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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1864-01-19 · Heft 4 (19.1.1864) · p. Seite 57

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
28 (1864)
Issue
Heft 4 (19.1.1864)
Date
1864-01-19
Page
Seite 57 (sequence 13)
Language
German
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37 streng heiligen. — Gestatten Sie mir nun noch die Bemerkung, daß Ihr Blatt an einer frühern Stelle mit vollem Rechte bemerkte, daß General Rosenkranz kein Jude sei, wogegen es später, von englischen Blättern verleitet, ihn für einen solchen ausgab. Rosenkranz ist vielmehr (auch von Geburt) ein strenger Katholik, der vor dem Beginn jedes Gefechtes sorgfältig das Abendmahl nimmt. Anzeigen. Für unsere Filial-Gemeinde zu Bissen bei Aachen, suchen wir schleunigst einen geprüften Elementar-Lehrer, der, womöglich, auch das Vorbeten versteht. Gehalt 250 Thlr. Aachen, den 8. Januar 1864. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Bei der hiesigen Synagogen-Gemeinde ist sofort die Stelle eines Lehrers und Schächters zu besetzen. Gehalt 200 Thlr. und beinahe ebensoviel Nebeneinkünfte. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Hohenstein in Ostpreußen, den 30. December 1863. Der Synagogen-Vorstand. V. Hoffmann. Die hiesige Cantor-, Schächter- und Religionslehrer- Stelle soll am 1. Mai d. I. wieder besetzt werden; dieselbe hat ein festes Gehalt von 150 Thlr., circa 200 Thlr. Nebeneinkünste. Qualificirte Bewerber, die mit guten Attesten versehen find, wollen sich zur Probe melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Kriescht, den 7. Januar 1864. Der Vorstand der Synagogeu-Gemeinde. Adolph Abrahamfohn. Die hiesige Gemeinde beabsichtigt einen Lehrer zu engagiren, der neben der Befähigung den hebräischen Elementar- und wissenschaftlichen Unterricht in unserer Religionsschule zu ertheilen, auch die Qualisication besitzt, Kinder bis einschließlich der Quarta eines Gymnasiums oder einer Realschule 1. Ordnung vorzübereiten, sowie den Gesangunterricht zu ertheilen. Geprüfte, durch jUniversitätsstudien gebildete Lehrer, welche hierauf reflectiren, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bis spätestens den 1. Februar a. f. in frankirten Briefen bei uns melden. Stettin, den 21. December 1863. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Bei der hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines Lehrers, Schächters und Vorbeters zum sofortigen Antritt vacant, welche außer den Nebeneinkünften ein Gehalt von 200 Thlr. einträgt. Qualificirte Bewerber wollen sich bei dem Unterzeichneten melden. Daber, den 23. December 1863. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. M. Arndt. Zu Ostern, oder einen Monat später, suchen wir einen Lehrer und Schächter, der im Hebräischen und Deutschen gut zu unterrichten versteht. Gehalt 100 Thaler und freie Station. Vorsteher Herz Meyer Siemon zu Diepenau (Hannover). Zum 1. Mai 1864 oder vn rn wird die hiesige Religions-Lehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle mit 150 Thlr. Gehalt, freier Wohnung, Kost und circa 30 Thlr. Schechita — vacant. Das Nähere zu unterhandeln mit dem Vorstande zu Penzlin (Mecklenburg). Die hiesige israelitische Cultus-Gemeinde wünscht einen Schächter und Cultusdiener zu engagiren, der bis zum 1. April a. c. eintreten kann. Diese Stelle bietet einen sicheren Ertrag von 400 fl. jährlich und ist ein Privatverdienst von jährlich 100 fl. in Aussicht gestellt. Bewerber werden ersucht, ihre Anmeldungen mit entsprechenden Zeugnissen binnen sechs Wochen a dalo an den unterfertigten Cultus-Vorstand franco einzusenden. Sulz bürg (bei Neumarkt in der bairisch. Oberpfalz), den 3. Januar 1864. Hirsch Feuchtwanger, Cultus-Vorstand. Wir wünschen zum 1. Mai oder 1. April 1864 einen Vorbeter, der einen Chor zu leiten und den ersten Elementar-Unterricht zu ertheilen befähigt ist, gleichzeitig auch als llniiv zu fungiren vermag, anzustellen. Festes jährliches Gehalt 300 Thlr. qxl. Nebeneinnahmen. Bewerbungen sind portofrei an den Vorstand zu richten. Neu Wedel, den 18. December 1863. Der Vorstand. An der Talmud-Thora-Sch ul e wird nicht nur die früher bereits ausgeschriebene Stelle, sondern auch die eines Elementar-Lehrers zum 1. April d. Ä., vacant. Junge, unverheirathete Leute, welche auf diese Stelle reflectiren, wollen ihre Anmeldungen nebst Abschriften ihrer Zeugnisse fördersamst an den Hrn. Oberrabbiner Stern, Ephorus der Schule, einsenden, welcher auf Anfrage die näheren Bedingungen mitzutheilen bereit ist. Hamburg, den 3. Januar 1864. Die Talmud-Thora-Schul-Direction.

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