Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1882-02-07 · Heft 6 (7.2.1882) · p. Seite 99

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
46 (1882)
Issue
Heft 6 (7.2.1882)
Date
1882-02-07
Page
Seite 99 (sequence 19)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/3224737-3227393-3227400--39645-3257238
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

ständigt; allein R. behält für sich Pfänder aus der Gesellschaft zurück, die erst ausgelöst' werden sollen. Nun geht Eure Frage dahin: Hat dieser seinen Schwur verletzt/oder nicht? In dieser Hinsicht kommt es auf eine Unterscheidung an, und Ihr habt Euch nicht bestimmt genug ausgedrückt... Wie dem aber auch sei: da S. behauptet, daß er an Jenem ein Unrecht erkannt und kein Vertrauen mehr zu ihm habe, so darf das Gericht ihn zur Theilung zwingen, oder dazu, daß er das Pfand in eine zuverlässige Hand lege. Jhr indeß nehmt Euch zu Herzen, daß Ihr den Frieden hütet; denn seht, um unserer Sünden willen ist denjenigen, die rings um Euch wohnen, eine unheilbare Wunde geschlagen worden und sie wanken hin und her unter den Völkern. Der Friede aber wird Euch zu einem Helfer gegen den Bedränger werden, und der feindlich Gesinnte wird dann keine Gewalt über Euch haben. So lehren ja auch unsere Weisen: „Groß ist der Friede, denn, er ist zum Erbe der Gerechten erhoben worden," wie es heißt: „Es kommt der Friede," und ist nicht zum Erbe der Frevler erhoben worden", denn es heißt: „Kein Friede", spricht Gott, „den Frevlern." Er, dessen Name und Segen Friede ist, lasse über Euch Frieden kommen. Concnrs. In der israelitischen Cultusgemeinde zu Pilsen in Böhmen ist die.Stelle eines Rabbiners, Predigers und Religionslehrers zu besetzen. Gehalt fl. 1500 jährlich nebst freier standesgemäßer Wohnung, in welchem da- Entgelt für 4 ständigen Religionsunterricht jeder Woche an der israelitischen Schule mit inbegriffen ist. Außerdem ist an den hiesigen Staatsmittelschulen zusammen 14 Stunden wöchentlich der Religionsunterricht zu ertheilen, wofür der Anzustellende eine besondere Remuneration von fl. 700 jährlich bezieht. Die Malrikenführung, Trauungen und sonstigen Rabbinatsagenden entwerfen die üblichen beträchtlichen Emolumente. Die Stelle ist womöglich am 1. Mai 1882 anzutreten. Gesuche, die berücksichtigt werden sollen, sind längstens bis 1. März 1882 beim gefertigten Vorstand einzureichen. [W. 1873] Pilsen, dcü.26. Januar 1882. ,_Der Vorstand. Am 20. März wird die Stelle eines Religions- und Elementarlehrers und Vorbeters in hies. Gemeinde frei und soll möglichst bald, spätestens 1. Mai, besetzt werden.. Bereits amtirende Bewerber orthod. Richtung, mit guten Zeugnissen und fähig, relig. Vorträge zu halten, wollen sich an Unterz, wenden. — Gehalt 1000 M. fest und billige Wohnung/Nebeneinkünfte reichlich u. können durch Vertretung i. d. Schechito bedeutend vermehrt werden. .— Der bisherige Lehrer Herr Dr. Berlin ertheilt gern jede Auskunft. .. Neustadtgödens in Hannover, Jan. 1882. 