Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 28 (1864)
- Issue
- Heft 6 (2.2.1864)
- Date
- 1864-02-02
- Page
- Seite 89 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/3224737-3226418-3226425--21896-3259136- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
89 feit Gegenstand an die verschiedenen Autoritäten in Palästina gerichtet. (Morning Post.) Anzeige«. Gegen ein jährliches Gehalt von 400 Thlr. soll bei der hiesigen Kreis-Synagogen-Gemeinde die Religions- und Schächter-Stelle vom 1. April 1864 ab, anderweitig besetzt werden. Diejenigen, welche auf diese Stelle reflectiren, wollen unter Einreichung der Qualifications-Zeugnisse bis zum 1 5. Februar c. bei dem hiesigen Vorstande sich melden. Stallupönen, den 20. Januar 1864. Der Kreis-Synagogen-Vorstand. Alexander. A. Mareuse. Joseph Adam. Die hiesige Cantor-, Schächter- und Religionslehrer- Stelle soll am 1. Mai d. I. wieder besetzt werden; dieselbe hat ein festes Gehalt von 150 Thlr., circa 200 Thlr. Nebeneinkünfte. Qualificirte Bewerber, die mit guten Attesten versehen sind, wollen sich zur Probe melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Kriescht, den 7. Januar 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Adolph Abrahamsohn. Ein Cultus- Beamter, unverheirathet, der die Function eines Vorbeters, Schächters und Lehrers versehen kann, wird zum 1. Mai d. I. rn mit einem Gehalte von 100 Thlr. incl. Nebeneinkommen zu engagiren gesucht. Reflectanten können sich brieflich unter Beilegung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten melden. Lenzen, den 20. Januar 1864. Der Vorstand. M. M. Samler. Für unsere Filial-Gemeinde zu Bissen bei Aachen, suchen wir schleunigst einen geprüften Elementar-Lehrer, der, womöglich, auch das Vorbeten versteht. Gehalt 250 Thlr. Aachen, den 8. Januar 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Ein geprüfter israel. Lehrer, womöglich unverheirathet, der auch befähigt ist, Kindern eine zeitgemäße Erziehung zu geben, findet hier vom 1. April d. I. bei 36 0 Thlr. jährlichem Gehalt und freier Wohnung ein Unterkommen. Reflectanten belieben sich in frankirten Offerten mit Abschrift der Zeugnisse an den Unterzeichneten zu wenden oder sich persönlich vorzustellen. Reisekosten werden nicht vergütet. Lipine bei Morgenroth (Ober-Schlesien). Isaak Goldwann. Annonce. In unserer Gemeinde sollen zum 1. April ein Vorbeter und Religionslehrer mit jährlichem Gehalt von 250 Thlr. Fixum und 150 Thlr. Nebeneinkommen, sowie ein Schächter mit 100 Thlr. Fixum und 100 Thlr. Nebeneinkommen an Schlachrgebühren, angestellt werden. Qualificirte Bewerber wollen unter portofreier Einreichung ihrer Atteste sich bis zum 2 5. Februar c. bei uns melden. Osterode in Ostpr., den 24. Januar 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. L. Reinglaß. L. Friedländer. M. Ostrodzky. In hiesiger Gemeinde werden pro I. April e. zwei Lehrerstellen vacant. Bei Besetzung der ersten wird auch auf die Befähigung zum Predigen und Cantvrdienste gesehen und ist mit dieser Stelle außer Neben-Einnahmen ein Gehalt von 300 Thlrn. nebst freier Wohnung und Heizung verbunden. — Das Gehalt des zweiten Lehrers wird erst nach den Fähigkeiten normirt werden. Unsere Schule ist eine öffentliche. — Baldige Franco-Offerten nebst Zeugnisse rc. bittet man zu richten, an Den Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Dortmund. Die zum 1. Juli d. I. in der hiesigen israelitischen Gemeinde vacant werdende Religionslehrer-Stelle, verbunden mit der eines Vorbeters und Schächters, soll zu der Zeit wieder besetzt werden. Reflectirende, welche sich abseiten des großherzogl. Landes-Rabbinen einer Prüfung zu unterziehen haben, wollen sich unter freier Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten wenden, um das weitere zu erfahren. Dömitz (Mecklenb. Schwerin), im Januar 1864. Joel Wolffenstein. Ein israel. Lehrer, der außer den Gymnasial- oder Realgegenständen auch im Französischen unterrichtet und sich über seine Leistungen auf dem Gebiete der Erziehung und des Unterrichts (auch in den hebräischen Lehrfächern) mit den besten Zeugnissen ausweisen kann, sucht zum Sommersemester a. c. einen seinen Fähigkeiten angemessenen Wirkungskreis. Geneigte Offerten unter Chiffre K. W. 10. nimmt die Expedition d. Bl. entgegen. Am 1. Mai d. I. wird die hiesige Cantor- und Lehrerstelle, mit einem Einkommen von 275 Thlrn. und freier Wohnung, vacant, nur ist Gelegenheit dieses Gehalt durch Ertheilung von Privatunterricht bedeutend zu erhöhen. Examinirte Lehrer wollen sich durch protofreier Einsendung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande anmelden. Geldern, im Januar 1864. A. Gowpertz. A. Cain.