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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1882-01-31 · Heft 5 (31.1.1882) · p. Seite 79

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
46 (1882)
Issue
Heft 5 (31.1.1882)
Date
1882-01-31
Page
Seite 79 (sequence 15)
Language
German
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sie nicht mehr vor. Nun wandte sich die Klasse an die übrigen Professoren, denen es endlich gelang, Arany dazu zu bewegen, dieses eine Mal noch zu verzeihen.' Sonntäglich gekleidet, erwarteten die Schüler den geliebten Lehrer und als derselbe eintrat, sah man den Jungen die Freude über sein Erscheinen an. Alle empfanden sie, daß Arany ein bedeutender Mensch sei, wenn er auch als großer.Mann noch nicht gekannt war., Sarah Bernhardt.. Das russische' Blatt „Zarin" berichtet, daß Sarah Bern Hardt im Augenblicke, als sie sich anschickte, in Odessa, Moskau und Petersburg zu spielen, ihre Absicht kundgegeben, die 50,000 Frcs., welche sie für ihre. Gastspiele in Petersburg erhalten sollte,für die jüdische Auswanderung nach Amerika zu bestimmen. Ob sich diese Nachricht bestätigt, ist abzuwarten. . Anzeigen. > TyI f A werden mit 20 Ff. für die dreigespaltene Petitzeile berechnet und müssen für die nächst- -“löv5A «iLt? folgende Wochennummer bis spätestens Donnerstag eingehen. Dieselben sind ausschliesslich an die Annoncen-Exped. von R. Mosse in Leipzig oder deren Filialen in Berlin, Breslau, Cöln etc. zu adressiren. Tacanz. Die Lehrer- und Cantorstelle in unserer Gemeinde soll zum 1. April l. I. durch eine bewahrte Kraft neu besetzt werden. Das fixe Jahres-Gehalt beträgt 1800 Mk., wozu ein weiterer Betrag von 300 Mk. als Remuneration für die Ertheiluna des Religionsunterrichts an den beiden städtischen höheren- Lehranstalten hinzutritt. Bewerber, welche die Berechtigung zur Ertheilung des Elementarunterrichts und die musikalische Befähigung zur Leitung des Synagogen-Chores besitzen, belieben ihre Zeugnisse unter Anführung eines' Lebenslaufes an Unterzeichneten einzuschickeü. Neuwied, 6. Januar 1882. [K. 456] Der Vorstand der Shnagogen-Gemeiude. Adolph Bemach. In unserer Gemeinde ist die Stelle eines Cantors und Schächters zum 1. April er. zu besetzen. Das Einkommen beträgt circa Zwei Tausend Mark. i Bewerber wollen sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse schriftlich an uns wenden. Nur die von uns Berufenen werdeiMU Probeleistungen zugelassen. [B. #2] Reisekosten werden nicht vergütet. Crone a. Ö. Brahe, im Januar 1882. Der Vorstand der Synagogen-Gemernde. Alexander Cohn. Vacante Lehrerstelle. An der Realschule der hiesigen israelitischen Gemeinde (Philanthropien) soll zu Ostern c. die Stelle eines Elementarlehrers, der zugleich befähigt ist, den französischen und Religionsunterricht in den mittleren Realschulklassen zu ertheilen, besetzt werden. Anfangsgehalt 2200 Mark. Bewerber wollen Zeugnisse und enrrioulurn vitae bis zum 15. Februar c. an Herrn Direktor Dr. Baerwald einsenden. [F. 1250] Frankfurt a. M., im Januar 1882. Der Schulrath. Wir suchen per l. April cr. einen seminaristisch gebildeten Religionslehrer Gehalt 1050 Mark pro anno. [1448] Der Synagogen-Vorstand zu Pr.-Friedland. Pensionat und höhere Töchterschule von Frau Dr. Leverson. Hannover, Thiergartenstr. 4. Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. Näheres durch Prospecte. [ 12271] Israel. Höchter-Iensionat und höhere Unterrichts-Anstalt, Verb, mit Lehrerinnen-Seminar, gegründet 1864. Aufnahme v. Zöglingen zu jed. Zeit. Prospekte gratis. [512] Frau Therese Gronau, Direktorin. Berlin, In den Zelten 12 pt. eine ältere gebildete Dame, jü- \5/C| UU/l bischer Konfession, zur Leitung eines Haushaltes, in dem die Hausfrau fehlt. Offerten erbeten an Frau Louis- Schwabe in Varel (im Oldenbnrgischen). [B. 1154] Zur. selbstständigen Führung eines Haushalts und Erziehung von 4 Kindern im Alter von 9—14 Jahren eine gebildete Dame mit guten Referenzen von, einem jüdischen Wittwer in einer größeren Stadt Westfalens gesucht. Offerten sub A. B. 1172 befördert Rudolf Mosse, Leipzig. [1172] Ein religiöses jüdisches Mädchen mit guten Zeugnissen für Küche und Haus wird zu Ostern gesucht von [1322] Frau Loudrabbiner Dr. Guttihann, Hildesheini. £8itr einen ältlichen Herrn wird per 1. April ein jüdisches Mädchen gesucht, welches Küche und Hausarbeit übernehmen muß. Näheres bei Pincson, Schwedt a. 0. [1384] Ein gebildetes, nicht zu junges Mädchen mit heiterem Wesen, die perfect kochen kann und den Haushalt gründlich zu führen versteht, findet bei 2 älteren Leuten angenehme Stellung. [1080] Hannover. Gustav Simon. Theater-Platz 12 II. Ein junges geb. Mädchen (Israelitin) s. z. Ostern d. I. eine Stelle z. Stütze der Hausfrau oder als Gesellschafterin. Selbige ist in Handarbeit, Schneiderei, sowie im Kochen erfahren, auch musikalisch. Es wird weniger ans Gehalt als auf Familien-Stellung gesehen. Adressen bittet man unter No. 20 an die Ilinstorff’Sche Buchbmdlung in Lndwigslust einzusenden.;.L>. 1360] Für mein Herren-Confeetionsu. Wäsche- Geschäft (Sonnu. Feiertage geschlossen) suche sofort oder 1. April d. I. einen mit den nöthigen Schulkenntnissen Versehenen Lehrling mosaischen Glaubens bei freier Station. [B. 1290] J. Salomonsohn, Berlin, Große Frankfurterstraße 88. Eine isr. Lehrerin, musik., sucht Stelle als Erz. Offerten sub J. C. 9321 bef. Budoll' Mosse, Berlin SW. [B. 893] Ein junger Mann, der bereits zwei Jahre ein religiöses Amt geführt, sucht behufs Vorbereitung für höhere Examina zum 1. April, auch früher, eine Hauslehrer- resp. Religionslehrerstelle. Offerten süb J. P. 776 an Budolf Mosse in Leipzig. [776] Ein in sehr gutem Rufe stehendes israelitisches [K. 898] Mädcken-Pensionat ist Familienverhältnisse halber unter günstigen Bedingungen zu übernehmen. Franco-Offerten unter 8. 8878 befördert die Annoncen-Expedition von Rudoir Mosse, Leipzig. Die von [H. 1256] <7. H. L, Gartmann, Altona - empfiehlt ihre Chocoladen zu n~D an Wiederverkäufer. Anfertigung unter Aussicht und mit Stempelung des Oberrabbinats zu Altona.

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