Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1864-02-23 · Heft 9 (23.2.1864) · p. Seite 137

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
28 (1864)
Issue
Heft 9 (23.2.1864)
Date
1864-02-23
Page
Seite 137 (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
97% known words query
IRI
…/3224737-3226418-3226428--21947-3259190
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

137 im Herzen Ostindiens, dem Gotte Abrahams ein Tempel gegründet ward, die hebräischen Psalmen erklangen und sich daran Gebete für die Königin von England und deren HauS reihten! So großartig und mannigfaltig sind die Verhältnisse unserer Zeit, wie sie sich eben nur unter dem Schutze der allgemeinen Gewissensfreiheit entwickeln können. Anzeigen. Zum 1. Mai c. soll die Stelle eines Lehrers der jüdischen Religion bei der Synagogen-Gemeinde Hierselbst, mit welcher ein jährliches Gehalt von 300 Thlr., verbunden ist, besetzt werden. Wir fordern qualificirte, mit den erforderlichen Zeugnissen versehene Personen auf, sich spätestens zum 8. März e. schriftlich bei dem Unterzeichneten Vorstande zu melden und ihre Papiere mit eiuzusenden. Pyritz, den 4. Februar 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. In hiesiger Gemeinde ist die Stelle als Cantor, Lehrer und Schächter vom 1. März d. I., verbunden mit einem Jahresgehalt von 200 Thlr. und den üblichen Nebtzneinkünften, welche sich auf ziemlich gleiche Höhe belaufen, vaeant. Hierzu qualificirte Bewerber wollen sich schriftlich oder persönlich bei uns melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Rosenberg in Westpreußen, den 1. Februar 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die hiesige Synagogen-Gemeinde sucht zum 1. März e. oder später einen tüchtigen Religionslehrer. Franco- Offerten an den Vorstand Bonn, den 4. Februar 1864. Max Cohen. L. A. Katz. Die hiesige Gemeinde sucht auf Ostern d. I. einen Elementarlehrer, der das Schächter- und Borsänger-Amt übernimmt. Fester Gehalt 200 Thlr. Court, und freie Wohnung, ohne dieses noch Nebenverdienste. Reflectanten wollen sich franco bei mir melden. Springe b/Hannover, den 16. Februar 1864. D. Goldschwidt, Vorsteher. Die israelitische Gemeinde Langweiler bei Aldenhofen, Kreis Jülich, sucht bis zum 6. Mai e. einen geprüften Lehrer und Cantor. Gehalt 230—250 Thlrn., Wohnung frei. Franco-Offerten an den Commissarischen Vorsteher S. Rudens. Am 1. Mai 1864 wird bei der hiesigen Gemeinde die Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle mit einem Gehalt von 175 Thlr. nebst freier Wohnung und Nebeneinküufte, vacant. Qualificirte Bewerber, wollen unter Einreichung ihrer Zeugnisse, sich baldigst bei dem Unterzeichneten melden. Wittstock, den 1. Februar 1864. Den Vorstand der Synagogen-Gemeinde. SS? Ich suche einen unverheiratheten Religionslehrer und Schächter mit einem Gehalt von 100—120 Thlr. p. a. nebst freier Wohnung und Tisch und einigen Nebeneinkünsten, und ist der Antritt zu jeder beliebigen Zeit. Qualificirte und darauf Reflectirende belieben bei frankirter Einsendung ihrer Zeugnisse sich zu wenden an Weißenfels. D. PtNNer. Die Stelle eines Cultus-Beamten der hiesigen Synagogen-Gemeinde ist vom 1. April resp. 1. Mai e. zu besetzen und können sich geeignete Bewerber, welche die Stelle als Schächter, Vorbeter, Religionslehrer und Prediger vorstehen können, hierzu melden. — Als Gehalt werden 200 Thlr. gezahlt exclusive Nebeneinnahmen. — Mohrungen (Ostpreußen), den 5. Februar 1864. W. Huffmanrr. JA. Hamwerstein. Adolph Friedländer. Ein Religionslehrer (unverheirathet), welcher sowohl Hebräisch als Talmud unterrichtet (im nöthigen Fall auch behilflich im Elementarunterricht) und über seine Leistungen mit den besten Zeugnissen ausweisen kann, wünscht zum Sommersemester e. eine seinen Fähigkeiten entsprechende Anstellung. Es wird weniger Rücksicht auf Gehalt als wie auf freundliche Behandlung genommen. Adresse sud A. ffl. poste restante in Bojanowo B/P. Ein israel. Hauslehrer, welcher außer den hebräischen Lehrgegenständen, auch in den Realien, sowie in der Musik gründlichen Unterricht zu ertheilen vermag, wird gegen ein Honorar von 150 Thlr. jährlich nebst freier Station vom!. Mai e. gesucht. Offerten nebst Zeugnisse beliebe man an Elkan Rofenthal in Labischin, Prov. Posen, zu senden. Ein Commis, welcher im Leder- und Produktengeschäft gelernt und conditionirt, die Buchführung, Correspondenz und kleinere Reisen besorgt, wünscht zum 1. April e. Stellung in obigen Branchen oder auf einem Comptoir. Nachweis ertheilt die Expedition d. Zeitg. unter No. 64. Ein tüchtiger Commis, der zugleich guter Verkäufer ist, findet in meinem Tuch- und Modewaaren - Geschäft am 1. April a. c. Stellung. Gr.-Oschersleben, den 4. Februar 1864. I. Bodenthal.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.