Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 46 (1882)
- Issue
- Heft 3 (17.1.1882)
- Date
- 1882-01-17
- Page
- Seite 48 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Israelitisches Töchterpensionat. Eine Wittwe aus den gebildetem Kreisen in Halle a. S. wünscht junge Damen zum Zwecke ihrer.wissenschaftlichen Ausbildung, ebenso noch schulpflichtige -Kinder baldigst oder auch später in Pension zü nehmen/ ' ' Anerkannt vorzügliche Lehranstalten, wie Speciallehrer für Sprachen, sowie gut organisirter Religionsunterricht bieten Garantie für den Erfolg, Nachhülfe in den Schularbeiten wird im Hause selbst unentgeltlich geboten. . Herr Rabbiner Dr. Fröhlich, Herr Schulinspector Dammann, Vorsteher der höheren Mädchenschule der Frauke'schen Stiftungen, wollen die Güte haben, nähere Auskunft zu ertheilen- und nimmt Ersterer Offerten entgegen. . > [131] Gegenstände, Touren, Orden, Mützen, Masken, Attrapen etc. empfiehlt die Päbrik von [18775] 1 Gelbke & Benedictus, Dresden. - Illustrirte Preiscourante gratis und franco. Cöttllon Unterzeichnete sucht Stellung an einer Schule oder in einer Familie. [234] Regina Reich, für höhere Töchterschulen geprüfte Lehrerin. GHatz i. Schlesien. Ein tüchtiges jüd.Mädchen in vorgerückten Jahren, das die feinere Küche persteht und sich als Repräsentantin eignet, wird gewünscht. Zeugnisse erbittet und erteilt nähere Auskunft [18948] fl« Biecsohn, Tütz, Westpreußen. Ein Mann gesetzten Alters, seit zwanzig Jahren in einem großen Destillations-Geschäft als- Buchführer thätig, einfache und doppelte Buchführung und Corrsepondenz verstehend, sucht baldigst Engagement. Beste Ref. stehen zur Seite. Gefl. Offerten A^ederstr 54 Köln a. Rhein.___1_ [7'-°] Ein junger Mann, der bereits zwei Jahre ein religiöses Amt geführt, sucht behufs Vorbereitung für höhere Examina zum 1. April, auch früher, eine Hauslehrer- resp. Religionslehrerstelle. ' Offerten süb J. P. 776 an Rudolf Mosse in Leipzig. > [776] Lehrlings-Gesuch. In meinem Manufakturu. Modenaaren- Detail- Geschäft wirdbald eine Lehrlingsstelle frei. — Es wollen sich nur solche junge Leute melden, die aus durchaus achtbarer Familie und im Besitze, sehr guter.Schul-? bildung sind. - [K. 663] Hamm in Westfalen. Bernhard Löhnberg., Mein hierorts auf der. Krakauerstraße belegenes Haus nebst -r koschere Wurstfabrik, Fleischverkauf u. Restauration welche seit ca. 26 Jahren mit bestem Erfolge betreibe, mit'gut eingeführter Engrosu. Detail -Kundschaft, beabsichtige ich an einen reellen Käufer sofort zu verkaufen. [Lr. 829] ventden, 0.-8. Aai'vus Krelsvlnutzr. Soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: [19108] Zur Kritik der Antisemiten und Semiten. Ein Beitrag zur Bekämpfung der vom Prof. Mommsen erwähnten „antipathischen Gefühle" gegen Letztere dargestellt von K. Amitti. Preis 90 Pfg. Leipzig k. L. Morgenstern’s Verlag. „Fortschritt.« Blätter für die gebildete Frauenwelt Herausgegeben, . von Natalie Voelp in Breslau. Erscheint in .Wo'chennümmern von 8 Quartseiten. Preis pro Quartal-M. 2. Prospecte gratis und franco direct von uns zu beziehen. ■ [525] DieVerlags-Expedition des „F ortschritt“, Blätter für die gebildete Frauenwelt in Weimar. Die jüdische Frauenwelt - -^11 Nlä utit Abbildung, eine VVn L-UMv hochinteressante Schilderung von Ernst von Hrffe-Wartegg, - ist gegen Einsdg. von 35 Pf. in Briefm. fr. zu beziehen von der Expedition der „ Weltpost.", Leipzig._[382 ■ Verlag von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. In jeder Buchhandlung zu haben.. - Mayer, Dr. s., Die Rechte der Israeliten, Athener u. Römer. Mit Rücksicht auf die neuen Gesetzgebungen für Juristen, Staatsmänner, Theologen, Philologen; Philosophen^ u. Geschiclits- . forscher in Parallelen dargestellt.. Ein- / Beitrag, zu, einem System u. zu einer - Geschichte des JJniversalrechts, 2 Bde. gr. 8°. brosch. 