Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 46 (1882)
- Issue
- Heft 30 (25.7.1882)
- Date
- 1882-07-25
- Page
- Seite 502 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Schaft zu immer kleiner werden. Die Mauer besteht aus glatten Quadern, die theilweise von beträchtlicher Größe sind. Das in der Mitte befindliche Portal ist reich verziert; über dem Carnies ein Bogen mit Guirlanden. Kleinere Thüren sind an der Seite des Portals angebracht; über jeder ist ein Fenster. Das Innere des Gebäudes ist zum Theil in einen Schuppen verwandelt; einige Säulenreste sind auch innen noch sichtbar. — Die andere Ruine steht 5 Min. N.-O. in den Feldern; das Gebäude war dem eben beschriebenen ähnlich, doch ist nur noch das ebenfalls reich verzierte Portal erhalten, über welchem eine hebräische Inschrift steht, aber ohne ein Datum zu enthalten. Der ganzen Ausführung nach kann man schließen, daß diese Synagogen aus den ersten Jahrhunderten des Christenthums, als Galiläa der Hauptsitz der Juden war, stammen." Diese Ruinen sind es, welche folgendes kunstgeschichtliches Urtheil (S. 125) veranlaßten: „Eine eigenthümliche Bauart zeigen die Synagogen, welche in Galiläa vom 3. bis 6. Jahrhundert entstanden. Sie sind viereckig, das Innere durch vier Säulenreihen in fünf Schiffe getheilt; die derben Säulen tragen Steinarchitrave; das Dach bestand aus Holz und die ganze Ornamentirung, besonders der Gesimse, war sehr reich. Die zwei letzten inneren Stützen des Nordendes dieser Synagogen bestehen durchgehends aus viereckigen Pfeilern." Anzeigen. Tn QpT»Q werden mit 20 Pf. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächst- XXioUl d folgende Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Exped. von R. Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Cöln etc. zu adressiren. Bekanntmachung., Die zweite Beamten-Stelle in der hiesigen Gemeinde ist vom l. Januar 1883 ab neu zu besetzen. Dieselbe umfaßt die Ausübung des CantorateS, des Schlacht- und Hülfslehrer-AmteS. An Gehalt wird, neben bedeutenden Nebeneinkünften 1200 M. p. a. gewährt. Geeignete, musikalisch gebildete Bewerber wollen ihre Meldungen an den Unterzeichneten Vorstand richten. Reisekosten werden nur dem Gewählten erstattet. [10336] Schweidnitz (Schles.), im Juli 1882. Der Vorstand der Israel. Gemeinde. Die Cantor-, Lehreru. Schächterstelle ^7 mit welcher ein fester Gehalt von 600 Mk., freier Wohnung, Brennmaterial und indirektes Einkommen von ca. 700 Mk. verbunden, soll zum 1. Oktober d. I. neu besetzt werden. Qnalificirte Bewerber wollen ihre Atteste an den Unterzeichneten einreichen. Der Vorstand der [B. 10795] Synagogen-Gem. zu Angermün-e. Hermann Marrritz, Vorsitzender. An unserer Gemeinste ist die Steife eines Kcbücblers, Vorbeters unst Keligionskebrers zum 1. November er. zu besehen; stiefetbe gewübrt ein jäkrtickes Einkommen von 1300 Mark. Ouakisteirte Bewerber wollen sich unter Einreicknng ikrer Zeugnisse an Unterzeickinetcn wensten. [10-417] Ziillichau, im Juki 1883. Der Vorstanst ster sgnagogen-Gemeinste. M. Prescli. KreisphhsikuS Dr. Doeblin in Berncastel a. d- Mosel nimmt zum Zwecke ärztlicher Behandlung (Douchebäder, Elektricität rc.) resp. Pflege eine, auch zwei nervöse Damen oder schwächliche Kinder in fein Haus auf. [K. 10743] In meiner Flanellhemdenfabrik findet ein Lehrling ' Stellung. Sonnabend geschlossen. [B. 10436] Simon Mayer, Berlin, C. Bischofstcaße 3. Die Rabbiner- und Predigerstelle bei der israelitischen Gemeinde in Stockholm ist vaeant. Qualificirte Bewerber belieben ihre Zeugnifse in Original oder vidimirter Abschrift baldmöglichst und spätestens vor ultimo August a. c. an den Vorstand der israelitischen Gemeinde in Stockholm cinzusenden. Der Gehalt ist bei freier Wohnung und verhältnißmäßig nicht unbedeutenden Emolumenten fünftausend (5000) Kronen schwedische Münze. [10121] Stockholm, den 29. Juni 1882. Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Institut Suter. Internat. Erziehungs- und Unterrichtshaus für Knaben und Jünglinge in Zürich (Beau-Sejoiu-). A. Elementar-Abtheilung. (Aufnahme v. 7. Alterjahv an.) B. Mitte]scliuhmterricht. 1. Sprachlich-merkantile Abtheilung: Studium der modernen Sprachen und Einführung in die Handelsfächer. 2. Technische Abtheilung: Vorbereitung auf das Polytechnikum. 3. Gymnasial-Abtheilung: Vorbereitung auf die Universität. 4. Freie Abtheilung für Studirende vorgerückten Alters, die sich nur einzelnen Fächern widmen wollen. ’ Die Anstalt wird von Zöglingen der verschiedensten Nationen besucht. > Das Studium der modernen Sprachen wird mit besonderer Sorgfalt gepflegt. Für Programme und Referenzen wende man sich an den Director [z. 10890] JE. Steter. Commis-Gesuch! Für mein Manufactnru. Tuch-Geschäft suche per 15. August oder 1. 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