, binnen 4 Wochen bei uns zu melden. Dabei bemerken wir, daß außerdem, 150 Thlr. jährlich an Gehalt für das Vorbeten an den Sabbathtagen, aus der Corporations-Kasse gezahlt werden können, wenn sich der Bewerber dazu qualisiciren sollte. Ostrowo, den 19. Februar 1864. Der jüdische Schulvorstand. Ist ein uniw gewillt, interimistisch auf die Sommermonate 1864 eine einträgliche Stelle zu übernehmen, so erbittet baldige Meldung Cantor I. Borchardt in Pasewalk. Pasewalk, den 21. Februar 1864. 10**

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