9 Mk. GeldHränke ~ mit Stahlpanzer und diebes-. sicheren Cassetten sehr solid und billig bei Anton Kern, Gera. ' |t>872] llefrath. Der bisherige Vormund einer isr. Waisevon guter Familie und angenehmem Aeußernim Haushaltwie auch mehrjährig im Detailgeschäft ausgebildet, ^wünscht selbe bald verehelicht zu sehen. Ansehnliche Mitgift, welche, den < Verhältnissen des Mannes entsprechend normirt wirdsteht zur Verfügung. Selbstreflectanten wollen ihre Briefe sud J.;^ H. 28 an die Buchhandlung von Gustav Köhler in Oberhausen- Rheinprovinz vertrauensvoll ädressiren und werden selbe auf Wunsch demnächst zurückgefandt. . [813] Ehrenhaftes Gesuch. Ein mosaischer j. Mann, 30er, tadellosen Ansehens, streng redlichen Characters, Besitzer eines, größeren , ertragreichen Geschäfts einer ansehnlichen Provinzialstadt, in durchaus.' geordneten Verhältnissen, sucht durch ' Verlust der Mutter nun eine treue 'Gattin. Nur Damen gleichen Alters, Fräuleins oder Wittwen, letztere ohne Anhang, welche ganz, selbständig, unabhängig sind, sanften Gemüths und von bescheidenen Ansprüchen, nach streng , mosaischer Richtung häuslich, mit Vermögen von 6—8000 Thaler, welches zum Theil sicher gestellt werden kann, werden bei strengster Verschwiegenheit gebeten, sich vertrauensvoll direkt mit Photographie unter J. V. 9168 an - die Exped. des Berliner Tageblattes, Berlin zu wenden- Vermittler entschieden verbeten._ ■ . |L. 565] . JnMläam. Am 15. Januar er. feiert Herr I Blumenthal ' sein -25jähr. Dienstjubiläum als Lehrer m Cantor in hies. Gemeinde. Alle seine auswärtigen Schüler u. Schülerinnen, Freunde m Bekannte, denen aus Versehen ein Circular nicht zugegangen sein sollte, werden zu den bei Ueberreichung von Ehrengeschenken an den Jubilar stattfindenden Festlichkeiten hiermit' höflichst'eingeladen. ' [K. 455] Deutz, d. 1 Jan.' 1882. Das Vomito. Für das großartige Fest, das meine theüren Schüler und Schülerinnen mir ganz unerwartet zur Erinnerung an meine vor 40 Jahren begonnene Lehrthätigkeit veranstaltet, für das sinnige Geschenk, das sie mir überreicht haben, für die mannigfachen Beweise der Liebe und Verehrung, die mir. ausa; Anlaß dieser Feier von Seiten der Eltern der Schüler- sowie von vielen Freunden und Gönnern der - hebräischen Unterrichtsanstalt von hier'und auswärts gespendet worden sind, bin ich zu meinem lebhaften Bedauern nicht im Stande einzeln zu danken. Indem ich all den Lieben meinen innigsten und wärmsten Dank ausspreche, versichere ich, daß mich Jeder von ihnen hocherfreut hat. BreSlau._ Dr. P. Neustadt, Berichtigung. In dem „Literarischen Wochenbericht" von Nr. 1 muß es S. 6 Sp. 2 Z. 19 v. 0. nicht „Bewährung"- sondern „Bereicherung"heißen;das. Z. 22 nicht --gereiht", sondern „gereicht"^ —' S. 7 Sp. T nicht sondern fOD-nyo; das. Sp. 2 nicht „miren“,' sondern ' „mirer“. \ Verlag von Baumgärtner's .Buchhandlung in Leipzig — Druck von Greßner L Schramm in Leipzig. Verantwortlicher Redacteur vr. L. Phil i pp so n.