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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1864-01-26 · Heft 5 (26.1.1864) · p. Seite 74

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
28 (1864)
Issue
Heft 5 (26.1.1864)
Date
1864-01-26
Page
Seite 74 (sequence 14)
Language
German
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74 In hiesiger Gemeinde werden pro 1. April e. zwei Lehrerstellen vacant. Bei Besetzung der ersten wird auch auf die Befähigung zum Predigen und Canlordienste gesehen und ist mit dieser Stelle außer Neben-Einnahmen ein Gehalt von 300 Thlrn. nebst freier Wohnung und Heizung verbunden. — Das Gehalt des zweiten Lehrers wird erst nach den Fähigkeiten normirt werden. Unsere Schule ist eine öffentliche. — Baldige Franco - Offerten nebst Zeugnisse rc. bittet man zu richten, an Den Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Dortmund. Die hiesige Cantor-, Schächter- und Religionslehrer- Stelle soll am 1. Mai d. Z. wieder besetzt werden; dieselbe hat ein festes Gehalt von 150 Thlr., circa 200 Thlr. Nebeneinkünfte. Qualificirte Bewerber, die mit guten Attesten versehen sind, wollen sich zur Probe melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Kriescht, den 7. Januar 1864. Der Vorstand der Syuagogeu-Gemeinde. Adolph Abvahawsohn. An der Talmud-Thora-Schule wird nicht nur die früher bereits ausgeschriebene Stelle, sondern auch die eines Elementar-Lehrers zum 1. April d. Z., vacant. Junge, unverheirathete Leute, welche auf diese Stelle reflectiren, wollen ihre Anmeldungen nebst Abschriften ihrer Zeugnisse fördersamst an den Hrn. Oberrabbiner Stern, Ephorus der Schule, einsenden, welcher auf Anfrage die näheren Bedingungen mitzutheilen bereit ist. Hamburg, den 3. Januar 1864. Die Talmud - Thora - Schul - Direction. Die zum 1. Juli d. I. in der hiesigen israelitischen Gemeinde vacant werdende Religionslehrer-Stelle, verbunden mit der eines Vorbeters und Schächters, soll zu der Zeit wieder besetzt werden. Reflectirende, welche sich abseiten des großherzogl. Landes-Rabbinen einer Prüfung zu unterziehen haben, wollen sich unter freier Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten wenden, um das weitere zu erfahren. Dömitz (Mecklenb. Schwerin), im Januar 1864. _ Joel Wolffenstein. Stelle - Gesuch. Ein israelitischer Schullehrling, der bereits mehrere Jahre einer Religionsschule zur vollkommenen Zufriedenheit seiner Vorgesetzten Vorstand, wünscht baldigst eine Stelle als Hilfslehrer in einem Orte, wo demselben Gelegenheit geboten ist, sich ferner auszubilden. Derselbe ist guter im und amp und könnte daher auch diese Functionen übernehmen. Die besten Zeugnisse stehen zu Gebote. Franco-Offerten beliebe man unter der Chiffre 77. an die Baumgärtner'sche Buchhandlung in Leipzig zu senden. Ein Israel. Lehrer, der außer den Gymnasial- oder Realgegenständen auch im Französischen unterrichtet und sich über seine Leistungen auf dem Gebiete der Erziehung und des Unterrichts iauch in den hebräischen Lehrfächern) mit den besten Zeugnissen ausweisen kann, sucht zum Sommersemester a. c. einen seinen Fähigkeiten angemessenen Wirkungskreis. Geneigte Offerten unter Chiffre K. W. 10. nimmt die Expedition d. Bl. entgegen. Die hiesige israelitische Cultus-Gemeinde wünscht einen Schächter und Cultusdiener zu engagiren, der bis zum 1. April a. c. eintreten kann. Diese Stelle bietet einen sicheren Ertrag von 400 fl. jährlich und ist ein Privatverdienst von jährlich 100 si. in Aussicht gestellt. Bewerber werden ersucht, ihre Anmeldungen mit entsprechenden Zeugnissen binnen sechs Wochen a tlaio an den unterfertigten Cultus-Borstand franco einzusenden. Sulzbürg (bei Neumarkt in der bairisch. Oberpfalz), den 3. Januar 1864. Hirsch Feuchtwanger, Cultus-Borstand. Zu Ostern, oder einen Monat später, suchen wir einen Lehrer und Schächter, der im Hebräischen und Deutschen gut zu unterrichten versteht. Gehalt 100 Thaler und freie Station. Vorsteher Herz Meyer Siemon zu Diepenau (Hannover). Am 1. Mai d. I. wird die hiesige Cantor- und Lehrerstelle, mit einem Einkommen von 275 Thlrn. und freier Wohnung, vacant, nur ist Gelegenheit dieses Gehalt durch Ertheilung von Privatunterricht bedeutend zu erhöhen. Examinirte Lehrer wollen sich durch protofreier Einsendung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande anmelden. Geldern, im Januar 1864. A. Gompertz. A. Cain. Die Synagogen-Gemeinde Gr.-Munzel im Königreich Hannover, sucht sobald als thunlich, spätestens zu Michaelis 1864 einen geprüften Religions- und Elementarlehrer, der zugleich Vorbeter und Schächter ist, anzustellen. Die näheren Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten Vorstande zu erfragen. Seckel. Cin junger Apotheker jüdischer Confession, aus guter Familie, in seinem Fache tüchtig, welcher im Begriffe ist eine Apotheke zu übernehmen, bedarf hierzu der Summe von mindestens 5000 Thlr., welche hinlänglich sicher gestellt wird. Gef. Offerten sind an Hrn. l)r. S. Klein in Goldberg, Mecklenburg-Schwerin oder an die Expedition dieser Zeitg. unter der Chiffre?. 70. zu adressiren.

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