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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1882-11-21 · Heft 47 (21.11.1882) · p. Seite 776

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
46 (1882)
Issue
Heft 47 (21.11.1882)
Date
1882-11-21
Page
Seite 776 (sequence 14)
Language
German
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Erzählungen zählt man in Sanaa 1500 jüdische Familien, dte außerhalb der Stadt wohnen und die 26 Synagogen besitzen: der größte Theil sind Handwerker: der Glaube an die Kabbah ist allgemein bei ihnen; die Heirathen finden zum 13. oder 14. Jahre bei .den Knaben, zu 8 oder 9' Jahren bei den Mädchen statt; am Freitag Nachmittag hört alle Arbeit bis zum Samstag Abend auf. Man findet die Juden noch in anderen Städten Arabiens wie in Chaide und Saadeh, Anzeigen. TtVQAY*£I^”A ^rerden mit 20 Pf* kür die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächst- Xllov/X wly folgende Wocbennummer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Exped. von R. Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Cöln etc. zu adressiren. Die Synagogen-Gemeinde zu Neiße sucht zum ersten April 1883 Lei einem festen Gehalte von jählich 2000 Mk. einen ersten Beamten, der den hebräischen und den Religionsunterricht allein zu ertheilen hat und Gottesdienst abzuhalten im Stande ist. Akademisch gebildete Bewerber werden bevorzugt. Zeugnisse werden nur in Abschrift erbeten. [16740] Durch die Berufung des Herrn Rabbiner Dr. Klein an die Gemeinde in Stockholm ist bei uns die Stelle eines Predigers und Religionslehrers zum 1. April k. I. neu zu besetzen. Dieselbe ist mit 2400 Mk. bäarem Gehalt, freier Wohnung und Nebeneinkommen dotirt. Außerdem ist damit zur Zeit der Religionsunterricht am Gymnasium in Marienburg gegen eine jährliche Remuneration von 450 Mk: verbunden. Bewerber mit rabbünscher und academischer Bildung wollen ihre Zeugnisse resp. Referenzen baldigst, spätestens aber bis zum 10. Decbr. an uns einsenden. Elbing, 2. November 1882. Der Vorstand [16358] der Synagogen - Gemeinde: Dr. Jacoby. Die israelitische Gemeinde dahier wünscht zur Ertheilung des Religions-Unterrichts einen akademisch gebildeten Lehrer anzustellcn, der auch den EtadtrabSinner in Verhinderungsfällen in fämmtlichen Functionen zu vertreten befähigt ist. Die Gehaltsbemessnng bleibt weiteren Verhandlungen Vorbehalten. Bewerber werden ersucht,Ihre Zeugnisse bei Unterzeichneter Stelle einzureichen. [F. 16582] Mannheim, den i. November 1882. Der Synagogenrath. Für einen zwölsj. Knaben, in geistiger Entwickelung zurück, wird ein Hauslehrer-, gesucht. Offerten sind sub N.16716 an Rudolf Mosse, Leipzig einzuseuden. [16716] Die Cantor-. und Schächterstelle in hiesiger Gemeinde soll neu besetzt werden. — Gut quälificirte, musikalisch gebildete Bewerber mit angenehmer Stimme, die zugleich als Thora-Vorleser und im Schächtfach gut. empfohlen sind, wollen ihre Meldungen bis spätestens den 1. December er. an unterfertigter Stelle einreichen. — Berücksichtigt werden nur deutsche Unterthanen. Das feste Gehalt beträgt 300 Mark, außer den üblichen Nebenrevenüen, bestehend in Schlacht- und Stoll-Gebühren. Reisekosten werden nicht vergütet. Crone a.d.Brahe,den I.Novbr. 1882. Der Vorstand [ 16164] der Synagogen - Gemeinde. Alexander Lohn. Die Synagogen-Gemeinde in Rahden sucht zum 1. März 1883 einen geprüften Elementarlehrer und Vorbeter. Gehalt 900—1000 Mark. Reflectanten wollen sich melden beim Synagogen-Vorstand [16047] W. Rosenberg. Die Stelle des deutschen Lehrers an einer Privatunterrichts-Anstalt in Belgien wird in Bälde vakant. Unverheiratete Bewerber belieben sich sofort unter Einsendung ihrer Zeugnisse zu wenden an Herrn L. Kahn, 168 Chaussee d’Etterbeek, Bruxelles. [16680] Gesucht nach London zu Mädchen von 8, 10 und 15 Jahren eine geprüfte Erzieherin, die musikalisch ist. Sich in Englisch wenden an Mts. Lyons, [16791] 4 Blomfteld Crescent. Für mein Manufakturu. Modewaaren- Geschäst suche für sofort oder per l. Januar einen Lehrling bei freier Station. |B. 16608] A dolf Ascher, Stargarfl i. Pommern. Dr. Philippsons £äf Gomperz „Erzählungen" aus dem Ghetto wird zu kaufen gesucht. Offerten richte man an- F. G. postlagernd Gr. Strehlitz, 0.-8. [16714] Jüdische junge Damen, achtbarer Familie, welche sich dem Beruf als Krankenpflegerinnen widmen wollen, mögen Meldung einreichen im Bureau des D. J. G. B. Berlin W., Sigismundstr. 5. [B. 16686] Junge Mädchen finden zur practischen Erlernung des Haushalts Aufnahme in einer gebildeten religiösen Familie 'in einer Kreisstadt Rheinhessens. Zugehörigkeit zur Familie. Klavier im Hause. Beste Re'fer. Offerten sub M. 16235 an Uudolf Mosse, Leipzig. [16235] Gesucht aus sofort eine israelitische Köchin, welche zugleich Hausarbeit und Wäsche mit übernimmt. Nur solche mit guten Empfehlungen wollen sich melden. [15947] Bremerhaven. Frau Jul. Neuhaus. Gepr. Erzieherinnen empfiehlt d. Bureau V. Englerdt, Berlin SW; Anhaltstraße 15 II. [B. 16499] Bruxelles 22 & 24, Rue Defaeqz. Pensionnat superieur dirige par MHe R. Bioemendal. Vie de famille. Instruction s&rieuse et cömpl^te. Les , langues 6trangeres et la musique y sont l’objet de soins particuliers. Meilleures r£f6rences. [10419] Pensionat und höhere Töchterschule von Frau Dr. Leverson. Hannover, Thiergartenstraße 3 u. 4. Näheres durch Prospeete. [14628] Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. Heirathsvemittler ' werden um ihre Adressen gebeten durch Rndolf Mosse, Leipzig sub L. 16. [16588] Thür. Blüthen-Honig unter Garantie rein. Jedes Quantum von 5 Pfd.'an L Pfd. 105 Pf. ab hier versendet Aldreobt GoltschaUc, Greussen.

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