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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1882-07-18 · Heft 29 (18.7.1882) · p. Seite 486

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
46 (1882)
Issue
Heft 29 (18.7.1882)
Date
1882-07-18
Page
Seite 486 (sequence 14)
Language
German
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486 und die 1847 erschienene Denkschrift des Ministers des Innern erkennt ausdrücklich an, daß sie „in der Zeit der Gefahr nicht hinter den christlichen Einwohnern zurückgeblieben sind", „und es darf ihrem Verhalten in den Befreiungskriegen die Anerkennung nicht versagt werden"; „sie haben im Kriege gleich den übrigen Preußen sich bewährt und im Frieden den übrigen Truppen nicht nachgestanden." „In dem vor bald vierzig Jahren deshalb dem Ministerium des Innern von dem Kriegsminister erstatteten (und dem ersten vereinigten Landtage vor 35 Jahren mitgetheilten) Berichte heißt es ferner unter Anderm: Das K'riegsministerium hat bei sämmtlichen Armeecorps und Truppentheilen über den Militärdienst der Juden im preußischen Heere umfassende Ermittelungen angestellt, deren Ergebniß folgendes ist: „Ihre Führung wird beim 1. und 2. Armeecorps mit wenigen Ausnahmen als sehr gut bezeichnet; beim 3. Armeecorps desgleichen, sowohl dienstlich als außerdienstlich, als gut; beim 4. Armeecorps dem größten Theile nach zur Zufriedenheit und ohne wahrnehmbare Verschiedenheit von den Soldaten christlichen Glaubens; beim- 5. Armeecorps mit nur geringen Ausnahmen als gut; beim 6. Armeecorps ist vorherrschend guter Wille und aufmerksame Pflichterfüllung.anerkannt.. beim 7. Armeecorps wird ihnen in moralischer und dienstlicher Beziehung mit wenigen Ausnahmen das ungetheilteste Lob gegeben;'beim 8. Armeecorps ist ihre Führung, fast ohne Ausnahme, durch Gehorsam, Dienstwilligkeit und einen guten,' moralischen Lebenswandel ausgezeichnet gewesen; bei der Artillerie gut, theilweise sehr gut; bei den Pionieren werden sie als ordentlich und gehorsam bezeichnet. Beim 1. 2\ und 6. (preußischen, pommerschen und schlesischen) Armeecorps wird übrigens noch besonders hervorgehoben, daß sie sich zu den Landwehr -Hebungen pünktlich gestellt haben und beim 8. (rheinischen) Armeecorps, daß sie sich dabei durch große Folgsamkeit und stilles Benehmen ausgezeichnet.... In Vergleichung mit den Soldaten christlichen Glaubens bemerken nicht allein die Generalkommandos des 4. und 7. (sächsischen und nieder-rheinisch-westphälischen) Armeecorps keinen Unterschied, sondern das des, 2. Armeecorps findet, daß die Juden den übrigem Rekruten in der Ausbildung nicht selten vorausgehen. Das Generalkommando des 8. Armeecorps erklärt die moralische Qualisication für den Kriegsdienst unbestritten." Ja unserer Gememäe ist die Steife eines Ockackilers, Vorbeters uaä Neligionskekrers zum 1. November er. zu besetzen; äiesekbe gewäkrt eia jakrkickes Einkommen von 1300 Mark. Guakifieirte Bewerber wollen fick unter Einreichung ikrer Zeugnisse an Unterzeichneten wenäen. [10-417] Ziülicliau, im Juki 1882. Der Vorftanä äer Zgaagogea-Gemeinäe. K. Presch. Durch die Berufung unseres Predigers Herrn Br. Cohn nach Bonn ist die hiesige Prediger- und Lehrerstelle am 1. Juli a. c. vakant geworden. Bewerber, die ihre akademische Bildung Nachweisen können und zu rabbinischen Funktionen befähigt sind, wollen sich schriftlich an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Das Einkommen beläuft sich auf 1800 Mk. Fixum außer Neben-Revenüen. ' [Br. 10395] OelS i. Schl., im Mai 1882. Der Synagogen-Vorstand der Gemeinde Oels i. Schl. Bruxelles 22 & 24, Rue Defacqz. Pensionnat superieur dirige par IPe R. Bloemendal. Yie de faniille. Instruction sSrieuse et complete. Jjes langues etrangeres et la musique y sont l’objet de soins particuliers. . Meilleures r£f<5rences, . [10419] Anzeigen. Bekanntmachung. Die zweite Beamten-Stelle in der hiesigen Gemeinde ist vom 1. Januar 1883 ab neu zu besetzen. Dieselbe umfaßt die Ausübung des Cantorates, des Schlacht- und Hülfslehrer-AmteS. An Gehalt wird, neben bedeutenden Nebeneinkünften 1200 M. p. a. gewährt. Geeignete, musikalisch gebildete Bewerber wollen ihre Meldungen an den Unterzeichneten Vorstand richten. Reisekosten werden nur dem Gewählten erstattet. - [10336] Schweidnitz (Schles.), im Juli 1882. ~ Der Vorstand der Israel. Gemeinde. G°LL^° Elementar- und Religionslehrerstelle, Mi Cantorat vacant. M. 1800 und wollen sich qualificwende Bewerber unter Einreichung ihrer Zeugnisse beim Unterzeichneten Vorstande melden. Vorstand der [B. 8878] Synagogeu-GemeinÄe zu Kosten. Beachtung. M. W. Kaufmann s Buchhandlung, Leipzig empfiehlt zum Ausverkauf alle Gattungen Schul-, Hausu. Andachtsbücher, seidene u. wollene Gebetbücher, ächte Silbertressen, sowie alle ritualen Gegenstände zum BnAros-Preis. Bei Bestellungen von 15 Mk. u. franco Einsendung des Betrages gewähre ich extra 5°/o Scouto- und franco Zusendung. [10006] Die Rabbiner- und Predigerstelle bei der israelitischen Gemeinde in Stockholm ist varant. Qualifieirte Bewerber belieben ihre Zeugnisse in Original oder vidimirter Abschrift baldmöglichst und spätestens vor ultimo August a. c. an den Vorstand der israelitischen Gemeinde in Stockholm einzusenden. Der Gehalt ist bei freier Wohnung und verhültnißmaßig nicht unbedeutenden Emolumenten fünftausend (5000) Kronen schwedische Münze. [10121] Stockholm, den 29. Juni 1882. , Der Vorstand der israelitischen Gemeinde. Bacante Cantorstelle! Wir suchen zum 1, September er. einen tüchtigen Cantor, der musikalisch gebildet um einen Chor leiten zu können und mögl. auch „Schauchct" ist. Jährliches Gehalt 1200 Mark, Schechika extra. [M. 10601] > Duisburg a. Rhein. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. 8. BL Cohen. , Alleinstehende Personen und Kinder finden liebevolle Pflege in reizender Gegend; beste Referenzen. [10123]. , A. Calui, Instituts-Vorsteher,. Sobcralieiin.

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