11752] Dr. Cohen, Vorsteher. Wir suchen per 1. April cr. einen seminaristisch gebildeten Religionslehrer. Gehalt 1050 'Diarf pro anno. [1448] Der Synagogen - Vorstand zu Pr. Friedland. Für mein Manufakturu. ConfectionS- Geschäft suche ich für sofort oder zum l. April c. einen Lehrling unter sehr günstigen Bedingungen. ' [1622] Anelam, den 23. Januar 1882. M. Kirschstein. Anzeigen. Die Stelle eines Schächters, VorbeterS und Lehrers mit einem Einkommen von 1Ö00 - 1200 M. wird am 1. Mai c. vacant. Bewerber wollen sich bei Unterzeichnetem Vorstand melden. Reisekosten für die zur Probe Einberufenen werden nicht erstattet. Ziillichau. [1722] Der Vorstand der Syuagogen-Gemeinde. J. Horrvritz. Die Elementarstelle in der isr. Schule zu Hüls bei Crefeld ist sofort zu besetzen. Fixum Mk. 1000 nebst schöner Wohnung, Heizung und Licht. —-Bewerber (unverh.), die zugleich als Borbeter fungiren können, wollen ihre Zeugnisse an den Vorsteher Herrn M. Kehn in Hüls oder an Herrn Oberrabbiner Dr. Horowitz in Crefeld emsenden. [1718] Pensionat und höhere Töchterschule von Frau Dr. leverson. Hannover, Thiergartenstr. 4. Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. Näheres durch Prospecte. [12271] Zsraet. Höchter-Uensionat uns höhere Unterrichts-Anstalt, Verb, mit Lehrerinnen-Seminar, gegründet 1864. Aufnahme v. Zöglingen zu jed. Zeit. Prospecte gratis. [512] Frau Therese Gronau, Direktorin. Berlin, In den Zellen 12 pt. In einem guten israelitischen Hause Crefelds finden einige Knaben, welche eine der hiesigen höheren Lehranstalten besuchen wollen, freundliche Aufnahme, gute Verpflegung und angenehme Wohnung. Adresse zu erfahren sub Chiffre H. 1812 durch Rudolf Mosse, Leipzig. [1812] Bei einem unverh. Herrn in einer Stadt Norddeutschlands (Wesergebiet) findet eine gebildete Dame aus achtbarer Familie Stellung zur Repräsentation und vollkommenen selbständigen Führung des Haushalts. Bewerbungen mit Referenzen unter D. W. an A. Winklers Armonren-Expedition in Büdesheim eröefen. [1758] Ein jünger Mann mit guten Elementar- Kenntnissen sucht eine Stelle als Lehrling in einem Manufaktur-u. Modewaaren-Geschäft. Auskunft ertheilt [1750]/ Liepmannsolm, Prediger u. Relig.-Lehrer in Minden i. W. HBonsmßall m ikerlin für jüdische junge Mädchen. Jeder Unterricht im Hause. Resrz. Herr Prof. M. Lazarus, Herr Prof. H. Steinthal, Berlin, Königspl. 5. Näheres 8. Baginsk^, Berlin, Franz-Str. 17. [1699] Für einen jungen Mann (Hamburger) suche ich z. 1. April c. eine Stelle als Lehrling, in einem flotten Rohproduetengeschäft, welches Sonnabends u. an Festtagen geschlossen bleibt. Baldige Anerbietungen an [1760] Hermann Storch, Qüackcnbrück, Provinz Hannover. eine ältere gebildete Dame, jü- Vtf/t] Utl)l bischer Konfession, zur Leitung eines Haushaltes, in. dem die Hausfrau fehlt. Offerten erbeten an Frau Lonis Sehw^abe in Varei (im Oldenburgischen). [B. 1154] einen ältlichen Herrn wird per 1. April ein jüdisches Mädchen gesucht, welches Küche und Hausarbeit übernehmen muß. Näheres bei Pincsou, Schwedt a. 0. [1384] Eine isr. Lehrerin, musik., sucht Stelle als Erz. Offerten sub J. C. 9321 bef. Rudolf Mosse, Berlin SW. [B. 893] Ein junger Mann, der bereits zwei Jahre ein religiöses Amt geführt, sucht behufs Vorbereitung für höhere Examina zum 1. April, auch früher, eine Hauslehrer- resp. Religionslehrerstelle. Offerten sub J. P. 77tz an Rudolf Mosse in Leipzig. [776] Für mein Tuch-, Manufakturu. Mode- Waaren-Geschäft suche sofort oder den i. April d. I. einen Lehrling. Reflectänten belieben sich zu wenden an [1772] A. Moritz, Wo Hin in Pommern. 6* v

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.